brauche mal eure Hilfe

  • Hab' den Thread eher so überflogen, falls mir was Wichtiges entgangen ist: sorry.


    Ich würde den Hund aus der Situation rausbringen. Heisst konkret: wenn der Hund noch kein Plätzchen hat, an dem er sich total wohl und sicher fühlt, dann würde ich das aufbauen und ihn (erstmal, vielleicht aber auch für immer) da hinbringen, wenn es klingelt.


    Meiner ist leider auch nicht soo für Kekse zu haben. Einen Feind schön füttern? Vergiss es. Wenn mein Hund eine Situation nicht so meistern kann, wie Mitmenschen das erwarten, bringe ich ihn raus aus der Situation. Vor allem auch, weil ich dann auch so aufgeregt und ich ihm keine gute Stütze bin. Die Fellnasen merken genau, wenn Halter unsicher ist.

    Lieber Situationen suchen, in denen man sicher ist und sich mit Hund freuen als negativ in Situationen reingehen, von denen man eh schon nicht so tolles Verhalten erahnt.

  • Hmhmhm könnte es nicht auch eine "schnöde" Fehlverknüpfung sein ? Lotti hat ja eine mit dem Geräusch vom Rolladen, da ist sie dann wie von Sinnen an die Gurte gegangen und hat sich darin verbissen (musste man shcnell sein, sonst hätte es die Hand erwischt), 1Sekunde später wieder völlig klar.


    Entstanden ist das so: Erstmal hatte Lotti wenig Aussenreize als Welpe, eigentlich nur das Fenster am Gang zum Innenzwinger, demenstprechend hat sie zu Anfangs sehr starkt auf den Fernseher und alles am Fenster reagiert. Zum Zweiten kannte sie ja keine Katzen. Zum Dritten neigt sie zur Futteraggression, und zu starkem Selbstschutz.


    Nun ist sie bei Katzen zu Anfangs eingefrohren und stand stark unter Stress, das konnten wir zwar abmildern, aber dann hat sie sich eine Katze gepackt die zu nah am leeren Napf vorbei ist (mit 4/5 Monaten) Um die Katze zu retten bin ich ziemlich massiv dazwischen (Brüllen und Packen). Ab da war sie wieder richtig gestresst wegen der Katzen.


    Dazu kam der zweite Faktor, die Katzen, vor allem der Kater haben die Angewohnheit, am Fenster rumzuhampeln und am Rolladen (halb geschlossen) zu rappeln und rumzuquaken wenn sie reinwollen - vor allem Nachts/Abends, da hat Lotti sich immer furchtbar vor erschreckt. Also habe ich wenn ich z.B. mit Lotti (schlafend) auf dem Schoss, die Katzen vertrieben, indem ich die Rolläden runtergemacht habe, damit sie sich nicht aufregt.


    Das hat sie dann dummerweise verknüpft und ich habe es zu spät geschnallt .


    Ganz vorbei war es dann, nachdem sie von Stitch im Haus zweimal was auf die Nase bekommen hat, seitdem trennen wir (was dank der Aufteilung auch kein großes Problem ist, zudem haben die Katzen auch ein beheiztes Katzenhaus draussen).


    Draussen sind die Katzen kein Problem - sie scheucht sie schonmal halbherzig weg, aber kann auch mit denen Gassi gehen oder auch 1m an der Katze vorbei und sie ignorieren, aber an der Haustür (Glaseinsatz) oder am Fenster geht (ging) sie quer über die Möbel und IM Haus würde sie sie sicherlich ernsthaft angreifen, ebenso fremde Katzen draussen.


    Aktuell versuche ich stumpf gegen zu Konditionieren, Katze am Fenster - Erdnusscreme in den Hund, inwzsichen hält sie die Katzen am Fenster auch aus (meistens) und kann sie soagr da rumhampeln lassen und den Raum verlassen (sogar dabei den Rücken zudrehen) .


    Wenn das gelutscht ist, werde ich mit dasselbe mit dem Rolladengeräusch versuchen.


    Gibt es da räumlich nicht die Möglichkeit, z.B ein Kindergitter im Hausflur einzusetzen, damit sie nicht mehr durch die Tür kann ? Das wäre so meine Erstehilfe Maßnahme.


    Und ansonsten würde ich es mit Desensibilisierung versuchen, Leute stehen im ertragbaren Abstand (und arbeitsbarem Erregungslevel) vor der Tür (kein reinkommen) Keks keks keks , Leute gehen wieder.. usw und dann den Reiz kleinschrittig steigern. Aber das wird dauern.

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