Futter,wann wieviel oder immer?

  • Meine Hunde bekommen dauernd irgendwas zu fressen.

    Leckerli suchen auf dem Grundstück (viele),Karotten, Äpfel ,Knabbereien zwischendurch.

    Abends zwischen 17-18 Uhr die Hauptmahlzeit.

  • Futter gibt es für Lyra zweimal pro Tag, eine Mahlzeit nass oder Resten oder x-was, eine Mahlzeit TroFu.


    Die erste Mahlzeit gibt es nach dem Morgenspaziergang, das kann 8 oder 11 sein. Je nachdem was wir halt machen, wenn wir morgens länger unterwegs sind, bekommt sie eine Portion TroFu irgendwann am Vormittag.


    Die zweite Mahlzeit so 18-19h, da bin ich meistens am Kochen.

    Wenn sie nachher noch Hunger hätte, gäbe es noch etwas TroFu dazu.


    Ich finde diesen Rhythmus gut, Lyra weiss, wann es Futter gibt und weiss auch, dass es wenig Sinn har dazwischen zu betteln.


    Sehr viel dazwischen gibt es nicht, das macht den Igel traurig, weil sie Kausachen meistens draussen vergräbt.

    Sie kaut lieber Holz

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Jede Form von Futter, welches frei zugänglich wäre oder sich auch nur sehr geschickt erobern liesse, würde hier in einem eigentlich nur 4,5 kg schweren Hund landen. Das Gewicht liesse sich nicht halten, wenn Futter zur freien Verfügung stünde.

    Futter wird streng rationiert und gibt es Mittags, direkt nach dem Spaziergang.

    Ansonsten nur Leckereien.

    Morgens Brot mit Leberwurst. Diente zum Verstecken von Kissys Pillen, wird aber von den beiden Zurückgebliebenen weiterhin heftigst eingefordert. Nach jedem Gang eine Kleinigkeit und einen grossen Keks vor dem Schlafengehen.

  • Wir füttern 3 mal täglich , 6:30 Uhr ,

    12 Uhr und 18 Uhr.

    Valerie bekommt eingeweichtes Trofu und Nassfutter gemischt. Ferun morgens und mittags Nassfutter und abends Nass und Trofu.

    Das ist aber erst so, seit wir zu Valerie gezogen sind, vorher hat Ferun 2 mal täglich Nassfutter bekommen und Trockenfutter stand zur freien Verfügung.

    Das ging auch mit Aenne, mit Valentina und auch mit SirRiddick wenn er da war.

    Mir war das wirklich lieber und Ferun hat super ihr Gewicht gehalten, jetzt muss ich das im Auge behalten.

    Ich sehe das in etwa so wie Zurimor , wenn sie die Erfahrung machen dürfen, dass immer Futter zur Verfügung steht, regulieren sich viele Hunde selbst und fressen dann, wenn sie Hunger haben.

    Mit Valentina, die anfangs alles inhaliert hat, dauerte es etwa 4-6 Wochen, wenn ich mich recht erinnere. Danach hatte sie verstanden,es gibt immer genug.

  • Hier gibt es zwei große Mahlzeiten und zwischendurch Suchspiele/Belohnung etc. Letzteres mehr mit Trockenfutter als Leckerlies, Ersteres z.T. auch nur Trockenfutter, wenn es schnell gehen muss. Davon frisst sie auch immer in etwa die gleiche Menge und lässt es stehen, wenn es ihr zuviel ist. Sie mag es auch- aber es ist nichts Besonderes. Nehmen wir ein anderes, das neu ist und ihr schmeckt, würde sie das komplett leer esse - weil es selten ist. Trockenfutter, das ihr nicht so schmeckt frisst sie zwar auch, aber weniger motiviert.

    Also kriegt sie nur welches, das ihr schmeckt und ob das überdosiert werden kann und etappenweise grefressen, liegt dann eher daran, ob es etwas Besonderes ist.

    Wie es sich verhalten würde, wenn sie einen ganzen Futtersack zur Verfügung hätte, lässt sich nicht sagen, da das auch wieder etwas "besonderes" wäre, weil es das sonst nicht säckeweise gibt... Also bei ihr hängt ees mit "Gelegenheit" zusammen. Und Abwechslungsreichtum, bei genügend Variation ist ihr Nassfutter und gekocht/Reinfleischdose lieber.

  • Wir haben zuerst immer 2x täglich gefüttert. Morgens und abends. Zwischendurch gab es was zu knabbern. Die letzten fast drei Jahre haben wir seine Portion auf 4 oder 5 mal aufgeteilt.

    Futter stehen lassen wäre gar nicht gegangen. Er hat alles essbare sofort gefressen und hätte kein Ende gefunden.

  • Arvid hat mal zwei Kilo Trofu gefressen (ich war im Krankenhaus) er tat allen so leid.

    Er hat überlebt und hatte nur furchtbar Durchfall.

    Ich frage mich echt wie das funktionieren soll, Hund frisst Schüssel leer ,sie wird wieder gefüllt,das wiederholt sich sooft bis der Hund sie nicht mehr leert.

    Aufhören kann man nicht, sonst stellt sich der Lerneffekt ja nicht ein.

    Die meisten Hunde aus dem TS haben ja auch gelernt, schnell fressen sichert die eigene Nahrung, was macht man da ?


    Irgendwie erscheint mir das auch sehr menschlich gedacht.

    Das Hunde verlässlich jeden Tag Futter bekommen ist eher neuzeitlich,kann ein Tier tatsächlich so schnell auf Zivilisation umstellen?

