Hundefutter - die Mäkler

  • Hilfe....


    Ja, endlich ein Hundefutter Thema! 😵


    Trockenfutter, Nassfutter, Barf, selbst gekochtes oder Mischmasch aus allem?


    Ein Hund, 9 Jahre, neigt als Kastrat trotz viel Bewegung mittlerweile eher zum schnell "etwas zu viel" werden.


    Der andere, noch keine 3 Jahre alt, unkastriert und absoluter Hering, der schnell wie ein skelettierter Windhund aussieht.


    Aktuell werden beide gebarft, womit ich aber schon eine ganze Weile unglücklich bin.


    Zum einen sind die beiden ultra mäkelig und lassen, besonders wenn Zusätze/Pulver/Öle enthalten sind, das Futter stehen oder fressen selektiv um die Zusätze herum (was irgendwie kontraproduktiv ist).

    Zum anderen fressen beide Hunde morgens immer Gras und kotzen eine Runde. Dem älteren grummelt/quietscht zudem häufiger der Bauch.


    Ich wäre also unfassbar froh, wenn die beiden leidenschaftlich Trockenfutter fressen würden.

    Ich teste immer wieder Sorten aus. Der ältere frisst sie auch halbwegs, aber der kleine rührt es nicht an (was uncool ist, da der eh zu dünn ist, während der ältere/dickere dann beide Näpfe leert...)


    Habt ihr einen ultimativen Tipp für ein Alleinfutter, dass auch von mäkeligen Hunden toleriert wird?

    Trockenfutter, Nass, ein Mix daraus ist für mich alles ok.

    Hauptsache es wird erstmal gerne gefressen (und vertragen).




    Und ja, bevor es angesprochen wird: natürlich haben wir uns diese verwöhnten Hunde selbst so mäkelig gemacht.

    :upside_down_face:

  • Nur mäklig oder vertragen sie auch einiges nicht?

    Bzw fressen sie es nicht, weil sie es nicht so gut vertragen?

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Loki verträgt weder Fett noch Milchprodukte in größeren Mengen.


    Sonst sind mir keine Unverträglichkeiten bei bestimmten Fleischsorten bekannt (kein Juckreiz oä). Getreide/Nudeln/Kartoffeln vertragen beide.

  • Wir haben auch lange gebarft, wurde super vertragen, immer gefressen, Gewicht hat sich gut eingependelt. Seit einem Jahr eine Mahlzeit Barf, morgens TF. Wurde super akzeptiert und vertragen. Also im Prinzip ideal. Und dann berichtete mir die Dame, die uns die Futterpläne gemacht hat, ihre Hunde hätten zweimal Chlostridien gehabt. Sie würde nicht mehr barfen. Obwohl ich glaube, dass wir bei einer guten hiesigen Firma gekauft haben, - wir hatten nie Probleme mit Parasiten - dachte ich mir, dass das auf alle Fälle der Supergau wäre, sowohl für einen sehr alten, als auch für einen sehr jungen Hund. Also was tun? Von Barf (täglich wechselndes Futter) zu täglich immer gleichem TF? Hmmmm. Nassfutter wurde von Rico, von Carlino und von Valja immer nicht dauerhaft vertragen. Es gab Dünnschiss, bei jeder Sorte, die wir versucht haben. Und ein Sheltie mit Durchfall ist auch für die Menschen kein Vergnügen. Die Futterberaterin züchtet selbst Shelties und versicherte mir, dass das bei ihren Hunden genauso war. Bis sie Vet Concept entdeckte. Das wird von ihren Hunden vertragen. Noch skeptisch bestellte ich ein paar Dosen. Und es ist bei uns auch so. Kein Durchfall.

    Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, eine Dauerlösung ist das trotzdem nicht. Auch wenn wir nach wie vor das Futter häufig wechseln. Wahrscheinlich werde ich mich mit selberkochen beschäftigen und eine Kombination aus allem ausprobieren. Resistente Keime möchte ich nicht riskieren. Aber immer Fertigfutter? Ist und bleibt schwierig….


    Tf scheidet bei uns aus gesundheitlichen Gründen aus

  • Ein Hund, 9 Jahre, neigt als Kastrat trotz viel Bewegung mittlerweile eher zum schnell "etwas zu viel" werden.

    Den würde ich einfach für einige Zeit auf ein gutes TroFu setzen

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Liebe Grüße von der Supermäkeltante 😜


    Wir haben auch schon einiges durch. Bei uns kommt allerdings noch eine Milchorodukte- und Getreideunverträglichkeit dazu, das habe ich relativ bald herausgefunden, dass auf jegliche Getreidesorten tagelanges Bauchweh mit Durchfall und Fressverweigerung folgen.

