Posts by Brachialine

    Warum das diesen Effekt haben soll, leuchtet mir halt nicht ein. Ich kenne es genau andersherum "Dafür habe ich bezahlt, deswegen darf ich auch Leistung erwarten".

    Gerade bei Soli- und kostenlosen Angeboten sehe ich eher Engagement , was das Putzen angeht...

    Quote

    Ich kenne die Namen der jeweiligen Hundebesitzer/Hundebegleiter nicht mit

    vollem Namen und kann daher später keinerlei Angaben darüber machen!

    Ist eigentlich auch egal. Aber nur Kaution hätte doch diesen Effekt, nicht Gebührenpflichtigkeit. Bei der kann doch genausogut eine Serviceempfänger*nnenhaltung entstehen.

    Wer hat denn von solchen Rechtecken geredet?


    Äh niemand konkret. Aber Hundeweisen sind meistens halt einfach Wiese und sonst nichts. Tschuldigung dass ich nochmal die Wiese hier lobend erwähnt habe :face_with_rolling_eyes:

    Du hast kostenfreie Alternativen als "Rechtecke" abgewertet, das war das Problem. Und tatsächlich haben wir hier Wasser, Abwechslung, unsere Ruhe - und es ging auch darum, wo man diese Orte finden kann oder ob man zwingend auf kommerzielle Angebote angewiesen ist.

    Mir wäre 4000m² außerdem wirklich zu klein, um sich dort im Rahmen einer offenen Hundewiese zu treffen.

    Für einige meiner Hundefreunde sind solche Angebote oft eine der wenigen Möglichkeiten, dass der Hund sich mal frei bewegen kann.

    Gibt es das bei euch wirklich nur gebührenpflichtig?

    Umzäunte deutlich größere Gebiete gibt es hier schon - kostenfrei. Muss man ein bisschen fahren, aber geht. Dann noch eben die Freilaufgebiete, die auch größer sind inmitten von ausgedehnten Grünanlagen. Da sind hier dann regelmäßig die, die nur jagen würden, weil es da nichts mehr zum Jagen gibt. Die Kaninchen meiden das.

    Der große Unterschied bei einem kostenpflichtigen Exklusiven Angebot wäre, dass man eben alleine dorthin geht, bzw. sich die anderen aussuchen kann.

    Und da wäre hier in der Großstadt sicher der Hauptbedarf bei den Hunden mit Auflagen oder Unverträglichkeiten.

    Die eine Frau hier hat seit 10 Jahren kein Auto, weil es dafür nicht mehr reicht. Früher musste sei noch regelmäßig Wesensteste für jeweils 500,- leisten alle zwei Jahre. Das ist mir einfach zuviel Unrecht und Willkü

    Gab es diese Regulierungen denn erst nachdem sie sich einen Listenhund angeschafft hatte?


    Falls nicht sollte man doch annehmen, dass die Leute wissen, worauf sie sich einlassen!?

    Glaube der Hund müsste mitlerweile 14 sein, sehe die selten, dann hätte sie zwar wahrscheinlich geahnt, wie teuer das würde (der Rottweilerbesitzer, den ich kennelernte, wusste das nicht, als er sich einen Welpen beim Züchter holte und den dann hier anmeldete ...man weiss auch bei einem jungen Hund nicht, ob er eine BH bestehen wird) - aber was ändert das an der Tatsache, dass es teuer ist und das Geld dann irgendwo anders eingespart werden muss und dass es keinen objektiven Grund für so eine Ungleichbehandlung gibt? Den Hund gibt es ja, der soll doch nicht im Tierheim bleiben müssen und auch- sowieso schon eingeschränkt- wenigstens etwas frei toben können. Und für 1100,- grob könnte man sich ein paar Stunden leisten. Die könnten andere gleich darin investieren. Die, denen das für haltlose Listen abverlangt wird (der Hund hat die Wesensteste ohne jede Beanstandung absolviert), die treffen dann 10,- /h halt auch härter. Man will dem Hund ja dann ein paar Stunden gönnen.

    Ich würde es eher andersrum sehen: wer sich die Steuer für einen Listi leisten kann, der hat entweder genug Geld für dieses Vergnügen oder einen Knall.

    (Den armen "Listi in Not" aufzunehmen und dann keine Reserven für andere Dinge mehr zu haben, bedeutet auch, keine Reserven für den Notfall zu haben. Es gibt genug andere Hunde, die ein zu Hause suchen und zum normalen Steuersatz zu haben sind. Aber das ist ein anderes Thema.)


    Worauf ich eigentlich die ganze Zeit hinaus wollte:

    "Ist es mir nicht wert" bzw. "Ist mir zu teuer" ist nicht das gleiche wie "Finde ich zu teuer."

