Reaktionen auf pöbelnde Hunde

  • Tja was soll ich sagen. Wir sind das Negativbeispiel :gi22: !

    Nyla pöbelt. Gerne auch als erster. Aber spätestens wenn der andere pöbelt, wird definitiv zurückgemotzt :giwi:

    Ich bin ein bisschen neidisch auf die größtenteils hier Anwesenden, deren Hunde sich da offensichtlich gar nicht drum scheren...

    Wenn wir Hundebegegnungen haben, kann ich nie voraussehen, ob das einer zum anpöbeln oder ruhigbleiben sein wird. Daher rufe ich den Leuten immer schon von weitem zu "nicht erschrecken, sie pöbelt gerne mal". Erstens nehme ich damit für mich selbst den Druck aus der Situation, weil ich dann nicht direkt schief angeschaut werde, falls sie wirklich pöbelt. Zweitens habe ich oft erstaunlich umsichtige nette HH, die dann sagen "oh kein Problem, ich lasse hier mehr Platz " oder "ich gehe eben da links in den Seitenweg" oder so. Oft bleibt sie dann tatsächlich ruhiger, und man plaudert noch kurz auf die Entfernung, während der Hund Kekse erntet. Trotzdem kann sie bei der nächsten Hundebegegnung wieder total eskalieren :bäng: .

    Ich habe mich damit abgefunden . Sie ist halt in vieler Hinsicht ein sehr explosives reizoffenes Modell. Dafür sind Menschen und Kinder z.B gar kein Problem. Manchmal nervt es mich schon sehr, andererseits habe ich zum Glück hier viele Möglichkeiten, mit wenig Begegnungen schöne Runden zu drehen, und sie wäre eh kein Hund, den ich mit in die Stadt nehmen könnte o.ä. (ich gehe auch selbst nie in die Stadt, davon mal abgesehen :nein: ). Wohnen tun wir ländlich genug, und die Hunde, die man regelmäßig trifft, werden auch irgendwann nicht mehr angepöbelt.

  • Ich bin ein bisschen neidisch auf die größtenteils hier Anwesenden, deren Hunde sich da offensichtlich gar nicht drum scheren...


    Doch doch, wie gesagt pöbelt Emma auch, seitdem sie gebissen wurde. Aber nur an der Leine. Im Freilauf gar nicht.

    Und angeleint hilft auch kein Abstand. Dann pöbelt sie halt aus der Ferne.


    Bei uns kommt es halt selten vor, weil wir selten irgendwo gehen, wo sie angeleint laufen muss. Und wenn sie pöbelt, schmunzeln die Leute. Emma sieht halt eher niedlich als gefährlich aus.

    Ich vermute, würde George pöbeln, sähe das anders aus. Wenn er am Tor im Garten bellt, kommt kein Mensch auf die Idee, einfach reinzugehen. Bellt Emma am Tor, reden die Leute sie an und öffnen das Tor ohne mit der Wimper zu zucken.

  • Wenn wir Hundebegegnungen haben, kann ich nie voraussehen, ob das einer zum anpöbeln oder ruhigbleiben sein wird.

    Das ist wirklich das Tückische, Wega pöbelt ja fast nur in Heimnähe, an der Leine, aber ich weiss nie bei welchen Hunden. Ok, meistens bei grösseren Hunden, es kann aber auch gelegentlich ihren besten 'Freund', einen sehr netten JRT treffen.

    Denn die einen sind im Dunkeln - Und die andern sind im Licht.
    Und man siehet die im Lichte - Die im Dunkeln sieht man nicht.

    B.Brecht

  • Ich vermute, würde George pöbeln, sähe das anders aus. Wenn er am Tor im Garten bellt, kommt kein Mensch auf die Idee, einfach reinzugehen. Bellt Emma am Tor, reden die Leute sie an und öffnen das Tor ohne mit der Wimper zu zucken.

    Nyla wirkt auch recht beeindruckend gefährlich, daher fühle ich mich auch immer irgendwie in der Defensive und habe das Gefühl, ich muss mich schon vorher rechtfertigen, weil mich sonst manche Leute wegen meines Monsters echt schief angucken :grimacing_face: ...

    Eine Bekannte von mir hat eine norwich Terrier Hündin. Die pöbelt unfassbar, ein richtiger Wutgnom, aber alle finden das höchstens "niedlich" und witzig, wenn Nyla sich SO aufführen würde, wären wir glaube ich schon richtig in Verruf geraten :grimacing_face:

  • Ich bin ein bisschen neidisch auf die größtenteils hier Anwesenden, deren Hunde sich da offensichtlich gar nicht drum scheren...

    Nee, nee, entspanne dich!

    Wie schon oben geschrieben, ist Enya in dieser Hinsicht ein Überraschungsei.

