Posts by Black Jack

    Auf Arvid konnte ich mich tausend Prozent verlassen.

    Bei allen anderen konnte ich bedenkenlos in bestimmten Situationen ableinen.

    Mit Feivel ist es seltsam, er hat ohne Leine einen kleinen Radius 10-15 Meter,ich würde mir auch absolut keine Sorgen machen das er länger als 1-2 Minuten weg wäre, aber für die Waldbewohner ist das trotzdem Mist.

    Samu...keine Ahnung vielleicht in 10-12 Jahren 😊.

    Wir haben ein großes Grundstück +einen eingezäunten Garten, ist natürlich ein Riesenvorteil.

    Feivel konnte problemlos ohne Leine laufen....jetzt nicht mehr.

    Bei Samu fühle ich noch keine Leinenlos Verbindung (wenn ich bei etwas ein ungutes Gefühl habe, mache ich es nicht,meistens 😁).


    Dadurch das beide gute Nasen haben, sich auf jede Spur stürzen, die Rehe in unser Grundstück hüpfen, bleiben die Leinen dran.

    Hatten wir wie gesagt so noch nie, die Hunde sind auf jeden Fall eingeschränkt.

    Es gibt viele verschiedene Rassen/Mixe denen ihre Kooperationsbereitschaft zum Vorwurf gemacht wird.

    Verstehe ich null.

    Es wird Kooperationsbereitschaft mit Dummheit gleich gesetzt, sagt irgendwie ziemlich viel über die Menschen aus.


    Feivel hat zb unheimlich viel "will to work".

    Zu erleben mit welcher Begeisterung und Elan er sich in Aufgaben und Situationen stürzt, mir geht beim beobachten einfach das Herz auf.


    "Will to.." ist doch super, die Motivation zur zb.sozialen Kooperation bringt der Hund mit und wird nicht aufgezwungen.

    Ich hatte bei meiner Schäfi damals ein festes "Spielende-Ritual" mit dem der Ball wieder in meiner Bauchtasche verschwand.

    Lyra darf schon mal Ball spielen, mit dem Kommando Finito ist dann eben fertig.

    Da muss ich den Ball nicht mal verstecken


    Hartes Leben

    Ich finde dass völlig ok,du hast das ja gut im Blick.

    Wenn die Hunde aber zu Junkies gemacht werden, nichts mehr eine Rolle spielt, ist es problematisch.

    Jetzt kann man natürlich sagen, man nutzt es eben für die Arbeit aber es gibt ja echt auch viele "Privathunde" bei denen es in die Abteilung Zwangshandlung fällt.

    Die Diensthundrentner die wir in Pflege hatten, kamen sofort in einen Entzug.


    Sie waren so krass auf die Spielzeuge fixiert, ein ansprechen war erstmal gar nicht möglich.

    Schnüffeln,schauen, laufen....ohne Auftrag nicht möglich.

    Also sofort weg damit und auch nicht irgendwann in Dosen.

    Gerade die Malis waren da so extrem, haben aber sehr schnell in ein Retnerleben gefunden .

    Das war echt toll sie begleiten zu dürfen 🥰.

    Ich wollte dir in keinster Weise widersprechen, ich wollte nur unterstreichen, mir ist bewusst dass ich das mache.

    Ich versuche Situationen vorher einzuschätzen/zu entschärfen aber es passiert mir das ich entweder zu langsam bin,zu spät sehe (Katze kommt angerast zb.).

    Im Moment laufe ich mit Samu 1× 50 Meter in die eine Richtung und wieder zurück.

    Nicht um Fuss zu trainieren, nur das er "bei mir ist, ansprechbar bleibt "vor drei Monaten wäre das noch nicht möglich gewesen.

    Natürlich werde ich belächelt...aber da sind wir durch Feivel abgehärtet 😅.

    Ich trainiere mit Samu gerade auch nur Ansprechbarkeit an der Leine (wird).


    Wenn aber gerade Traktor, Katze anderer Hund....(sucht euch was aus) in die Situation kommt, nehme ich die Leine kürzer und laufe zu, oder bleibe stehen und hole ihn zu mir.

    Samu hat überhaupt nicht gelernt sich am Menschen zu orientieren.

    Wenn ich weiß die Situation ist zu schwierig für ihn, wir können nicht ausweichen dann wird eben gemanagt.


    Ich benutze die Leine definitiv als Hilfsmittel.

    Am Donnerstag gehen wir das erste Mal zum TA,keine Ahnung wie er sich verhält.

    Ich bin froh das wir den Termin bekommen haben, aufschieben ist nicht.

    Leine an Geschirr und Halsband und er muss bei mir bleiben.

    Samu ist ein Schätzchen das wird aber manche Sachen müssen einfach auch jetzt schon gehen.

    Ich habe bei der Auswahl einer HS für uns ehrlich gesagt immer im Lebenslauf geguckt, ob der/die TrainerIn bei Baumann gelernt hat. Das war ein Ausschlusskriterium für mich.

