Posts by Kerstin66

    In den Kommentaren bei FB findet sich noch ein Hinweis, daß man sich auch bei Tasso schlau machen kann.


    Ich meine, ich weiß ja von mir selbst, wie blauäugig man sein kann, wenn die Liebe auf den ersten Blick dann zugeschlagen hat... :gi22: Da ist nichts mehr mit viel recherchieren, da will man dann haben, unbedingt, und setzt auch gern mal die Scheuklappen auf. Ich hatte mehrere lange Gespräche mit der Vereinsgründerin, die mir da einen wirklich guten Eindruck machte, sie hat auch etwas von den Hintergründen und wie das entstanden ist erzählt. Wirkliche Hinweise auf die Arbeitsweise der Organisation, von der wir Teddy haben, gab es eigentlich erst, als schon alles in trockenen Tüchern war.


    Wir wurden ausführlich per WA-Transportgruppe informiert. Dort gab es Tipps zur Ernährung, wie man die Hunde empfangen sollte, Gesundheitspflege und und und. Ab dem Moment, wo die Hunde verladen wurden - in einen vereinseigenen klimatisierten Transporter - bzw. schon vorher, weil der Amtstierarzt wohl etwas zickig war, wurden wir permanent informiert. Bekamen Fotos unserer zukünftigen Mitbewohner, die rumänische Tierschützerin, Meda, meldete sich immer wieder, um was über die Hunde zu erzählen.


    An dem Tag, als die Hunde ankamen, bekamen alle, die bei FB sind einen Link zu einer Gruppe des Vereins. Dort sind auch die Gründerin und eben Meda, die das Heim vor Ort leitet. Gerade Meda leistet da bei ihren Landsleuten unglaubliches und kennt JEDES ihrer Viecherl, eine ganz tolle Frau. Andere werden wohl lange über WA betreut, ich habe mich da irgendwann ausgeklinkt.


    Ob ich das so nochmal machen würde? Wohl eher nicht. Mein einziger Schutz in dem schockverliebten Zustand war tatsächlich, daß ich wirklich nie einen Welpen haben wollte. Wollte ich nicht, will ich nicht und werde ich auch nicht wollen.


    Das ist auch das, zu dem ich persönlich raten würde: Finger weg von Welpen, wo keine Nachfrage, da erliegt auch irgendwann die "Produktion". Am Ende schützt man damit wohl mehr Tiere, als man es auf anderem Wege könnte.

    Beim Lesen dieses Artikels weiß ich nicht, ob ich wütend oder traurig werden soll:


    https://www.facebook.com/Klein…ert/posts/262164585281323


    Herr Dr. Rückert schildert hier einen Fall aus seiner Praxis.


    Mir stellt sich die Frage, wie der geneigte Interessent herausbekommen kann, ob ein Tierschutzverein seriös agiert oder eher nicht. Woran kann man das festmachen? Vielleicht könnten wir zusammen eine Checkliste ausarbeiten, wie man vorgehen könnte.

    Ich weiß nicht, ob es das auch bei Hunden gibt, aber heftige Sehstörungen, wie ich sie zeitweise bei Migräne habe, können auch einen Menschen beim ersten Auftreten in Panik versetzen. Wenn es sowas auch bei Hunden gibt, kann ich mir gut vorstellen, daß er völlig durch den Wind ist.


    Von Epilepsie hab ich keine Ahnung, weiß nur, daß die sich sehr sehr unterschiedlich äußern kann.


    Bei Vergiftungen würden mir noch aufgenommene Drogen einfallen. Evtl. tatsächlich Kacke gefressen, da wird ja auch entsprechend ausgeschieden? Irgendwo hatte ich von so einem Fall mal gelesen.


    Hier werden auf jeden Fall ganz fest die Daumen gedrückt, daß sich eine Diagnose schnell findet und das gut behandelbar ist. Fühl Dich mal gedrückt, wenn Du magst.

    Es tut mir leid, das zu sagen, möchte es aber trotzdem loswerden.


    Einen Tumor schließt er aufgrund seines jungen Alters aus.


    Diese Aussage empfinde ich fahrlässig, genauer, gefährlich. Tumore können - nicht nur bei Menschen - in jedem Alter auftreten. Ja, die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit steigt mit dem Alter, aber deshalb ist ein Tumor im jungen Alter doch nicht ausgeschlossen.


    Wurde ein Schlaganfall ausgeschlossen?

    Unverständlich... Vor allem deshalb, weil dieses Miststück schon in den 90ern in der Nähe von Bielefeld das erste Mal mit genau der gleichen Tierquälerei auffällig gewesen ist. Unverständlich... Daß auf einige sehr engagierte Tierschützer seitens mehrerer Ämter nicht gehört wurde, die genau das angeprangert und immer wieder darauf hingewiesen haben, was da vorgeht. Unverständlich... Daß genau diese Ämter immer wieder Hunde in die Hände dieser Tierquälerin gegeben haben. Hunde, die z. T. nichtmal besonders auffällig gewesen sind.