    In den ersten Monaten war ich nur am Experimentieren und der Hund nur am verweigern, mal fressen, mal nicht, mal kotzen, mal Gras in sich reinstopfen, mal Dünnpfiff, mal Bauchweh, ach das war ein Elend.


    Was bei uns dann den Durchbruch gebracht hat war tatsächlich gekochtes Fleisch, und hier auch nur Rind und Huhn, dazu nehme ich Frostfleisch von tierhotel, dazu gequetschte Kartoffeln und Trockenfutter (zur Zeit Greenwoods und Wolf of Wilderness), alles gemischt: das liebt sie und das verträgt sie auch sehr gut.

    Ich biete es lauwarm an.


    Es heißt ja man soll Fleisch nicht mit Trockenfutter mischen, aber genau genommen ist ja beides gekocht und hat nur einen anderen Flüssigkeitsgehalt. Jedenfalls verträgt sie das sehr gut.


    Hast du schon mal gekochtes Fleisch probiert?

    Hunde haben diese Gabe, sie können deiner Welt ein anderes Gesicht geben, sie zu einem Ort machen, in den du dich kopfüber mitten hineinstürzen möchtest.

    Edited once, last by Juline ().

  • Hey Juline,


    Ja, die haben auch schon mal gekochtes/gebratenes gefressen.

    Mal stürzen sie sich drauf und ich freu mich schon, aber ein paar Tage später wird es nicht mehr mit dem Hintern angeschaut…


    Vlt. mische ich auch mal wild zusammen. TroFu Plus gekochtes.


    Aber Tierhotel… da bringst du mich auf was.

    Ich hatte mal ne Zeitlang fertige Menüs von denen bestellt für unseren Oldie, der schon lange nicht mehr unter uns weilt. Vlt teste ich da auch mal wieder was aus.


    Danke für deine Gedanken dazu!

  • Mein verstorbener Galgo Rapido hat in seinem letzten Lebensabschnitt krankheits- und medikamentös bedingt leider sehr viel gemäkelt und das meiste nicht mehr angerührt. Er war als junger Hund überaus verfressen. Was eine zeitlang noch gut ging, war kurz angeweichtes Josera Festival. Das bildet so eine Art Sauce, wenn lauwarmes Wasser drüber kommt. Josera hat mittlerweile eine zweite Sorte bei der das auch so ist, die nennt sich Fiesta Plus, kenn ich aber nicht. Belcando hat auch zwei solcher Sorten, einmal Finest Croc und dann das Multi Croc. Wäre eventuell einen Versuch wert.


    Was sich auch gut zum Drüberkippen und Mischen eignet, wäre Tjure Drink. Oder etwas günstiger das Produkt Drinki aus dem Hause Rinti. Beides ist flüssig und sehr beliebt bei Hunden. Oder man nimmt ganz klassisch etwas Dosenfutter und mischt es unters TroFu, etwas Wasser dazu, das nehmen dann auch viele Hunde nochmal lieber an.

  • Vlt. mische ich auch mal wild zusammen.


    Wenn sie die wildesten Mischungen vertragen, könntest du auch mit Appetitanregern arbeiten, ein bisschen Leberwurst dazu, Fettpulver, getrockneter Pansen in Krümeln, Butter, Sahne, Parmesan, Mayonnaise, das sind jetzt mal so ein paar Sachen, die mir einfallen.

    Hunde haben diese Gabe, sie können deiner Welt ein anderes Gesicht geben, sie zu einem Ort machen, in den du dich kopfüber mitten hineinstürzen möchtest.

  • Ich wäre also unfassbar froh, wenn die beiden leidenschaftlich Trockenfutter fressen würden.

    Hast Du mal ein „Halbtrockenes“ probiert? Muss ja nicht Fr*\!c sein…

    Als wir letztens auf Reisen verlängern mussten, habe ich einen Beutel 4PAWS von Edeka gekauft, las sich von der Zusammensetzung her nicht schlecht und kam gut an. Kelvin hat es auch erstaunlich gründlich gekaut. (Die plötzliche Umstellung vom Kaltgepressten war nur nicht so optimal…)

  • Du schreibst, dass ihr den Hunden das Mäkeln angewöhnt habt.


    Wenn das tatsächlich so ist, könnt ihr alle Futter dieser Welt probieren. Es wird immer der Zeitpunkt kommen, wann es nicht mehr 'schmeckt'.