    Momentan ist sie total zurückgenommen, da nach den Stehtagen. Friedlich, nett, desinteressiert.

    Und trotzdem, als wir sie neulich nach dem Spaziergang ins Auto verladen wollten, und irgendwelche HH mit ihrem Border (Mix) an der Rückseite des Autos vorbeigingen, hat sie mir die schon geöffnete Autotür förmlich aus der Hand gerissen und ist wie eine Furie in Richtung des Hundes gestürmt.

    Na gut, SIE war der Teil, der gepöbelt hat... Noch schlimmer! :gi8:


    RR Selma war das blanke Gegenteil.

    Mit unbewegtem Gesichtsausdruck (bis auf die hochgezogenen Augenbraue :gi21: ) lief sie hochmütig an ihren

    was auch immer tuenden Artgenossen vorbei. Aber für diese "Arroganz" sind RRs ja berüchtigt.

    Sie hatte aber auch ihre Sturm- und Drangzeit. Da liess sie kaum was anbrennen.


    Tja... Hunde halt...Q!

    Wäre doch total langweilig, wenn man sie zu allen Zeiten genau berechnen könnte!

  • Wenn wir Hundebegegnungen haben, kann ich nie voraussehen, ob das einer zum anpöbeln oder ruhigbleiben sein wird.

    Das ist wirklich das Tückische, Wega pöbelt ja fast nur in Heimnähe, an der Leine, aber ich weiss nie bei welchen Hunden. Ok, meistens bei grösseren Hunden, es kann aber auch gelegentlich ihren besten 'Freund', einen sehr netten JRT treffen.

    In unmittelbarer Heimnähe pöbelt Lynnko auch. Jeden Hund, jeden Mensch. Muss aber wirklich unmittelbare Nähe sein, so 5-10 Meter um unser Grundstück herum, dann ist es vorbei. Das kriege ich auch nicht raus aus ihr, das ist halt Territorialverteidigung. Geht jemand vorne (da ist nix eingezäunt) an unserem Grundstück vorbei - egal ob mit Hund oder ohne - und Lynnko ist unangeleint, dann flitzt sie pöbelnd und keifend hin, bleibt aber wie angewurzelt an der Grundstücksgrenze stehen (mit Wolfsgeheul natürlich). Darum ist es ok so wie es ist. Sie lässt sich auch von uns abrufen und beruhigt sich dann auch. Sind wir schnell genug, können wie sie auch mit einem „Nur gucken“ vom Pöbeln abhalten (aber normalerweise ist der Rabauke schneller)


    Was unser zu Hause angeht, ist Lynnko kompromisslos. Der einzige, den sie vermutlich in die Nähe unseres Grundstücks lassen würde, vielleicht sogar drauf, wäre ihr Kumpel Bordercollie Timmy. Ein alter und schon recht klappriger Rüde und der einzige Hund, den sie noch nie in irgendeiner Weise angemotzt hat - egal was Timmy macht. Selbst wenn er sie aufdringlich beschnuppert wenn sie gerade pinkeln will. Nicht mal, wenn sie frühmorgens grad aus dem Körbchen gefallen ist und noch nicht gekackt hat (dann ist sie komplett humorlos). Mit Timmy würde ich das gerne mal testen. Aber andererseits mag ich dem alten Herrn das Risiko, dass es schief geht, nicht zumuten. Der ist so ein lieber friedlicher Hund, der wäre echt geschockt, wenn Lynnko ihn anpöbeln würde. Lynnko hat bei Timmy übrigens auch Narrenfreiheit - diese grenzenlose Sympathie und Toleranz beruht auf Gegenseitigkeit.

  • Sorry Kitty, aber sie war schon eine Leinenpöblerin. Sie hatte exklusive, bekannte Feinde, die wir gerne großzügig umrundet haben. Unbekannten Hunden, vorwiegend großen, dunklen wurde meist lautstark Missfallen bekundet. Ich warnte, wenn ich es kommen sah und ein Ausweichen nicht möglich war, auch vor.

    Dagegen konnte sie an kleinen HB-Männchen graziös vorbeitänzeln.

    Zu meinem jetzigen Gast kann ich nichts sagen, da ich mit dem kleinen Sir eine Verschwiegenheitsklausel vereinbart habe.

  • Meiner pöbelt auch 😅 nur die Intensität variiert je nach Hund. Müsstet den mal bei seinem Erzfeind sehen. Der Geruch, das Auto oder das fremde Frauchen reichen aus um bei dem ne Reaktion hervorzurufen. Da braucht der andere Hund nicht mal anwesend sein. Allerdings nur an der Leine. Im Freilauf ist er spitze. Da bringt den nichts aus der ruhe. 😂

  • Myri  Chypre Ajan pöbelt große Hunde auch von sich aus an. :gi22: Hauptsächlich, wenn er an der Leine ist. Schaut schon ein bisschen gefährlich aus, der zähnefletschende Barsoi. Für mich auch nicht gerade angenehm, die 35kg zu halten.