    Und am allerunverständlichsten ist, daß die nur das Bundesland wechseln braucht um ungestört von vorne anfangen und dann ebenso ungestört weiter machen kann.


    Ich verfolge das bei FB und es macht mich fertig, immer wieder fassungslos, in welchem Ausmaß durch Untätigkeit, sich blind und taub stellen seitens diverser beteiligter Ämter/Veterinäre/Tierheime bzw. Tierschutzorganisationen (ja, auch da gab es welche!) Tierquälerei der übelsten Sorte überhaupt erst ermöglicht wurde.


    Keiner der dort durch Untätigkeit/Ignorieren der Zustände auffälligen Personen dürfte m. E. je wieder was mit der Arbeit an Tieren zu tun haben dürfen. Nie wieder. Und die Dame selbst gehört für das, was sie nun zum wiederholten Mal gemacht hat, in den Knast.

    Ich werde mir das Video nicht anschauen, mir reicht schon das Lesen, um völlig fertig zu sein. Wenn ich das richtig verstehe, soll da ein Hundehalter seinen Hund selbst so furchtbar malträtieren? Was für ein Mensch macht sowas? Prügelt der auch seine (hoffentlich nicht vorhandenen) Kinder bis zur Bewußtlosigkeit, weil ihm ein "Experte" dazu rät?


    Eins weiß ich, mir dürfte so jemand nicht über den Weg laufen, ich dürfte auch nicht bekommen, wie jemand einen Hund/ein Kind auch nur annähernd so behandelt. Ich befürchte, danach stände ich dann vor Gericht und es wäre mir vollkommen egal.

    Jepp, das machen Sunny und Teddy auch. Vorzugsweise wenn es sehr heiß ist und für alles andere die Energie fehlt bzw. genug gerannt wurde. Neben- oder halb übereinander und dann wird nur mit weit aufgerissenen Schnauzen, tja, gerangelt eben. In Teddys Fall unter reichlich Geräuschentwicklung, er hört sich immer sehr gefährlich an.


    Und das habe auch ich tatsächlich nur bei Hunden beobachtet, die sich gut kennen. Sissi und Chico miteinander, die Hunde von Bekannten untereinander, aber eben nicht mit jemandem, den man nicht gut kennt.

    Die Idee finde ich gut. Bilder von kleinen Rassen, die eben einfach nur klein und nicht winzig sind und vor allem einen annähernd normalen Hundeschädel haben. Wer Pekinesen mag, steht auf viel Fell. Pudelbilder wären wahrscheinlich nicht unbedingt erste Wahl, vielleicht eher Yorki, Pappilon oder normale Chihuahuas. Oder eben kleine Mischlinge. Wir haben hier in der Nachbarschaft zwei kleine Hunde, stammen aus dem gleichen Wurf: Mischung aus Jack Russel und Pekinese. Sehen vom Fell her aus wie letztere, haben aber eine deutlich längere Schnute.


    Überzeugen, ohne sich zu zerstreiten, ist tatsächlich schwierig.

    Ich will morgens rauskommen können, den Hund in einen Garten lassen gerne, mir ne Kippe ins Gesicht stecken - ungeschminkt und ungekämmt - ohne das die halbe Belegschaft und Gäste schon von schräg nach links rennen


    Von dem ungeschminkt mal abgesehen, weil ich das eh immer bin, kann ich das so unterschreiben. Aufstehen, Knopf der Kaffeemaschine drücken, raus, Zelt auf, Zigarette. Auf dem Campingplatz guckt auch keiner doof, wenn man mit derangierter Frisur und im Schlafanzug zur Toilette latscht - allerdings treffe ich als Frühaufsteher sowieso selten jemanden. ^^


    Hotel kenne ich eigentlich gar nicht (drei oder vier Übernachtungen im ganzen Leben), ich würde mich da wohl auch zu gebunden an z. B. Frühstückszeiten fühlen. Ferienwohnung oder -haus liegt mir deutlich näher, das habe ich auch ein paarmal gemacht und es hat mir gefallen. Allerdings auch immer in kleinen Objekten, auf keinen Fall in so einem riesigen Appartementhaus oder so.

    Black Jack , sowas hätte mir wohl auch gefallen.


    Leider hätten wir uns das vor 12 Jahren (und auch vor 8 oder 7), als wir den ersten Wohnwagen bekommen haben, nicht leisten können, heute ist das Interesse der Jungs eher begrenzt.