    Ich habe ziemlich eindeutig "Für mich ist das teuer geschrieben.

    Und es klingt abschätzig, wie du von Betroffenen sprichst. Kennst du überhaupt welche?

    Die eine Frau hier hat seit 10 Jahren kein Auto, weil es dafür nicht mehr reicht. Früher musste sei noch regelmäßig Wesensteste für jeweils 500,- leisten alle zwei Jahre. Das ist mir einfach zuviel Unrecht und Willkür und hat nichts mit "Vergnügen", oder Knall zu tun, die Leute tun mir sauleid und verdienen Solidarität.. . Und der Hund /Halter die aus welchen Gründen auch sich mit Einstufung herumschlagen müssen , auch, weil es Hunde und Halter sehr belastet.

    Also wenn dieses Gelände nicht ganz so viele Stunde Autofahrt entfernt wäre würde ich das sicherlich auch gelegentlich nutzen! Und auch gemeinsam mit seinem besten Kumpel - der hat leider eine auferlegte Leinenpflicht. Der Gute würde es feiern mal so richtig fett gas geben zu können (tut er zwar regelmäßig wenn wir ihn einpacken und mit in den Stall nehmen - Reithalle und ab geht die Post!, aber das wäre dann so richtig "frei" und "unbegrenzt" für ihn!) (Und nein, och möchte die tatsache der städtisch auferlegten Leinenplicht für die arme Socke hier nicht diskutieren. Ern ist nett, mit fast allen Hunden verträglich und sicher abrufbar - aber wenn man den Jäger hier nicht zum allerbeten Freund hat oder ihm da hin kriecht wo die Sonne nicht scheint dann muss man mit sowas rechnen.......).


    Genutzt würde es definitiv werden, gäbs das hier!

    Genau für die Hunde finde ich das richtig sinnvoll, sind mir aber erst ein paar Einträge später eingefallen.

    Genaugenommen haben wir hier auch ein eingezäuntes Bachrenaturierungsgelände, also eigentlich Kieswüste mit ganz vielen Bachausläufern, auf der einen Seite Lärmschutzwand Autobahn, auf der anderen Bauzaun wegen Baustelle. Da ist außer uns niemand - es ist een auch laut. Vielleicht habt ihr irgendwo auch so etwas?

    Hier ist das Jagdgebiet eingegrenzt durch Autobahnen, aber vor den Autobahnen sind überall Hecken, sehr viele Brombeerhecken (die hasst sie) und sehr viel Stacheliges hohe Disteln/Krautgewächse- sehr zugewuchert, eben sehr viel Unterschlupfmöglichkeit für diesen einen Fuchs, der problematisch wäre, und die seltenen Kaninchen sind sofort weg und die Eichhörnchen auch.

    In der Dämmerung geht das halt nur mit Leine, mittags geht ganz viel. Autobahnlärm ist halt auch nicht so attraktiv für viele Tiere, bzw. dezimiert den Bestand laufend, außerdem gibt es auch Jäger dort. Und Mäusejagen..die sind halt keine Füchse...

    Hier läuft echt nicht mehr viel herum.

    Das ist aber schade, dass es bei euch gar keine gut einsehbaren Wiesen ,(bei uns regelmäßig gemähte Obstwiesen) Bachläufe , Auenwälder ohne Rehe/Wildschweine gibt...

    Und auch das ist etwas was man nicht mit jedem Hund machen kann. Es gibt Hunde, und davon hatte/habe ich zwei, die auch ohne Jagdobjekt jagen gehen. Allein die Gelegenheit dass sie mal ohne Leine sind läd sie dazu ein erstmal so viel Abstand wie möglich zum Besitzer rein zu bekommen um Wild suchen zu gehen.

    Abgesehen davon gibt es sowas hier in der Gegend nicht. Überall sind Hasen und Rehe und überall in der Nähe Straßen


    Deshalb habe ich meine nie lange an der Leine gehabt, weil die auch auf seltenen Gelegenheiten besteht...und auf Spur geht die auch, hat quasi immer ein Jagdobjekt...nur gibt es eben überall Unterschlupfmöglichkeit, wo sie nicht reinkommt. Großer Hund und so.

    Der Typ mit dem sechsten Husky läuft halt auch da frei (Früher hatte er mal drei gleichzeitig, jetzt nur noch einen). Macht schätze ich schon einen großen Unterschied, ob irgendwo Rehe oder eben nur außer den Phasianus colchicus, Nilgänse/selten:Nutria/selten: Kaninchen, Fischreiher unterwegs sind. Wer hier regelmäßig jagt ist der Bretone einer Freundin, der ist spezialisiert auf Perlhühner. Und so etwas ist dann schon sehr nervig, wenn der Hund auf der anderen Seite des Ufers wieder aussteigt und es nur wenige Brücken gibt...

