Qualzuchten

  • Naja, I'm Normalfall geht man ja nicht nur zum Tierarzt wenn der Hund Probleme hat, sondern wenigstens 1x jährlich zum Impfen und Checkup. Außerdem sind Tierärzte ja auch untereinander vernetzt. Meine Tierärztin arbeitet eng mit einer Tierklinik zusammen.

    Sicher ist das mit keiner Statistik zu vergleichen. Aber es sind Erfahrungswerte, zugegeben vielleicht auch nicht immer 100% objektiv, aber ich werde bei sowas schon hellhörig.

    Wenn ich mich für eine Rasse entscheide, informiere ich mich so gut wie möglich über typische Gesundheitsprobleme und wäge dann ab. Da sind Erfahrungen von Tierärzten, zumindest für mich, ausgesprochen interessant und hilfreich.

    (und nicht, dass mich jemand missversteht, ich möchte keinen Doodle, sondern denke tatsächlich in ferner Zukunft evl. an einen Pudel... Sollte es kein Tierschutzhund werden)

    "Man kann in Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln."

    (Astrid Lindgren)

  • Ich habe übrigens gelernt, dass Osha unters Qualzuchtverbot fallen würde, weil da alle Hunde reinfallen, wo die Ohren über die Nasenspitze hinausreichen.


    Um es Dir aus Shakespeares Hamlet Akt 4, Szene 5, Vers 28 zu zitieren:

    NEIN


  • Warum sind die Ohren den solang ?


    Bei kurzbeinigen verstehe ich das Problem, aber so ist es keins ,oder?

    Keine Ahnung. Speziell beim Bruno de Jura sind die schon sehr lang...


    Naja...die Ohren schleifen beim Schnüffeln halt auf dem Boden. Ich denke, dass das das Problem ist.

    Um es Dir aus Shakespeares Hamlet Akt 4, Szene 5, Vers 28 zu zitieren:

    NEIN


  • ist es wirklich weil die Ohren auf den Boden schleifen können,

    oder weil zu große/lange/schwere Ohren häufig zu Ohrenentzündungen führen weil einfach die Belüftung zu schlecht ist ... ? :thinking_face:

    Allerdings finde ich Bassethoundohren echt grenzwertig weil die auch noch recht dick und schwer sind ... regelrechte Schnitzel hängen da runter im Gegensatz zu deutlich leichterem Fensterleder wie bei manchen Laufhunden.


    Meine Beageline ist als Welpe - bevor sie in ihre langen Ohren noch reinwuchs - manchmal auf ihre Ohren draufgetreten und hat sie sich mit ihren nadelspitzen Milchzähnchen beim herumbalgen mit der Schäfi auch schon mal getackert ...

  • hier ein Foto von dem kleinen Fratz,

    sie ist ja noch reingewachsen in ihre Ohren ... :winking_face:

    aber als Rassestandart für erwachsene Hunde finde ich solche Ohren auch übertrieben und für die Hunde nicht vorteilhaft.


  • Schnüffelmaus Die Ohren von Osha sind tatsächlich sehr zart...aber das Argument "Ohrmilben etc." Zieht ja tatsächlich, denn ich denke je länger und schwerer das Ohr, desto schlechter die Ventilation....

    Um es Dir aus Shakespeares Hamlet Akt 4, Szene 5, Vers 28 zu zitieren:

    NEIN


  • Der Vorsteil von Schlappohren ist ja, dass da keine Grannen rein kommen. Da bibber ich jedes Jahr erneut das nicht wieder was passiert. Nuka hat sich mal ne Granne der Mäusegerste eingefangen und hat sich dann im Ohr gejuckt. Die Schreie von ihm waren schon schlimm. Aber ansonsten steh ich einfach nicht auf die Schlappohren :beaming_face_with_smiling_eyes: . Die müssen schon stehen

    -Glück ist nur echt, wenn man es teilt-

    Alexander Supertramp

  • Der Vorsteil von Schlappohren ist ja, dass da keine Grannen rein kommen.

    Aber nur dann, wenn man sie mit einer Klammer unterm Kinn zusammenhält…

    Ich bezweifle, dass Schlappohren da weniger anfällig sind. Wo das Stehohr nur am Grashalm vorbei streift, zieht der schlapohrige Hund sich den zwischen Kopf und Ohr durch.

  • das Fransentierchen musste schon zwei mal mit kurzer Narkose wegen Grannen im Ohr behandelt werden ... 🙁


    Ich würde eher sagen Schlappohren sind wie Schneeschaufeln die den Mist zu den Ohren schieben. 🤪

    (Primär bleiben bei Chanti Grannen und Co in den feinen Fransen hängen. Das ist bei ihr vermutlich der größere Faktor als die Form der Ohren ... )

  • Hätte ich jetzt echt nicht gedacht. Ich dachte echt dadurch dass die nicht offen sind passiert das nicht so schnell. Wieder was gelernt

    -Glück ist nur echt, wenn man es teilt-

    Alexander Supertramp

  • Ein Cocker-Mix bei uns in der Gegend läuft draußen immer mit einem leichten "Schal" um die Ohren (im Sommer ein dünner Netzstoff, im Winter etwas dichteres Gewebe), mit dem die Ohren einerseits vorm schleifen und andererseits vor Grannen und co. geschützt werden sollen. Der Arme war auch schon öfter Kandidat für Entfernungen in Kurznarkose.

  • Wenn ich meine Patient*innen revue passieren lasse: mit Ohren-Entzündungen kommt etwa 1 Stehohr-Hund auf 10-15 Schlappohr-Hunde.


    Betroffen sind nach meiner Wahrnehmung bei mir in der Sprechstunde am häufigsten Spaniels (Cocker + CKCS), Retriever (Labrador und Golden), Bulldoggen und Schäferhunde.


    Grannen-Fälle haben wir hier glücklicherweise wenige. Viele Grannen, aber im Vergleich zu anderen Praxen wenig Fälle damit. Zwei hab ich jetzt bei einem Setter aus der Brust gepuhlt, jeweils mit lokaler Betäubung, eine aus der Pfote von nem Vizsla. Hat aber alles nix mit Ohren zu tun.


    Und ich glaube ,bei den Hunden mit den langen Ohren sollen die Ohren quasi den Geruch wie ein Trichter zur Nase leiten. Quasi Scheuklappen für die Nase, damit sie nuuuur die Spur in der Nase haben. Aber das kann auch ne urban legend oder so sein, keine Ahnung, ob das stimmt.

  • Der Vorsteil von Schlappohren ist ja, dass da keine Grannen rein kommen. Da bibber ich jedes Jahr erneut das nicht wieder was passiert. Nuka hat sich mal ne Granne der Mäusegerste eingefangen und hat sich dann im Ohr gejuckt. Die Schreie von ihm waren schon schlimm. Aber ansonsten steh ich einfach nicht auf die Schlappohren :beaming_face_with_smiling_eyes: . Die müssen schon stehen


    Charly (Cocker Spaniel) hatte mehrmals Grannen in Ohr. Sogar mit durchstochenen Trommelfell. Amy, Lumi und Fluse hatten bisher noch keine.

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