    Bei meinen Hunden würde ich in so einem Fall feste Fütterungszeiten einführen. Die Hunde hätten ca. 15 Minuten Zeit, ihre Näpfe zu leeren.

    Danach wird abgeräumt und erst zur nächsten Mahlzeit wieder serviert.

    Falls keine Unverträglichkeit o.ä. vorliegt, ist noch kein Hund vor einem vollen Napf verhungert. 😉

  • Ich wäre also unfassbar froh, wenn die beiden leidenschaftlich Trockenfutter fressen würden.

    Hast Du mal ein „Halbtrockenes“ probiert? Muss ja nicht Fr*\!c sein…

    Als wir letztens auf Reisen verlängern mussten, habe ich einen Beutel 4PAWS von Edeka gekauft, las sich von der Zusammensetzung her nicht schlecht und kam gut an. Kelvin hat es auch erstaunlich gründlich gekaut. (Die plötzliche Umstellung vom Kaltgepressten war nur nicht so optimal…)


    Das 4Paws hab ich gekauft, nachdem sie es meiner Nachbarin beim Gassigang förmlich aus der Hand gerissen haben (die nutzt das als leckerlie für ihre Hündin).

    Brauche nicht zu erwähnen, dass sie es im Napf mit dem Hintern nicht angeguckt haben, oder?! 😂


    …. ist noch kein Hund vor einem vollen Napf verhungert. 😉

    Das stimmt vermutlich im Falle meiner zwei.

    Aber ich finds wichtig, dass es ihnen gut schmeckt und sie gerne fressen. Nicht nur, damit sie nicht verhungern.

    😉

    Edited once, last by Yatzy: Ein Beitrag von Yatzy mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Yatzi, sei mir nicht böse, aber mit der sehr menschlichen Denkweise 'schmecken muss es' wirst du dein Problem nicht lösen.


    Hunde sind Opportunisten par exellance. Du kaufst ein neues Futter, servierst und wartest täglich voller Spannung, ob es den lieben Tierchen denn nun schmeckt. 😁

    Und ich schwöre dir nackig in die Hand, dass die liebsten aller Tierchen deine Anspannung wahrnehmen. :ja:


    'He, wat is denn mit Frauchen? Gibbet da noch wat besseres? Vielleicht warten wir mal ab!' :gi5:


    Endlosschleife vorprogrammiert.


    Unsere Hunde haben auch Vorlieben. Da merkt man ganz deutlich, dass es ihnen richtig gut schmeckt.

    Aber das ist für mich kein Kriterium, denn ich füttere gutes Futter und es wird gegessen, was im Napf ist.


    Wenn ein Hund sein Futter immer frisst und dann wirklich mal mit langen Zähnen frisst, gibt man dieses Futter eben nicht mehr.


    So mochte Denny keinen gedünsteten Fisch. Hat er nur 1x bekommen und dann wieder.


    Einen anderen Aspekt bei der Fütterung finde ich fast noch wichtiger.

    Den meisten Hunden geht es nicht gut, wenn sie nicht fressen mögen. Wenn man also mit Futtersorten experimentiert und der Hund in Erwartung eines noch besseren Futters den Napf meidet, ist es evtl. schwierig zu unterscheiden, ob der Hund nur mäkelt oder es ihm nicht gutgeht.

  • Ich finde es schon wichtig, daß dem Hund das Futter auch schmeckt. Menschlich ist daran rein gar nicht, auch Hunde haben einen Geschmackssinn.

    Was ich nicht machen würde, ist ständig von einem Futter zum anderen zu wechseln. Wenn ich wieß, ein Futter schmeckt meinem Hund und wird dann nach einer Weile stehen gelassen, dann bleibt es eben stehen, gibt aber auch nichts anderes.

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

  • Ich hatte parallel zu diesem Thema hier mal dieses Abo Futter Tails bestellt.

    Die Testversion für knapp zwei Wochen ist sehr günstig, muss aber gekündigt werden, sonst wird es automatisch ein (monatlich kündbares) Abo.


    Dieses pseudo individualisierte sieht echt gut aus, auch wenn es vermutlich hochwertigeres Futter gibt.

    Jetzt müssen es die Hunde eh erstmal fressen.




    Futter besteht aus einer Mischung aus Trocken- und Nassfutter (reine Trofu Fütterung geht auch, nur Nassfutter bieten die nicht an). Letzteres soll man über das trofu kippen.



    Ich dachte jedenfalls, ich werde das Thema hier nutzen um zu berichten, wie das Futter ankommt.

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