Schulmedizin, Medikamente und Alternativen. Hier kann jeder Freude und Frust reinschreiben und die gemachten Erfahrungen teilen.

  • Renegade Also, erst mal freut es mich sehr, dass es Enya mit der Nahrungsumstellung dauerhaft gut geht. Das ist super.


    Aber dein Problem verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab hier von niemandem gelesen, dass er Phytotherapie ablehnt. Homöopathie, ja. Aber Pflanzenheilkunde?? Nein. Oder aber ich lese hyper selektiv, kann freilich auch sein.


    Und sampower vorzuwerfen, nicht zu wissen wie es ist, vergeblich Ursachenforschung zu machen *räusper*

  • Kann mir die Ablehnung eigentlich nur mit dem zu erwartenden Ablehnungspotential erklären. Ist halt in der Tiermediziin relativ neu , entsprechend leichter werden Ängste angesprochen.

    Machen sich die zunutze, die von anderen Therapieformen profitieren, nichts weiter. Wie bei jedem AK kann er wirken oder auch nicht. Kommt immer darauf an, wie gut er passt und welche Kompensationsmechanismen der Körper entwickelt hat (Rezeptorexpression lässt sich hoch- und herunterregulieren, wie das geschieht ist rezeptorabhängig und individuell).

    Bei der Maus wirkt es z.B. nicht. Damit ist sie nach Studienergebnissen nicht alleine und das ist bei AK Therapeutika auch so üblich leider. Nebenwirkungen hat sie auch nicht. Wir haben jetzt nach einer Pause nochmal gegeben - absolut kein Unterschied.

    Es ist ein reines Schmerzmittel, das, wenn es wirkt, den Abbauprozess nicht verlangsamt, während z.B. Physiotherapie gegen Schmerzen und Abbauprozesse wirkt. Nur auf Librela zu setzen wäre also schlechter als wenn man nur auf Physiotherapie setzt und es gibt vermutlich nicht wenige Leute, die es nur bei der Injektion belassen.


    Anstatt als Physiotherapeutin davor zu warnen, dass "nur Librela" als Therapie zu wenig ist und schnelleren Abbau zur Folge haben kann, wenn man nicht gleichzeitig noch physiotherapeutisch gegensteuert , kommt man nun also mit ein paar assoziationsreichen Stichworten ohne auch nur eine einzige Studie zu nennen....

    Kann man machen, aber seriös ist anders. Mache ich jetzt auch mal:

    Das ist eine begrenzte Menge von AK, die im Körper andocken. Sie werden subkutan injiziert, sind nur eingeschraenkt mobil und werden dort, wo am meisten NGF produziert wird, auch am meisten gebunden. Man kann davon ausgehen, dass beim Immunsystem NGF wesentlich breiter verteilt vorliegt und also auch in wesentlich niedrigeren Konzentrationen. Entsprechend weniger AK docken dort an und entsprechend leichter lassen sich funktionelle Schwankungen ausgleichen, erst recht bei einem so hochkomplexen System wie dem immunsystem, das über etliche Steuerinstrumente verfügt. Nach wenigen Wochen werden die AK außerdem rückstandslos wieder abgebaut.

    Selbst wenn autoimmune Prozesse gegen den AK Fremdkörper aktiviert wurden, dürfte sich das entsprechend schnell wieder zurückbilden.



    Die Pharmaindustrie und ihre Aktionär*innen erzählen oft genug Mist und hypen Produkte mit zweifelhafter Wirkung. Davon kann man ausgehen. Man kann aber auch davon ausgehen, dass die Pharmaindustriekonkurrenz und ihre Aktionär*innen oft genug Mist erzählen und Gerüchte über Schadwirkung bei Konkurrenzprodukten befördern...

  • Wie gesagt bin ich weder gegen Schulmedizin noch gegen alternative Medizin. Wichtig ist bei beiden Varianten zu wissen, ob und welche Nebenwirkungen auftreten können. So finde ich Erfahrungsberichte immer hilfreich - somit auch den von mir verlinkten Beitrag. Wobei - das war ja kein Erfahrungsbericht, denn sie hat Librela nicht verwendet. Bei dem Hund, den sie hat(te), hätte ich es auch nicht getan. Den Blog verfolge ich schon seit Jahren.


    WENN es möglich ist, versuche ich es erst mit alternativen Mitteln, auch mit Homöopathie (womit ich teils sehr sehr gute Erfahrungen machte und teils half es halt nicht - wie mit allen Mitteln). Es kommt halt darauf an, was der Hund (oder ich) hat. Und es kommt darauf an, wie das Tier ist. Bei so einem Sensibelchen wie Emma bin ich vorsichtig. Sie hat aber auch schon Chemie geschluckt, wenn es nicht anders möglich war - wie nach dem Beinbruch.


    Und dann wirkt ja ein Mittel bei jedem anders. Schönes Beispiel ist CBD. Für Milo war das super klasse. Er konnte dadurch wieder fitter sein und wesentlich besser laufen. Nehme ich nur einen Tropfen, kann ich mich ins Bett legen. Bei mir wirkt das total einschläfernd und ich fühle mich wahnsinnig erschöpft. Deshalb ist CBD für mich nix. Dennoch würde ich es z.B bei Emma ausprobieren, falls ihre Beschwerden schlimmer werden sollten.


    Homöopathie nutze ich sowohl für mich als auch für meine Tiere. Erst Ende 2023 war das für Emma das beste Mittel. Aber manchmal gibt es Beschwerden, wo nur noch Chemie helfen könnte. Ob ich es dann gebe (oder selbst nehme), entscheide ich letztlich selbst.

  • Es gibt keine Schulmedizin und alternative Medizin. Es gibt Medizin.

    Es gibt auch nicht Chemie und keine Chemie. Alles ist Chemie.


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  • Renegade


    Aber dein Problem verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab hier von niemandem gelesen, dass er Phytotherapie ablehnt. Homöopathie, ja. Aber Pflanzenheilkunde??


    Und sampower vorzuwerfen, nicht zu wissen wie es ist, vergeblich Ursachenforschung zu machen *räusper*

    Problem?

    Ich habe keins, sondern wollte mit meiner Schilderung der Aufforderung der Threadüberschrift folgen.

    Des weiteren habe ich niemandem unterstellt, gegen natürliche Heilmittel zu sein, sondern angemahnt, nicht schon wieder die Diskussion der Homöopathie über alles andere zu stellen.


    Und was sampowers Einlassungen angeht: ich erinnere mich an ihre Ursachenforschung in Puncto Verhalten. Ich habe über Ernährung gesprochen.

    Und z.B. darüber, dass es eben doch einen Unterschied macht, ob man Milchsäurebakterien aus der "Quelle" entnimmt oder mal eben im einschlägigen Nahrungsergänzungshandel eine Dose xy verabreicht. Genau das habe ich lange genug gemacht bis ich mich auf den o.a. Weg einliess.

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