• Heute riesiger Trainingsfortschritt,Samu hat Angst vor der Futterschüsseln wenn man sie in der Hand hat (warum? ich denke lieber nicht darüber nach 😕).

    In Minischritten hab ich die Schüssel (mit Feivels Hilfe) entgespenstert .

    Samu hat vorhin Öl aus der Schüssel geschleckt obwohl ich sie in der Hand hatte 🥳.

  • Wir erleben gerade Pubertät hoch 22 EINSELF!!! 😂 Kleiner "Leidensbericht": :bigeek:

    Heute war die wegen Gewitter nachgeholte HS. Wir warteten mit diesmal fast nur unbekannten Hunden beim Parkplatz auf die Trainerin. Dabei war Felina ganz brav. Dann spazierten wir ein Stück in den Wald. Auch da ging sie fast mustergültig an der Leine. Bei der ersten Übung sollten wir paarweise ein paar Meter Leinenführigkeit üben. Da zog Madamchen in alle Richtungen, mitgehen war ungefähr bei null. Sitz und bleib klappt schon ziemlich gut. Bei der Übung kam sie ein bisschen runter. Danach sollten wir mit zwei gleichen Kaustangen oder zwei gleichen Spielzeugen ausgeben üben. Das ging dann mal gar nicht, weil Felina erstmal nichts ins Maul nahm. 😅 Kaustange? Mit der Schnauze weggestubst. Spielzeuge? Langweilig. Hmmm, nun gut, dann üben wir uns ein bisschen in Geduld. Während die anderen besprachen, wie es geklappt hatte, nahm Felina ein Stöckchen ins Maul. (Ich sage "aus", wenn sie ausspucken soll, "danke", wenn sie es mir in die Hand gibt.) ich hielt dann mal schnell die Hand hin und sagte danke, sie gab es mir sofort. Ha, Übung doch toll gemacht!!👍 Im Schnelldurchlauf 🤓. Inzwischen ging die Stunde allmählich zu Ende und es gab noch das paarweise Laufen durchs Spalier der anderen Hunde. Felina war so müde, dass sie das wieder gut machte.

    Ich schrieb schon mal in unserem Faden, dass am Ende unserer Straße Kopfsteinpflaster liegt, wo Autos und auch Fahrräder drüber rumpeln, ziemlich laut. Felina hat sich angewöhnt, das JEDESMAL lautstark zu kommentieren. Ich kann das unterbrechen, aber beim übernächsten und beim 17. Fahrrad macht sie es wieder. 🙃

    Diese Woche beschloss sie ein paarmal so loszustürmen, dass meine Schulter etwas litt. Ungebärdig und ungestüm in alle Richtungen und immer plötzlich von 0 auf 450. Fressen ist immer noch sehr kläglich zu Carlinos Freude.


    Als wir zurück waren, hatten wir Lust in Bremen spazieren zu gehen und uns einen Kaffee irgendwo in einem Café zu gönnen. Wir fuhren ins Viertel. Oh je, Kopfsteinpflaster 🫢, nicht dran gedacht.Felina bellte schon los. Aber dann, man höre und staune, es waren zu viele Autos, die da fuhren. Alle anzubellen lohnte sich offenbar doch nicht. Nach recht kurzer Zeit war Ruhe. Es gab ja auch viele interessante Gerüche. Wir fanden ein kleines Café hinter Bäumen und Büschen, aber doch an der Straße. Die Straßenbahn rumpelte, Autos, Motorräder ebenfalls. Und Felina? Sie suchte essbares unter den Stühlen. Nach einer Weile legte sie sich entspannt neben Carlino. Sie lief an der recht belebten Straße an lockerer Leine. Es war ein Mammutprogramm heute für sie. Aber sie hat das wirklich klasse hinbekommen. Das ist vor allem erstaunlich, weil sie ja anfangs so gestresst war von den wenigen Autos, die hier im Wohngebiet fahren.

    Bin gespannt, ob das "Harmlos-Gerumpel" in unserer Straße noch erwähnenswert ist für die Kleine 😎.

    Eigentlich war das so nicht beabsichtigt gewesen. Wir waren so lange nicht mehr dort gewesen, dass wir einfach nicht daran gedacht hatten, wie laut es klingt, wenn da Autos fahren.

    Morgen gibt es definitiv einen besonders ruhigen Tag!!

    Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, macht sie doch schon vieles ganz toll. Und das ungestüme werden wir schon noch hinkriegen. Sie hat sicher ein bisschen mit Hormonen zu kämpfen zur Zeit.


