Posts by Julika

    Wir haben ja den direkten Vergleich von Felina und Valja mit Carlino und Rico. Wenn die beiden Welshis bellten, dann war wirklich ein Grund vorhanden. Zum Beispiel hockte mal während die Nachbarn verreist waren, jemand zwischen ihren Büschen im Garten und zupfte Unkraut. Eine fremde Frau. Carlino bellte sehr energisch. Aber nur wegen eines Fußgängers an der Straße hätte er nicht mal das Maul geöffnet. Er gab sich damals ebenfalls mit einer Erklärung zufrieden. Aber das war außer der Reihe, da musste man als Hund schon mal nachfragen. Felina bewertet einen Reiz nicht. Sie meldet ihn. Das was ihre Sinne wahrnehmen, geht sofort ungefiltert in die Alarmanlage.

    Gestern meldete sie bspw auf der Runde ein Auto in einer Einfahrt. Soooo steht das da sonst nicht: Man sah nämlich nur eine der vorderen Lampen. Daran kann man doch bitte kein Auto erkennen, das MUSS wütend angebellt werden. Sie sieht alles, was anders ist als üblich. Als wir näher kamen, erkannte sie das Auto und hörte auf. Ich glaube kaum, dass sich das jemals grundlegend ändern wird. Sie wird natürlich lernen, manches besser einzuschätzen und nicht IMMER gleich soooooo aufgeregt sein.

    Scheint zu stimmen.... auf meinem Weg zum Feld werden wir aus dem 1.Stock eines Hauses regelmässig begrüßt:

    Ein aufgeregter Sheltie Rüde bringt sich hinter der Terrassentüre schier um vor...? (was eigentlich)

    Anfänglich zeterte Frauchen mit ihm, das Hundchen war beratungsresistent :upside_down_face:

    Nun zetert der Hund ohne Frauchen und ich frage mich, ob man dieses Verhalten wirklich erzieherisch beeinflussen kann.

    Also ich glaube unbedingt auch, dass der Rüde sich nicht ernst genommen fühlt. Erst schimpft Frauchen, dann ignoriert sie das. Die Shelties freuen sich ein Loch in den Bauch, wenn man ihr Melden registriert und darauf angemessen reagiert. Das gibt Selbstbewusstsein.

    Aber wie ich ja oben schon schrieb, mit Keksen oder Futter stoppen geht sowieso nicht. Sie ist schwer beschäftigt mit ihrem Job. Wenn ich komme und mit ihr zusammen rausgucke, hört sie immer auf. Das muss ich nicht zusätzlich belohnen. Sie fühlt sich ernst genommen. Ich mache das viel, nehme sie hoch, wir sehen gemeinsam aus dem Küchenfenster und sie ist zufrieden. Es ist halt oft am Tag und ich muss einschätzen, wie das Bellen ist, ob sie Unterstützung braucht.

    einen Aspekt darf man nicht vergessen: wenn man eine Sheltieline für jedesBellen fürs Melden füttern würde, gibt’s Übergewicht in gigantischem Ausmaß 😜.

    Diese Herrschaften wurden mal zum Bellen gezüchtet. Merkt man irgendwie kaum 🥳

    Ich halte es für utopisch einem Hund das Melden abzugewöhnen, wenn er (vielleicht auch rassebedingt eine hohe Motivation dafür hat.

    Das sieht man bei uns ganz genauso. Felina nimmt ihre Aufpasser-Berufung sehr ernst. Sie unterbricht sogar sofort ihr geliebtes Spiel, ihre Mahlzeit sowieso, wenn sie irgendetwas bemerkt, was sie für meldenswert hält. Wegen noch ausstehender Handwerkerarbeiten sind zur Zeit unsere Fenster in Flur und Küche mit Folie verklebt und sie kann nicht aus dem rausgucken. Aber der Spalt in der Haustür reicht ja aus.



    Sie meldet, wenn sie etwas hört oder sieht, immer. Dann wartet sie darauf, dass wir Menschen das einschätzen und damit gibt sie sich zufrieden. Es erstaunt mich immer wieder, wie schnell sie das Bellen stoppt, wenn sie die Bestätigung hat, dass nichts gefährliches droht. Allerdings ist sie fest davon überzeugt, dass wir Nachbars Katze, die Mülltonne und den Postboten definitiv unterschätzen. 😱😤🥸 Ansonsten nimmt sie die Bewertung an 😅




    Ich lobe sie auch, wenn sie etwas wahrgenommen hat. Aber dann Kekse zu füttern, traue ich mich auch nicht. Sie ist schon ein kleiner Seismograph. Ausbauen möchte ich das nicht noch.

    Ich finde den Titel dieses Threads undifferenziert. Was heißt denn „der Hund hört“? Man sollte unterscheiden zwischen Beziehung/Erziehung und Ausbildung. Dem Hund sitz beibringen fällt bspw. unter Ausbildung. Dazu eignen sich Leckerchen vorzüglich, das ist wohl unbestritten.

    „Strafe“ wird ja scheinbar für unangemessenes Verhalten eingesetzt, oder? Ehrlich gesagt fällt mir gerade nichts ein, was der Hund schlimmes machen könnte, was man nicht umlenken könnte. Das heißt ein alternatives Verhalten etablieren, was man dann wieder belohnen kann.

    Oder wofür wird der Hund bestraft bei Euch sampower und an alle, die das liken? Und wie?

    Diese Videos begegnen mir immer wieder bei YouTube. Das sind so andere Ansätze als üblich. Was haltet Ihr davon?

    Es klingt erstmal interessant, aber was steckt dahinter?


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    Beste Erfahrungen mit Scalibor auch hier mit empfindlichen Shelties und hautempfibdlichem Carlino. Allerdings nur im Sommerurlaub im Süden. Hier zu Hause kommen wir gut mit absammeln klar.

    Bei uns zum Beispiel gibt es gleich zwei. Das Kriterium ist, dass sie gut ausgebildete FachärztInnen haben. Bei uns haben einige ein europäisches Examen. Da steht dann zum Beispiel Diplom ECVS je nach Fachgebiet. Danach würde ich suchen, wenn ein spezielles Problem besteht.

    Gute Besserung für Charly!!

    Warum soll denn ein Forum von Nicht-Medizinern raten? Was irgendjemand hier (außer Myri) denkt, ist doch wirklich egal. Eine sehr gute TK aufsuchen, wo man sehr gut mit Narkose umgehen kann und wo ein sehr guter, erfahrener Chirurg arbeitet ist die einzige Option.