Posts by Brachialine

    Und es müsste klarer gemacht werden, dasd z.B. Knurren und Massregeln keine Aggression ist, sondern Komunikation.

    Unter was soll das denn sonst laufen?

    Natürlich ist das Aggression, aber halt auf kommunikativer Basis. Und die gehört zum normalen Sozialverhalten

    .Wenn ich über den Autofahrer schimpfe, der rücksichtslos durch die Pfütze gerast ist, dann ist das völlig normales verständliches Verhalten. Es beschränkt sich auf die komunikative Ebene. Es ist auch noch normal, wenn ich ihm durch das Seitenfenster an der Ampel an die Schulter greife und frage, was das eben sollte. Aber es ist nicht mehr normal, wenn ich ihm dafür ins Gesicht schlage.

    So ähnlich beim Hund, nur dass dessen Kommunikation noch mehr körperliche Anteile hat.

    Auf die Dosierung kommt es an.

    Und auf die Hemmschwelle zu bessen, also darauf, dass er schrittweise eskaliert und auch deeskalativ reagieren kann.

    Ein wirklich selbstsicherer Hund beisst nicht wegen seiner Selbstsicherheit, würde ich sagen.. Wenn er gleich beisst, dann wegen seiner Kommonikationsdefizite. Kompensativ. Und das macht hn nicht mehr selbstsicher-

    ein selbstbewusster Hund versucht eine echte Beisserei immer zu vermeiden. Er maßregelt, er mobbt auch mitunter(da kann man sicher auch wieder Zweifel beim Selbstbewusstsein äußern, wenn er dieses Machjtgefühl braucht). Aber einfach so gleich zu beißen... das liegt dann an Kommunikations- und Sozialdefiziten und nicht an seinem Selbstbewusstsein.

    Von größerer Bedeutung sollte doch eigentlich sein, dass es nicht zu Verletzungen kommt. Und da ist fehlgeleitetes beutefangverhalten wieder einmal völlig ausgekoppelt worden. Schlecht, denn da ist das Problem, dass die Kommunikation fehlt. Mit einem normal aggressiven Hund kann man normalerweise reden, bei einem, der Beute machen will, funktioniert das tendenziell wenig

    Manche Leute meinen "aggressiv" und "gewalttätig" wären das Gleiche, das ist ein richtiges Problem. Aggressive Kommunikation ist überlebensnotwendig und schadet niemandem, wichtig ist halt, dass das Kommunizieren ausreicht. Gut finde ich an der Studie, dass da andere Rassen stehen (in Finnland wohl häufigere) , gut finde ich auch, dass der Hauptgrund Angst und Schmerzen aufgeführt wird. Schlecht finde ich nur, dasdie Autoren aggressive Kommunikation als Problem darstellen.

    Bei den Langhaarcollies wahrscheinlich Unsicherheit/mangelnde Nervenstärke...aber natürlich muss man auch gucken, wo geforscht wurde...in manchen Ländern gibt es nur wenige Zuchtlinien, wenn dort unsicherere und reizempfindichere Hunde gezüchtet werden, sind die Tiere eher angstaggressiv. Regionale Unterschiede auch ganz krass bei den Dobis, der US Dobermann ist nicht einmal für die Zucht in EU zugelassen, so unterschiedlich sind die.


    Nervenschwache LH Collies kenne ich zwei, dann noch einen bissigen LHCollie/DSH Rüden.

    Seit drei Tagen kriegt sie jetzt 1/2 Tablette- leichte Supplementierung also (ein Drittel der Tagesdosis für ihr Gewicht). Beim normalen Tierarzt, weil ich mir dachte, dass auch ein Spezialist sich nur mit der Dosis herantasten kann und dann gucken muss. In einem Monat gucken wir, ob der T4 sich bessert. Bei ihr war alles im unterem bereich, also keine spezielle T3/T4 Umwandlungsstörung oder andere Sondersituationen - deshalb glaube ich, dass das Vorgehen so in Ordnung ist.