    Ich finde Hunde die immer mit Begeisterung fressen normal.

  • Wenn es hier eine ordentliche Portion nicht eingeweichtes Trockenfutter gab, haben Kissy und Carlos auch relativ viel davon übriggelassen. Wenn man es nicht weggestellt hat, landete es alles in Phoebes Bauch und sie mutierte zum Rollmops. Und hat es wieder ausgekotzt, als es im Magen quoll, da zuviel.

    Und hätte es wieder gefressen, wenn man es nicht entsorgt hätte.

  • Ich denke auch Hunde sind dich Schlinger, wenn sue etwas besonders mögen, würden sie sich vollfressen bis zum umkippen.

    Das ist für mich auch der Grund, dass eine Mahlzeit TroFu ist. Mag sie, ist schon ok, aber nur gegen den örgsten Hunger. Von Nassfutter etc würde sie bestimmt zuviel fressen.

    Ich merke auch eiben Unterschied, ob sie wirklich Hunger har oder einfach zb aus Langeweile, was fressen möchte. So im Nov/Dez hatte sie unglaublich Hunger, aber da ist sie auch extrm gewachsen.

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Was ist daran neuzeitlich? Hunde leben seit Jahrtausenden mit Menschen zusammen und wurden auch futtermäßig versorgt. Die Frage ist doch mehr das wie als das ob. Wenn es nur zu bestimmten Zeiten was zu futtern gibt, schlägt man natürlich zu, wenn sich die Gelegenheit bietet, würde ich auch so machen. Ist sichergestellt, man kann sich jederzeit bedienen, ist das eine ganz andere Ausgangssituation.

    Es gibt ja echt wenig, worauf ich in der Hundeerziehung Wert lege, aber daß Hund lernt "Ich kann meinen Hunger stillen, wann immer ich will" ist ein Punkt, der mir durchaus wichtig ist. Finde ich auch für den Hund sehr angenehm. Der Trade-Off ist dann eben, daß Madame auch mal nach ihren Leckerlis zur Zahnreinigung denkt "So ein Happen ginge jetzt schon noch.".

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

    Edited 4 times, last by Zurimor ().

  • Hier gab es all die vielen Jahre immer morgens gegen 6:30 Uhr und abends um 18 Uhr Futter.

    Dann kam Lottchen... mäkelig , etliche Unverträglichkeiten, die Nerven ,die Gesundheit und eigentlich immer zu wenig gefuttert.

    Mittlerweile haben wir ein stabiles Gewicht ,ein verträgliches Futter und Lottchen recht verlässlich in der täglichen Futteraufnahme.

    Damit können wir und auch sie bestens Leben.

    Das Futter an sich steht zur freien Verfügung, allerdings in Summe entsprechend der Menge die sie haben soll.

    Mal frisst sie morgens ,mal frisst sie abends , mal zwischendurch.

    Extras bekommt sie natürlich auch aber nicht täglich.

    ....und sobald du die Antwort gefunden hast ,ändert das Leben die Frage.

  • Es gibt eben verschiedene Hunde (auch Menschen).

    • Solche, die egal wie, Idealgewicht haben.
    • Solche bei denen man aufpassen muss, dass ske nicht abnehmen.
    • Solche, die tendeziell zunehmen würden.


    Ich glaube, die dritte Gruppe ist die grösste, sonst sähe man nicht so viele dicke Hunde

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Neuzeitlich ist dass die meisten Menschen so gut mit Lebensmitteln versorgt sind, das Hunde einen eigenen Speiseplan haben (zumindest hier). Hunde haben doch noch genetisch verankert, fressen wenn es zur Verfügung steht.


    Für mich gehört zur guten HH Methoden nicht überzustülpen,Raum zu lassen zu lernen (der Mensch).

    Auch noch wichtig, den eigenen Einfluss nicht zu überschätzen.

    Arvid zb war ein absolut fantastischer Begleiter, mein Anteil daran....verschwindend gering.

    Mein einziger Verdienst war verlässlich freundlich zu sein.

  • Auch noch wichtig, den eigenen Einfluss nicht zu überschätzen.

    Arvid zb war ein absolut fantastischer Begleiter, mein Anteil daran....verschwindend gering.

    Mein einziger Verdienst war verlässlich freundlich zu sein.

    Was alles andere als verschwindend gering ist. Man sollte den eigenen Einfluß auch nicht unterschätzen.

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

  • Also Ferun lässt durchaus auch Nassfutter stehen wenn sie satt ist.

    Und zum Thema wie anfangen:

    Ich hab bei Valentina einfach immer wieder kleine Mengen nachgeschoben , es hat wirklich nicht lange gedauert, bis sie gemerkt hat, sie braucht das nicht auf einmal fressen, sie hat wohl auch gemerkt wie entspannt Ferun damit umging.

    Valentina wäre aber bei absolut freier Aufnahme mit der Zeit wohl auch zu dick geworden.

  • Heute hat sie die Hälfte ihres Trofu - bis jetzt - gegessen. Ihr Cheffe hat ihr gerade noch ein Schüsselchen Reis mit Lachsöl hingestellt...findet sie heute Prima. :gihu:

    Mittlerweile bekomme ich auch keine Schweißausbrüche mehr wenn sie mal nichts isst. Gewicht ist top.


    Eingefallen ist mir noch...im fortgeschrittenen Alter gab es bei Luzie und Tildi 3 Mahlzeiten. Tildi hatte sogar wegen der BSD dann 5 Mahlzeiten , zuletzt.

    ....und sobald du die Antwort gefunden hast ,ändert das Leben die Frage.

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