  • Diese Woche beschloss sie ein paarmal so loszustürmen, dass meine Schulter etwas litt. Ungebärdig und ungestüm in alle Richtungen und immer plötzlich von 0 auf 450. Fressen ist immer noch sehr kläglich zu Carlinos Freude.

    Ist zwar meine Standardlösung, aber: Hüftgurt.


    So ganz verstehe ich ja manche Übungen nicht, wozu muß ein Hund einen bestimmten Gegenstand ins Maul nehmen und dann wieder ausgeben? Hätte ich als Hund auch nicht unbedingt Bock drauf. Und wenn irgendwas Spannendes auf der Straße gefunden wird, ist das ja eine völlig andere Situation. Da erschließt sich mir der Sinn nicht. Aber gut, ich bin halt anspruchslos was die Hundehaltung angeht.

    Felina hat sich wohl auch gesagt "Na gut, wenn du unbedingt meinst... Guck mal hier, hab ich ein Stöckchen für dich, nimm das doch."

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

  • Feivel ist ein begeisterter Apportierer,Sucher,Finder.


    Arvid hat aus "Höflichkeit " Übungen mit gemacht, einmal ,danach...mach selber 😁.

    Manche Hunde haben einen Riesenspass an Aufgaben,andere nicht, auch OK.

  • Zurimor, manchmal......


    Alles, was der Hund unterwegs aufnimmt, ist Beute und daher 'seins'.

    Die Beute könnte ungesund sein und daher macht es Sinn, einem Hund das Apportieren beizubringen.

  • Zurimor, manchmal......


    Alles, was der Hund unterwegs aufnimmt, ist Beute und daher 'seins'.

    Die Beute könnte ungesund sein und daher macht es Sinn, einem Hund das Apportieren beizubringen.

    Es ist eine völlig andere Situatrion, ob ein Hund vom Halter was bekommt und das wieder abgeben soll oder ob ein Hund auf der Straße was findet. Julika schrieb doch "wurde mit der Schnauze weggestupst", wurde also dem Hund vor die Nase gehalten. Ich bezweifel sehr, daß da irgendeine Übertragungsleistung stattfindet.

    P.S.: Durch Spaliere laufen finde ich übrigens auch eine ziemlich sinnfreie Übung. Menschen stehen im Alltag nicht einfach so beidseitig an einem Weg rum.

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

    Edited 3 times, last by Zurimor ().

  • Ferun Aber in aller Regel nicht wie in diesen gestellten Sitautionen: Alle schauen, wie der Hund das macht, beobachten genau, Trainer will am besten auch noch zu jedem Hund was erklären... Nee, das hab ich im Alltag so noch nicht erlebt. (Außer eben in Hundeschulsituationen hier an öffentlichen Wegen und da frag ich, ob bitte mal alle auf eine Seite rübergehen können).

    Gas mag teuer sein, aber Freiheit ist unbezahlbar.

    (Kaja Kallas)

  • Mit Lyra mache ich ja einen Onlinekurs - Ziel ohne Leine laufen.


    Ich übe auf jedem Spaziergang felsenfestes Sitz in jeder Situation, Rückruf und Fuss gehen.

    Wobei das nicht ein BH-Fuss ist, sondern einfach ein direkt neben mir gehen/sein, im Moment mit Leine, Ziel wäre auch da ohne Leine.


    Ganz verrückt.

    Wega konnte ja fast immer leinenlos laufen, aber wenn sie mal an der Leine war, hat sie gezogen wie blöd, obwohl ich es mit ihr immer wieder trainiert habe, und zwar mit allen möglichen Methoden.

    Hat immer gewirkt - so für eine Woche, dann hat sie wieder gezogen.

    Mich hat das wenig gestört, aber andere, die sich nicht getraut haben, sie meist freilaufen zu lassen, waren genervt.


    Und Lyra?

    Das absolute Naturtalent!

    Sie geht nach dem Kommando Fuss - fast wie angeklebt an meinem Bein!


    Dafür arbeiten wir an anderen Baustellen, Begegnungen mit Autos und Krähen sind schon recht gut, Jogger sind schon besser - und der Rest kommt auch noch.


    Sonst ist sie unterdessen wirklich ein einfacher Hund geworden, zuhause war sie ja einige Zeit sehr, sehr wild, jetzt lustig,ä und fröhlich, aber recht entspannt.


    Draussen ist sie immer begeistert wenn sie Hunde trifft, sie liebt alle und kann sich beim Spielen sehr gut an die anderen anpassen

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Kommt drauf an, wo man ist.

    Auf Bahnhöfen zb kann man sehr froh sein, wenn der Hund locker durch Spaliere geht.