    Ganz besonders hat er es auf Schäferhunde abgesehen. Da habe ich ihm letztens einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ajan geifernd und keifend auf einen völlig friedlichen Schäferhund "losgegangen". Wir waren allerdings bereits im Hundepark, Ajan noch an der Leine. Da habe ich einfach die Leine los gemacht. Plötzlich war Hundi gaaanz ruhig und freundlich. :girlie57:

    Oder im eingezäunten Hundegebiet: Ein schwarzer Labbi drinnen. Ajan pöbelt von außen, Labbi, von innen zurück. Der Besitzer hat ihn dann zurück gehalten. Ich bin mit Ajan hinein, habe ihn abgeleint und gut wars.

  • Leonid war ein Pöbler und Raufbold. Der ließ eigentlich keine Gelegenheit aus, irgendeinen Stunk anzuzetteln und kannte da bis ins höhere Alter auch wenig Hemmung. Auf der anderen Seite war er einer der glücklichsten Hunde bei jedem Wuffstock Hundetreffen, desto mehr, um so besser.


    so weit

    Maico

  • Wie schon gesagt, bleiben meine Hunde meist ruhig wenn andere Hunde an der Leine pöpeln. Je mer die toben, umso cooler bleiben die beiden. Sind die Hunde aber frei, habe ich 2 Drachen an der Leine.

    ... Und leider kann ich mich nicht davon frei sprechen selbst 1-2 pöpelnde Hunde zu haben. Wobei Wanti da explosive ist. Allerdings verlaufen inzwischen mindestens 9 von 10 Begegnungen relativ entspannt.

    Bedeutet: bei Wanti meist aufgestellte Fell, Starren und danach wildes Schnüffeln

    Und bei Lupus nur mal gucken

  • Wannabe war auch eine Pöblerin an der Leine.

    Im Freilauf war sie total unkompliziert, außer ihr hingen lästige Rüden andauernd am Hintern. Denen hat sie, die Meinung gegeigt und ist dann wieder zur Tagesordnung über gegangen.

    Ausnahme : Hunde am Fahrrad!

    Hallo? Die hatten nicht einfach vorbei zu rennen! :giwi:

  • Quote

    Wie reagieren eure Hunde auf pöbelnde Hunde?

    Gar nicht. Das ist dem völlig egal. Der geht vorbei.

    Ich glaube übrigens, dass bringt die noch mehr gegen ihn auf - weil er nicht mal hinguckt.

    Aber er ist ja grundsätzlich umgebungs-ignorant, es gehört schon sehr, sehr viel dazu, seine Aufmerksamkeit zu bekommen - vor allem als Hund.


    Wenn er angepöbelt wird von einem Hund, der auch freiläuft und der quasi neben ihm geht um ihn konstant anzuschreien, kann es in seltenen Fällen (wenn es wirklich lange geht und nervt) sein, dass er sich mal umdreht und kurz aber laut sagt, was er davon hält und sofort weitergeht. Und damit rechnet halt nie einer und meistens ist dann auch Ruhe. Das ist immer so ein Schreckmoment für alle, weil das keiner kommen sieht.

    LG,
    Nicky & Caillou

    "They say time heals all wounds, but that presumes the source of the grief is finite." Magnus Bane

    Edited once, last by Poison ().

  • Hier reagiert nur Phoebe auf pöbelnde Hunde und sie ist auch die einzige, die von sich aus selbst pöbelt. Meist an der Leine, oft aber auch ohne. Je größer und schwärzer die Hunde, desto mehr.

    Aber: es ist völlig Tagesform abhängig. Es gibt Tage, da tut sie nichts, an anderen verbellt sie selbst kleine Hunde.

    Im Freilauf, z.B. an der Isar, wo momentan Horden von Menschen und Hunden unterwegs sind - sagt sie nix, gar nix. Zu viele vermutlich. Energie sparen.

  • Jerry an der Leine - ein Held, der insbesondere bei Rüden manchmal gepflegt ausrasten konnte, je näher an zu Hause, desto mehr.


    Jerry im Freilauf - überhaupt kein Held, hat teilweise vor dem kleinsten Hund einen weiten Bogen übers Feld gemacht. Falls kein Platz da war, erst sehr vorsichtig, dann gerne Pinkelwettkampf - null Probleme.

  • Es ist tatsächlich sehr auffallend, wie verschieden Hunde sind, wenn sie frei laufen oder angeleint sind.

    Oder auch wenn sie auf freilaufende oder angeleinte Hunde treffen

    Denn die einen sind im Dunkeln - Und die andern sind im Licht.
    Und man siehet die im Lichte - Die im Dunkeln sieht man nicht.

    B.Brecht

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