    Der Dauerplatz war dann der Kompromiss, Urlaub ja, nur halt nicht groß reisen: Für das, was ich dort im Jahr bezahlt habe, egal, wie oft und wie lange ich/wir dort waren, hätte ich 2009 exakt fünf Tage Centerparc Anfang Juni bekommen. Wir haben, wenn es das Geld zuließ, Tagesausflüge gemacht. Ließ es das nicht zu, blieben wir halt da, den Kindern hats gefallen.


    Reisen, uns Städte anschauen, die wir schon immer sehen wollten, das werden wir machen, wenn die Jungs aus dem Haus sind und unseren Dauerplatz behalten. Inzwischen genießen wir den Platz als Oase der Ruhe mit netten Gesichtern, immer mal wieder eine Auszeit ohne groß planen zu müssen. Und ganz vielleicht geht ja auch mein heimlicher Plan in Erfüllung, die Rente weiter oben im Norden verbringen zu können. Das würde ich nämlich gern, Oldenburg, Aurich, vielleicht Jever als Wohnort mit einer kleinen, überschaubaren Wohnung und den Campingplatz so nah bei, daß ich einen großen Teil meiner Zeit dort verbringen, aber jederzeit schnell zuhause sein kann, wenn es notwendig ist. Zukunfsmusik.

    Noch ergänze: Da wir dieses Jahr jede Veranstaltung auf dem Platz abgesagt hatten (obwohl es im Sommer erlaubt gewesen wäre, aber allgemeine Unlust bestand, als Hotspot durch die Gazetten zu gehen), hatten wir am Ende des Sommers Silvester geplant. Es wären insgesamt wohl acht Hausstände gewesen, unten am Strand, in dicken Klamotten und ggfls. einem riesigen Pavillon mit drei Seitenwänden. Jeder bringt was mit, Abstand halten wäre gegangen und das Ganze eben im Freien.


    Als uns in den Herbstferien klar wurde, daß das so wohl nichts werden wird, hatten wir runtergefahren und das überlegt, was ich oben geschildert hatte.


    Nun geht, der Vernunft geschuldet, gar nichts. Ist richtig so, keine Frage. Traurig macht es mich trotzdem.

    Urlaub... Wir fahren ja nun seit Jahren zu einem Dauercampingplatz am Jadebusen, sind letztes Jahr nach 10 Jahren auf einen anderen Platz umgezogen. 2016 hatten wir uns einen größeren Wohnwagen gekauft, seitdem hat sich vieles vereinfacht, weil eigentliches alles vor Ort ist, was man braucht.


    Sprich, für mich ist Urlaub, morgens ein paar Klamotten einpacken, ein paar Lebensmittel, Strickzeug, dann noch den Hund ins Auto und los gehts. Nach gut zwei Stunden Fahrt bin ich in meinem zweiten Zuhause, da schnell Staub wischen, ggfls. nach dem Lüften die Heizung anschmeißen und dann einfach nur meinen Rhythmus leben. Ich fühle mich dort nicht weniger wohl als zuhause.


    Für dieses Jahr war eigentlich zu Silvester geplant, daß ich allein mit Hund vor fahre, die Männer dann zu Silvester nachkommen. Unsere Hamburger wollten ab Weihnachten schon da sein und wir dann zu Viert bzw. zu Sechst gemütlich ins Neue Jahr gehen. Da auf dem Campingplatz über Winter die Duschen geschlossen sind, war das schon organisiert. Unser Betreiber hatte direkt gesagt, dann kommst Du halt zu uns (Mobilheim) rüber und duschst da. Oder ich wäre ins Hallenbad gefahren.


    Naja, das ist nun so nicht möglich, Hallenbad ist geschlossen und ehrlich gesagt wollen wir ja auch nicht das Virus quer durch die Bundesländer tragen. Also leider nicht. Vielleicht versuchen wir uns Silvester in einem Whatsappvideotelefonat, mal schauen.

    Bei Teddy war es so: Eigentlich nur in der Gegend rumgescrollt, Bild gesehen, schockverliebt, ab da war das mein Hund, komme was wolle. Klar war das seltsam, als ich dann feststellen mußte, daß er noch in Rumänien ist. Und noch seltsamer, einen Hund zu bekommen, den man vorher nicht kennen lernen konnte.


    Ob ich das wieder so machen würde? Keine Ahnung, möglicherweise schon, wenn ich mich irgendwann wieder so auf Anhieb verlieben sollte. Genauso kann es, daß ich wieder hier suchen würde, so wie bei Kalle und mir das Hundchen erst anschauen und dann entscheiden würde. Kommt wie es kommt.

    Oh, auch eine tiefer gelegte Fellnase :smiling_face_with_heart_eyes: wirklich sehr niedlich. Und die Beschreibung hört sich doch auch sehr gut an.