    Also der Hund würde wahrscheinlich auch von dem gelände profitieren.

    So ein eingezäunter Bereich wäre klasse, gerade zum üben.

    Ortskonditionierung nicht unterschätzen...Würde hier NUR für diesen Ort funktionieren.

    Bestimmte Orte sind hier erfahrungsabhängig Feindgebiet und andere Verbündetengebiete. In den Verbündetengebieten sind die gleichen Handlungen wesentlich zulässiger als in den Feindgebieten... Für uns wäre es Badespass...aber da man dort nicht baden darf, gehen wir doch lieber lieber an unsere Flüsse/Bäche und den See wo man auch nicht baden darf, aber sich keiner daran stört. :)

    Das ist aber schade, dass es bei euch gar keine gut einsehbaren Wiesen ,(bei uns regelmäßig gemähte Obstwiesen) Bachläufe , Auenwälder ohne Rehe/Wildschweine gibt... Bei euch wäre Wald mit der Maus garantiert stressiger... Am Bachlauf treffen wir übrigens auch regelmäßig einen Riesenschnauzerrüden, der immer angeleint wird, wen wir kommen und manchmal einen, der keine Lust auf Kontakt hat. Also ich glaube schon, dass es einen Grund hat, warum wir genau dort Gebrauchshunden begegnen.

    Das Einzige, was bei uns ein größeres Problem darstellen kann ist der Fuchs auf dem einen Gelände. Aber da gibt es sehr viel direkte Unterschlupfmöglichkeit und wir sehen den selten, weil wir meist mittags unterwegs sind. In der Dämmerung ist hier auch viel Leine. Washier halt auch ist: viele Autobahnen/Gewerbeflächen. Deshalb haben wir hier trotz dichter Besiedlung relativ viel freien raum für Bewegung.

    Es gibt für diese Leute dann auch eben nicht die Möglichkeit. Und für Leute, die z.B. einen Hund mit Liste haben und schon grundlos einfach 900,- mehr im Jahr bezahlen müssen als andere, reisst das dann eher rein, dabei hätten genau diese Leute wirklichen Bedarf (ist mir eingefallen... :) ). Auch mal an andere denken, die eh schon massiv eingeschränkt sind.

    Niemand hat von deinem Hund geredet und noch nicht einmal mit dir.

    Oder eben auch für Vereinssport und ähnliches.


    Krass. Unsere Jahresgebühr beträgt 30,- , Schutzdienst (sehr materialaufwändig) geht separat.Ist auch weiter draußen, sonst wäre es nicht so günstig. Der andere hatte 60,- im Jahr gekostet(und 150,-Arbeitsstunden). Hundeschulen sind hier viel zu teuer, da geht nur Verein.

    Aber Verein verpflichtet auch wieder. Da hätte ich z.b. so gar keine Lust drauf.

    Kann ich für unseren jetzt nicht behaupten (wobei der wirklich ungewöhnlich easy ist). Man kann monatelang fehlen und wieder einfach quereinsteigen, keine Arbeitsstunden, gar nichts. Nur mehr Eigeninitiative ist wahrscheinlich gefragt als bei kommerziellen Angeboten.

    Das Vereinsgelände ist auch umzäunt und am Fluß, mit Bademöglichkeit. Nur ein Fussballplatz ist da auch. Das ist der einzige wirkliche Haken dort.

    Mir gefällt die Idee einer solchen Hundewiese mit direkter Bademöglichkeit für Hunde. Den Preis finde ich nicht super günstig aber okay für eine Stunde mit einem einzelnen Hund. Bei solch einem Preis ist das Grundstück auch sicherlich nicht ständig überbucht (10€ bezahlt man nicht mal eben regelmäßig mehrmals die Woche.).

    Es gibt sicherlich Gegenden, in denen man froh über solch eine Wiese wäre.

    Um meine Hunde in Ruhe baden lassen zu können wurde ich solch eine Möglichkeit in meiner Nähe schon immer mal wieder nutzen.


    In etwa so würde ich das auch nutzen, alleine , nicht für Treffen.

    Da müssen sich alle bewegen. Sobald es rein stationär wird, ist es auch für den Hund mehr Stress wegen aufpassen müssen. Gemeinsam Abenteuerpfade- da hat der Hund viel mehr Freude.

    Oder eben auch für Vereinssport und ähnliches.


    Krass. Unsere Jahresgebühr beträgt 30,- , Schutzdienst (sehr materialaufwändig) geht separat.Ist auch weiter draußen, sonst wäre es nicht so günstig. Der andere hatte 60,- im Jahr gekostet(und 150,-Arbeitsstunden). Hundeschulen sind hier viel zu teuer, da geht nur Verein.