Häufigkeit von Läufigkeiten oder Wo fängt Qualzucht an

  • Die Frage ist, wie viele Läufigkeiten sind zu viele Läufigkeiten im Jahr? Madame wird nur einmal im Jahr läufig (sie wäre eigentlich langsam mal wieder fällig, war sonst immer im Februar dran), aber manche Hunde bzw. Rassen werden 4mal, 5mal oder noch häufiger im Jahr läufig. Ich persönlich würde meine Grenze bei 2 Läufigkeiten im Jahr setzen.

    Ist für eine Hündin denke ich kein schöner Zustand von einer Läufigkeit in die Scheinschwangerschaft, Scheinmutterschaft und direkt in die nächste Läufigkeiten zu stolpern und nie auf einem normalen Hormonlevel zu sein.

    Wenn das der Fall ist, würde ich persönlich daran auch eine Qualzucht festmachen, und für mich reicht da auch aus, wenn ein paar Hündinnen wegen rassetypischer Läufigkeitshäufigkeit kastriert werden müssen.

  • Lumi und Fluse werden ca. alle sieben Monate läufig. Sie haben sich aufeinander abgestimmt.
    Bei dem ganzen Hormonchaos (bei Lumi merkt man das sehr extrem) stelle ich mir das bei einer Hündin, die öfter als 2 mal im Jahr läufig wird, ziemlich anstrengend/stressig (für den Hund) vor. :frowning_face:

    Welche Rassen sind denn öfter läufig?

  • Rassen weiß ich nicht, Wikipedia sagt:

    "Das Läufigkeitsintervall beträgt sechs bis sieben Monate. Hündinnen kleiner Rassen können alle vier Monate läufig werden".


    Hab aber auch schon von Hündinnen gehört, die alle 2-3 Monate läufig werden.

  • Die Frage die sich mir da aber stellt: Sind das Einzelfälle oder wirklich Regelfälle in den Rassen.
    Bei menschlichen Frauen ist es ja auch so, dass die einen ihre Tage länger und gff schmerzhafter haben und die anderen sind nach zwei Tagen durch. Wenn die häufigen Läufigkeiten eben nur einen Bruchteil ausmachen und nicht wirklich so gut wie immer bei einer Rasse auftreten, würde ich da snicht als Qualzucht beschreiben.
    Zumal ich mir auch kaum vorstellen kann, dass das bei Züchtern erwünscht ist, weil kein 0815 Mensch einen Hund haben will der öfter als zwei Mal im Jahr läufig wird. Das macht niemand freiwillig mit, außer vielleicht Vermehrer. Aber dann ist das ganze Ding von vorne bis hinten eine Qual...

    Den normalen durchschnittlichen "Pechhhund" in der Statistik, der Hormproblemchen hat, würde ich daher nicht als Qualzucht ausmachen.
    Ich stelle mir gerade Quinta mit mehr als zwei Läufigkeiten vor... *grusel*

  • Es gibt keine Rassen, die so viel häufiger Zyklen haben. as sind Einzelfälle, häufig auch Split- Östrus bedingte Erscheinungen. Lediglich bei DSH (Mischlingen) habe ich häufiger von dreimal im Jahr gehört, aber auch nur aus divesen Unterhaltungen. Bei der Maus sind es Achtmonatintervalle

  • Allerdings empfinde ich Läufigkeiten nicht als gruselig. Ich könnte mir außerdem vorstellen,dass je öfter das ist,umso routinieter die Hündin wie auch Halter damit umgeht- kommt auf den Hund an. Was Anderes als drei Läufigkeiten im Jahr hbae ich aber noch nie getroffen.

  • Meine Wheaten wurden alle 8 Monate gemeinsam läufig. Das anstrengende an der Sache waren eigentlich nur die Rüden und deren Besitzer. Durch die doppelt intensive Geruchsverteilung. Scheinträchtigkeit etc. hatten wir praktisch nicht.

    Phoebe war das erste Mal mit 6 Monaten und dann alle 5 - 6 Monate läufig, bis ich sie kastrieren ließ nach der 3. Läufigkeit.


    Häufigkeit von Läufigkeiten hat meiner Meinung nach nichts mit Qualzucht zu tun. Es ist eine individuelle Geschichte.

  • Das sind individuelle Einzelfälle. Gibt es in allen Rassen. Kleine, mittlere und große. Das dann bei häufiger vorkommenden Rassen als Qualzucht abzustempeln halte ich für übertrieben.

    Meine hat ja leider bekanntermaßen einen 4 Monatigen Rhythmus gehabt. Allein deswegen hätte ich sie trotzdem nicht kastrieren lassen. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass sie unter ihren Zyklusstadien gelitten hätte.. aber auch das muss man sicher sehr individuell bewerten, es gibt da sicher Hündinnen, die "unglücklicher" sind.

  • Meine Cockerhündin wurde nur einmal pro Jahr läufig, die DSH und die Dalmi Hündin 2x.


    Du willst also definieren, was an Läufigkeiten ein "Zuviel" ist und dann zielgenau zum Skalpell greifen um die "Qualzüchtung" von ihrem von dir definierten "Leiden" zu erlösen... :face_with_raised_eyebrow:

    Hallo??

    Was ist los mit dir? Willst du mit Gewalt "Hundethemen" schaffen?


    Zuerst willst definieren, welche Größe Hunde haben dürfen und jetzt ist es die Anzahl der Läufigkeiten, die dir als (un)angemessen erscheinen ...

    Was kommt als nächstes?

    Die "richtige" Augenfarbe, Schlapp- oder Stehohren, Felllänge und -farbe, die Rutenhaltung...?

    Mann oh Mann.... :dash:

  • Nein.

    Ich möchte aber gerne Sinn von Unsinn unterscheiden dürfen.

    Und du entscheidest, was sinnvoll ist und was nicht? Ich finde eine iskussion darüber durchaus sinnvoll, wenn es Hunderassen gibt, bei den häufige Läufigkeiten der Hündinnen gehäuft auftreten.

    Da steht ein bißchen was zur Häufigkeit: https://www.akc.org/expert-adv…eeding/when-dogs-in-heat/

    Rassenspezifisch hab ich aber noch nichts gefunden. Grundsätzlich finde ich das ein interessantes Thema.

  • Da steht ein bißchen was zur Häufigkeit: https://www.akc.org/expert-adv…eeding/when-dogs-in-heat/

    Meinst du diese Aussage?

    Quote

    Female dogs cycle into heat on average every six months. But this can vary, especially in the beginning, so it’s a good idea to keep track. It can take some dogs 18-24 months to develop regular cycles. Small dogs will tend to go into heat more frequently, as much as three or four times a year. Very large breeds, like Great Danes and St. Bernards among others, may only go into heat every twelve months.


    Diese Aussage untermauert nichts weiter als dass kleine Hunde eher zu häufigeren Läufigkeiten neigen als sehr große. Das ist ja bekannt.

    Welche Folgen diese Tatsache haben kann, steht da nicht.

    Der verlinkte Artikel beschäftigt sich auf sehr allgemeinen Niveau mit der Läufigkeit.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!