    Auf der Seite darf ich gar nicht weiter schauen... Mein Mann bemerkte schon die Tage "Wir brauchen keinen Zweithund" mit sehr strengem Blick. Der Vernunft geschuldet sehe ich das ein. Hätte ich allerdings vorher gewußt, wie dieses Jahr so läuft, hätte der Herr Teddy schon seit einiger Zeit pelzige Dauergesellschaft... *seufz*

    Eingewöhnung? Ich sag mal, kaum länger als bei den Vorgängern.


    Natürlich kannte Teddy vieles nicht und fand das dann gruselig. Ich habe manches schön gefüttert, über anderes habe ich mich relativ robust und unsensibel einfach hinweggesetzt. Beispiel Treppen: Ja, fand er sehr doof und ging in den Sitzstreik. Ersten Tag hoch getragen, am nächsten morgens früh runter (mein Mann) und dann wieder hoch, mittags das gleiche nochmal und dann haben wir Sunny, die er in der Zwischenzeit kennengelernt hatte, vorlaufen lassen. Selbst ein bißchen am Geschirr gezogen (ja, das ist nicht nett), gut zugeredet, noch ein bißchen gezogen und dann ging es auch. Erst sehr vorsichtig, runter mit viel Lecker noch vorsichtiger und dann war das Thema durch.


    Öfter bzw. länger tragen war keine Option, weil ich 17 kg schlicht nicht die Treppe runter tragen kann. Wie gesagt, nett war das nicht, hat aber funktioniert. Balkontüren wurden mit Leckerchen schön gefüttert, waren auch nach wenigen Tagen kein Problem mehr. Seinen Korb hat er nach drei Tagen als seins akzeptiert und wich mir auch schon nach der ersten Nacht kaum von der Seite. Innerhalb von wenigen Tagen war er voll in unser Leben integriert, einzelne Baustellen gibt es halt heute noch, aber keine wirklich großen.


    Was wir u. a. aber gemacht haben: Teddy hatte das erste halbe Jahr IMMER, außer nachts zum Schlafen, ein Geschirr an. Einfach, damit ich ihn im Falle eines Falles packen kann und auch, weil er das Anziehen eher weniger toll fand und wir deshalb so wenig wie möglich an- und ausziehen wollten. Auf dem Campingplatz halten wir das bis heute so, morgens Geschirr an, nachts aus.

    Wo ist denn das Bild von ihr?:/

    Würde ich auch gerne wissen. :face_with_monocle:

    Ich mag auch gucken!


    Dem schließe ich mich an. :face_with_monocle:



    Aber hallo!


    so lobpreisend

    Maico


    Und dem auch. :grinning_face_with_big_eyes:


    Der Herr Teddy war etwas über ein Jahr, als er mir hier als ziemlich stinkendes Bündel Hund in den Arm gedrückt wurde. Laut den Informationen vorher war er nur wenige Monate in einer privaten Auffangstation in Rumänien, also wohl schon einige Tage auf der Straße, schien aber anfangs sowas wie ein Zuhause gehabt zu haben.


    Er war vorsichtig, ließ sich aber problemlos anfassen, zeigte nach wenigen Tagen, daß er einen ganz eigenen Kopf hat und das Verhalten gegenüber Menschen tatsächlich erst lernen mußte. Grundsätzlich freundlich, allerdings mit der Neigung, direkt zu schnappen, gab ein paar Kratzer hier, wirklich zugebissen hat er nie. Mittlerweile hat er gelernt, etwas dezenter mit Menschen zu kommunizieren, mit anderen Hunden gab es da nie Probleme. Stubenreinheit ging recht schnell, obwohl er das gewiß nicht vorher gelernt hatte.


    Was er bis heute behalten hat, ist ein gewisses Mißtrauen gegenüber Männern, teils auch mit ängstlichem Zurückziehen hinter den, der gerade die Leine hat (guter Hund). Mittlerweile gibt es Männer, die er mag und andere, die er einfach mißtrauisch beäugt. Besuch wird bei uns seit einiger Zeit mit Hund unten vor der Tür empfangen, anders würde er, egal, wie oft der-/diejenige schon hier war, über Stunden angespannt im Alarmzustand sein. Vielleicht liegt das auch daran, daß wir grundsätzlich nicht so sehr viel Besuch bekommen, weil das auf dem Campingplatz ganz anders läuft. Ach ja, und Kinder scheint er seltsam zu finden, er schaut zwar ganz neugierig, mag aber nicht unbedingt Kontakt aufnehmen.


    Alles in allem: Ein toller Hund mit Macken. :grinning_face_with_sweat: Die drei Vorgänger waren auch "gebraucht", mit Menschen lief das tatsächlich anders, deutlich einfacher. Die Hunde aus dem Ausland, die ich bislang kennen gelernt habe (und das waren schon so einige) haben im großen und ganzen kaum Probleme mit der Anpassung an das Leben hier, ausgewiesene Angsthunde sind da natürlich außen vor.