    Sie hatte zuletzt ziemliche Probleme mit dem Autofahren, starkes Hecheln, Unruhe, seit das mit der Pfote war. Ist aber nicht wieder weggegangen.

    Zwar hatte das Auto auch was mit der Antriebswelle...

    trotzdem seit der halben Tablette ist das in Ordnung (das Auto ist mittlerweile repariert...hatte dass schon jemand, dass ein Hund auf die Antriebswelle reagiert, das war nur manchmal in einem bestimmten Tempo zu merken, also nicht durchgehend).

    Auch an einer Stelle, die sie vorher massiv gemieden hat, ist sie einfach vorbeigegangen (kann auch an etwas anderem liegen...)

    Was auf jeden Fall besser ist:

    Sie schläft fester und länger (das Wetter war auch schlechter, weniger Außenreize...)


    Es fühlt sich also an, als könnte es etwas bringen, obwohl auch andere Erklärungen s.o. mit einwirken, aber man muss auch gucken, dass das den Pegel auch nachhaltig erhöht und nicht die Eigenproduktion damit gedrosselt wird. Vielleicht ist es auch enfach noch u früh, aber für mitten in der Scheinmutterschaft (Prolaktin) ist das schon ausgeglichen für ihre Verhaeltnisse.

    Auch der Schleim Auge ist ein bisschen weniger morgens.

    Wieder etwas, das man zu Geld machen kann. Mehr Zertifikate heisst mehr Einnahmen. Viele schlechte Trainer werden viele Hunde versauen. Es wird dadurch nicht besser, sondern unterstellt Hundehaltern grundsätzlich erstmal Inkompetenz. Und wer schon 10 Jahre den Hund schlägt, darf so weiter machen.

    Als Paule aus Ungarn in ein deutsches Tierheim kam, wurde im Rahmen der Erstuntersuchung ein 10fach erhöhter Wert bei Babesien-Antikörpern festgestellt. Er wurde dann zweimal mit Imizol behandelt.

    So auch im Tierheim erlebt. Hündin aus Rumänien kam an,wurde drei Monate später getestet und vermittelt und behandelt.Von akuter Sofortbehandlung weil ansonsten das tier nich überlebt... das klingt etwas sehr nach ntv, Hündin ist wieder und war auch mit Erregern fit... das ist schon wesentlich besser behandelbar als es im Text klingt. Nichts ,was man gerne haben möchte,aber wenigstens recht gut therapierbar (was für Malaria nicht gilt).

    Bei Schäferhunden ist es übrigens tatsächlich häufiger ressourcenorientiertes Verhalten, das macht man sich halt auch leicht zunutze. Ist halt ein Allrounder, der vom Schafetreiben kommt.

    Ein Riesenschnauzer (LZ) ist da tendenziell anders, ein Dobermann (LZ) auch. Die Fremdenskepsis ist deutlich tiefer veranlagt (bei denen, die halt noch die ursprünglichen Verhaltensmerkmale aufweisen)

    Echt? Das kann ich ehrlich überhaupt nicht empfehlen. Da steht erstaunlich wenig...und vieles ist einfach sehr für den Einsteiger auf dem Wissenstand des letzten Jahrhunderts (s. Veröffentlichung)... Allein schon die Halti- Empfehlungen sind ein Grund das Buch nicht zu kaufen. Ich war ziemlich enttäuscht muss ich sagen.

    Er differenziert auch nicht zwischen reinem Territorialverhalten (das ist Ressourcenverhalten) und Wach-Schutzverhalten (Sozialverhalten).

    Aber Spiel ist doch nicht Alterative zu Gefahrenabwehr? Schutzdienst ist ganz sicherlich auch keine Alternative- das ist ein Beutespiel.

    Ich glaube dass es tatsächlich keine Alternativen gibt, die man bieten kann, man kann nur mitmachen, so dass der Hund nicht das Gefühl hat alleine in der Verantwortung zu sein (was auch potentiell folgenschwere Fehlentscheidungen verhindert) und gegenüber dem Halter keine Glaubwürdigkeitsprobleme aufwirft. Das heisst bei uns dann Zeigen und Benennen, wie es auch hier schon beschrieben wurde.