    Wie KuK schreibt, es soll stimmig klingen, aber es werden Schlüsse gezogen, die nicht gerade einleuchtend sind. Zum Beispiel, was die Kindererziehung betrifft. Er drückt indirekt aus, dass Gewaltbereitschaft bei Kindern aus Mangel an autoritärer Erziehung geschieht. Das ist ein bisschen sehr billig gedacht. Das braucht man hier im Forum sicher nicht zu begründen.

    Für Konsequenz bin ich auch sehr zu haben, ebenso dafür, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren und flexibel aufs Hundchen zu reagieren. Schon bei Carlino war ich intensiv auf der Suche nach einem Training auf „Beziehungsebene“. Inzwischen glaube ich, dass man den richtigen Weg für sein Tier selbst herausfinden muss. Jeder unserer Hunde war so verschieden. Was für alle gemeinsam erstaunlich gut klappt(e), ist RUHE reinzubringen. Bei Felina war das die Wende, als ich das verstanden habe. Sie hat extrem an der Leine gezogen, sogar so, dass ich mir die Finger daran verletzt habe. Sie hatte von Anfang an nur ein einziges Bedürfnis: Geschwindigkeit. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen mit dem älteren Carlino im Schlepptau, ihrem Bewegungsdrang nicht gerecht zu werden. Bis ich registrierte, wie der kluge Carlino das versuchte zu lösen. Er schnüffelte herum, bis Madamchen runter kam und genau das war die Lösung. Je mehr sie in Unruhe gerät, desto ruhiger und langsamer werden Carlino und ich. Und - in Kombination mit den anderen Übungen - klappt das faszinierend. Felina ist dieser Typ Hund, der gerne alles regeln möchte, aber im Grunde keinen Plan hat. Das stresst sie enorm. Deshalb hat der Tipp mit dem Stehenbleiben bei ihr bewirkt, dass sie zwar sofort zu mir zurück kommt, aber gleich wieder ins Ende der Leine zischt. Also noch hibbeliger. Richtungswechsel an ganz langer Leine hatten ebenfalls keine schlechte Wirkung. Sie hat dann verstanden, dass entspanntes Gehen nur mit mir zusammen in dem mir möglichen Tempo funktioniert. Das brauchte auch viel Geduld. Bei Carlino war diese Methode absolut nicht tauglich. Der hat gedacht, dass ich wohl nicht ganz zurechnungsfähig bin und mich nicht entscheiden kann, wo ich hinwill. Das hatte ich schnell wieder gelassen.

    „Bei Fuß gehen“ übe ich mit Felina ab und zu im Freilauf. Das geht erstaunlich gut, aber nur wenige Minuten. Sie hatte da glaube ich, mal zufällig etwas verstanden, was wir mit Spaß ausbauen. Sie ist sehr leichtführig. Wenn sie nicht macht, was man von ihr möchte, hat sie es eben nicht verstanden. Der Wille zum Tempo steht ihr manchmal etwas im Weg. Autoritäres Gehabe würde sie erschrecken und zutiefst verunsichern. Sie würde sich verweigern. Konsequenz ist allerdings wichtig.

    Vor ein paar Tagen ist ihr ein Malheur auf dem hiesigen Teppich passiert. Mein Mann entfernt es gerade. Sie versuchte ständig, ihm im Weg zu sein und ihre Nase reinzuhalten, was wir nicht möchten. Ist ja nicht so gesund. Ich habe mich ihr dreimal in den Weg gestellt. Das brauchte sie schon zum Nachfragen. Nun hält sie sich ganz brav fern. Carlino hätte jedenfalls nicht so schnell aufgegeben.

    Würde ich auch nicht, verstehe ich total.

    Beim managen habe ich schon zu vielen hochaversiven Methoden gegriffen, wegziehen, festhalten,blocken....

    Ich auch. Also noch nicht so oft, aber das liegt daran, dass Lynnko 1. mein erster Hund ist und 2. recht unkompliziert im Alltag, so dass es selten dazu kommt, dass ich gepennt/nicht vorausgeschaut habe und in eine Situation eingreifen muss. Aber das ist ja kein Training. Trainiert (meistens im Alltag, das was man halt braucht, zum Beispiel den Fußweg nutzen, wenn einer da ist) wird bei uns nur mit Belohnungen, nicht mit Strafe.

    Bsp, Annali sitzt auf dem Bänkle, Feivel versucht mit viel Überschwang zu ihr auf die Bank zukommen.

    Warum er es nicht darf?

    So als donnergrollender Rasputin ,äh nein.

    Bei dem zarten Hündchen braucht es dann einen herzhaften Griff ins Geschirr.


    (ich spoiler mal, Annali hat gelacht 🤭).

    Ich unterscheide zwischen zielgerichtetem Training und Situationen managen.


    Beim managen habe ich schon zu vielen hochaversiven Methoden gegriffen, wegziehen, festhalten,blocken....


    Gelernt wird kleinschrittig,belohnen usw.


    Jetzt hatten wir schon ein paar Hunde, ja und jetzt Samu....kann man oft mit Futter nicht belohnen, hat manche blöde Verknüpfung aus der Vergangenheit, und so.

    Theorie und Praxis klaffen oft weit auseinander, Ehrfurcht vor jedem Hund, immer offen sein, nicht glauben man weiß wie es geht.


    Ich kann immer wieder nur sagen, nichts genaues weiß man nicht 😊.