    Gehört für mich zur Alltagskompetenz

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Apportieren lernt der Hund...um zu apportieren. Nichts weiter. Den Unterschied zwischen Beute und "Tragegegenstand" kennt der Hund genau. Dewegen wird das Apportieren auch mit dem Apportierholz aufgebaut und nicht dem Ärmel. Bei dem ist eher das Problem, dass der Hund es frühzeitig ausspucken will- beim Ärmel ist es das genaue Gegenteil. Das Aus bei Apportierholz ist nie ein Problem, das beim Ärmel schon und das bei gefundener Beute erst recht. Den Ärmel kriegt man wieder und das wird belohnt,, die gefundene Beute nicht. Das Apportierholz will man sowieso loswerden, weil man dafür die Belohnung kriegt. Schlaue Hunde behandeln Gefundenes also ganz anders als konditionierte Gegenstände auf dem Hundeplatz. Indofern gebe ich Zurimor ausnahmslos Recht.

  • Meine Erfahrung,Hunde sind total verschieden, das unfairste ist von einem auf alle zu schließen.


    Arvid und Feivel selbe Rasse,unterschiedlich wie Tag und Nacht.

    Beide wären kreuzunglücklich hätte man sie nicht individuell betrachtet.

    Gilt auch für jeden Mix den wir hatten.

  • Apportieren lernt der Hund...um zu apportieren. Nichts weiter. Den Unterschied zwischen Beute und "Tragegegenstand" kennt der Hund genau. Dewegen wird das Apportieren auch mit dem Apportierholz aufgebaut und nicht dem Ärmel. Bei dem ist eher das Problem, dass der Hund es frühzeitig ausspucken will- beim Ärmel ist es das genaue Gegenteil. Das Aus bei Apportierholz ist nie ein Problem, das beim Ärmel schon und das bei gefundener Beute erst recht. Den Ärmel kriegt man wieder und das wird belohnt,, die gefundene Beute nicht. Das Apportierholz will man sowieso loswerden, weil man dafür die Belohnung kriegt. Schlaue Hunde behandeln Gefundenes also ganz anders als konditionierte Gegenstände auf dem Hundeplatz. Indofern gebe ich Zurimor ausnahmslos Recht.

    Futterbeutel sind keine Beute?

    Das ist doch nur eine Frage der Belohnung. Eine langweilige Kaustange wird doch gern getauscht wenn man dafür z.B. leckere Wurst bekommt.

    Außerdem ist apportieren und tragen etwas das manchen Hunden einfach so Spaß macht, egal ob am Ende eine gute Belohnung raus springt.

    -Glück ist nur echt, wenn man es teilt-

    Alexander Supertramp

  • Futtrbeutel ist Dummyarbeit, Apportieren geht mit Apportierholz über Hindernis/A-Wand und so.... Was da in der Hundeschule gemacht wurde, war KEIN Apportieren, sondern Ausgeben/Wiedergebenlassen einer Ressource, die der Hund sowieso kriegt und die ihm von Halter*in gegeben wirde - eine ganz andere Situation als eine gefundene fremde Beute, die bei einem beuteaffinen Hund (wozu Shelties nicht unbedingt zählen) einen ganz anderen Stellenwert hat. Taugt überhaupt nicht als Giftködertraining.

    Fremdes und Eigenes hat einen ganz anderen Status.

  • Keine Ahnung wie das in der Hundeschule da gemacht wird. Man kann sich ja sehr wohl eine Kaustange ausgeben lassen, dafür eine hochwertige Belohnung geben und dann die Stange wiedergeben. Ich finde daran überhaupt nichts schlimm und ein Hund der das von Anfang an lernt hat damit dann auch kein Thema. Besser als dieses hinterm Hund herzetzen und ihm was entreißen weil er es sonst nicht ausgeben möchte

    -Glück ist nur echt, wenn man es teilt-

    Alexander Supertramp

  • Wenn ein Hund bei langweiligen Sachen gelernt hat sie abzugeben, versteht er es auch einfacher bei interesannten Dingen.

    So konnte ich kürzlich bei einer Grillstelle Lyra recht locker eine halbverkohlte Wurst abnehmen.

    Ist due Lieblingswurst aller Hunde und gilt bei HH als Superjoker.

    Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an

    Marc Aurel

  • Keine Ahnung wie das in der Hundeschule da gemacht wird.

    Ich habe ja geschrieben, dass wir zwei gleiche Spielzeuge oder zwei identische Kaustangen mitbringen sollten. Die eine sollte ausgegeben werden und sofort die andere gegeben werden. Das war der erste Schritt zum lernen. Die HT macht das bewusst nur positiv ohne Druck, damit die Hunde einen eventuellen Giftköder nicht noch schnell runter schlucken, bevor man es ihnen abnimmt.

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