    Echte Glaubwürdigkeitsprobleme würde man be meiner kriegen, wenn man nicht signalisiert, dass man jemanden bemerkt und erkannt hat und nicht sich der Person zuwendet, die da immer noch herumhängt, sondern stattdessen das Spielzeug zieht. "Das ist Ernst, sonst geht's noch?"

    Da ist sie dann sehr ernsthaft, so gerne sie auch spielt, aber da gibt es in der Situation keinen Anlass- jemand Fremdes muss erst gecheckt werden, dass der nicht feindlich gesonnen ist .

    Das ist finde ich eine Frage von "intrinsisch" und "eigenständig", weniger von verfestigt.

    Wennn der Hund sich bei einem Eindringling mit Spiel ablenken lässt, dann taugt er einfach nicht als Wachhund.

    Bei stehenbleibenden Passanten kommt es vor allem darauf an, dass der Halter davon mitlriegt. Wenn er dann mit dem Spielzeug kommt, hat er das ja-das ist dann Bestätigungssignal für das Bescheid sagen.

    Ich habe überhaupt kein Interesse daran intrinsische Motivation zu unterdrücken, ich glaube auch, dass das gar nicht ginge. Sie hat schon mit 4 Monaten bewacht und geschützt... Mir ist nur wichtig, dass wir das zusammen machen. Also Kooperation und nicht Ablenkung.

    Ich finde es auch echt verkehrt, sich einen Wachhund anzuschaffen um ihm dann das Wachen abgewöhnen zu wollen...

    Außerdem gibt's da schon auch noch rassespezifische Unterschiede...

    Bei reinem Territorialverhalten

    daß die Leute ja meistens weitergehen -also aus Hundesicht erfolgreich vertrieben werden, was das Verhalten verstärkt.

    mag das vielleicht zutreffen, bei Wach-Schutzverhalten halte ich das für einen Mythos- ähnlich diesem" streichle den Hund nicht in seiner Angst, das bestätigt ihn darin."

    Denn da geht es einfach darum, dass die nicht hereinkommen, bzw. dass auch jeder weiss, dass da jemand ist und dass auch die wissen, dass das gemerkt wurde. Wenn die jetzt ach noch länger da stehenbleben, wäre das erst recht auffällig und die gehören erst recht vertrieben.

    Nur falls jemand meint, man könnte das theoretisch doch so trainieren.

    Versprochen: Der HUnd beruhigt sich nicht, wenn sie über den Zaun klettern

    Den Artikel hast du schonmal verlinkt, oder?

    Die "Erklärung" mit dem im "Wald getarnten GRAUEN" Weimaraner war irgendwie ein bisschen in erinnerung. Damals hatte ich auch schonerwähnt, dass der Dobi schon in den Neunzigern Jahren in blau und isabell nicht mehr zur Zucht zugelassen wurde, einen gentest gibt es schon lange. Damit ein dilutegen Probleme macht, braucht es entweder ein weiteres mutiertes gen oder eben genau nicht oder mehrere. denn beim weimaraner gibt es keine Probleme...wahrscheinlich müssen sogar einige mutierte Gene zusammenkommen, damit KEINE Hauterkrankung aufritt.

    Habt ihr schon Gelenkinjektionen versucht? Hyaluron....Arthramid... dann gibt es neu auch einen Antikörper, der lokal die Schmerzleitung hemmt (Librela)...eine Hündin hier im Forum wird gerade so behandelt, :) inwiefern das bei euch machbar ist usw. kann eine orthopädische Fachpraxis sicher beurteilen, lasst euch am besten dort beraten.

    Kann glaube ich behaupten, dass die Argumentation für mich überhaupt keine Rolle spielt ;)

    Richtig erlernt habe ich es in der Familie auch nicht.

    Meine Mutter reagierte eher hysterisch auf Spinnen, aber noch mehr auf Mäuse. Diese süßen Tiere!

    Mein Vater setzte Spinnen mit der Hand nach draußen. Das fand ich vorbildlich. Leider schaffe ich das nicht.