Posts by KuK

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    Zink kann giftig sein für Hunde.

    Beziehst Du Dich auf die Fälle, in denen Hunde Münzen gefressen haben? Davon habe ich mal etwas bei VetPharm gelesen.

    Da Zink als Spurenelement auch lebensnotwendig ist (und Hunde mit viel Fell auch gerne mal einen saisonalen Zinkmangel haben), wird es von Wasser aus einem Zinkgefäß eher nicht zu einer Vergiftung kommen. In Wasser ist Zink ja nicht löslich -im Gegensatz zu Magensäure.


    Einen Zinknapf fürs Futter würde ich allerdings auch nicht verwenden, da könnte ja auch mal etwas säurehaltiges reinkommen.

    Mich wundert der Bedarf ein bisschen, weil Hunde ja nicht über die Haut schwitzen und im Moment die Zeiten, wo sie hechelt, eher kurz sind.

    Das meiste Wasser wird ja für Stoffwechselprozesse benötigt und da Hunde wie gesagt auch einen relativ deutlich höheren Energiebedarf haben als wir, müssen sie eben auch mehr trinken.

    Mir hat eine TÄ mal 80..100ml/kgKM als Richtwert für eine noch normale Trinkmenge genannt. Natürlich abhängig vom Futter, also bei TroFu halt eher die 100ml.

    (Die Differenz von 2% KM zwischen nass und trocken kommt bei uns rechnerisch auch ziemlich genau hin.)

    Gibt es eigentlich Gründe die dafür sprechen?

    Wir haben mal einen dauergechipten Hund getroffen (schon seit Jahren, der war zwölf) dessen Halterin ihn nicht kastrieren lassen wollte aus Angst, er würde dann „blödes Fell“ bekommen (*). D.h. es klang so, als wäre sie sich ganz sicher, dass „die“ (sie meinte die Rasse) das nach der Kastration bekämen.


    Ich habe ansonsten noch nie gehört, dass das Risiko für Kastratenfell mit Chip geringer wäre als nach OP. Allerdings habe ich auch noch nie das Gegenteil gehört.


    (*: Das war ein Samojede der Varietät „Mega-Plüsch“ -keine Ahnung, wo nun das Problem gewesen wäre, vom Regen in die Traufe zu kommen…)

    Ich glaube prozentualer oder fixer Selbstbehalt pro Jahr, lohnt sich

    Rein rechnerisch lohnt sich eigentlich nur ein fixer SB, ob nun pro Fall oder pro Jahr, weil er überproportional Verwaltungsaufwand einspart. Die große Masse der „OPs“ sind ja unter z.B. 250€.


    Beim prozentualen SB dürfte die Kalkulation wohl aber sein, dass die Kunden bei den ganz großen OPs für einen alten Hund selbst die 40% nicht mehr „investieren“ wollen. Dann „lohnt“ sich das mit Blick auf die Beiträge vermutlich auch -aber eben mit G’schmäckle und der Einschränkung, dass die Versicherung ihren Zweck, einen vor großen Schäden zu beschützen, nur bedingt erfüllt.


    Aber wenn man keine Wahl hat, sind diese Überlegungen halt müßig. Und knapp 400€ im Jahr für einen alten Hund immerhin weniger, als ich für 100% nach Abschluss mit fünf Jahren bezahle.

    Sie kann Treppen auch nicht langsam laufen, sie nimmt Anlauf und stürmt dann hoch. Das geht dann nur ohne oder mit sehr langer Leine. Keine Ahnung warum das so ist.

    Durch die stufige Natur von Treppen fällt es ja Hunden mit zunehmender Größe/Länge bis zu einem gewissen Limit immer leichter, Treppen zu laufen. Sobald sie aber zu lang sind, um auf zwei benachbarten Stufen zu stehen, haben sie es erheblich schwerer als etwas kleinere Hunde. Dann wird es mit zunehmender Größe wieder leichter. (Sehr große Hunde mögen evtl. sogar zu lang sein, um mit den Hinterbeinen auf der einen und mit den vorderen auf der übernächsten Stufe zu stehen, müssen also gar drei Stufen überbrücken und haben es damit wieder schwerer als etwas kleinere.)


    Kelvin z.B. passt mit 50cm (Schulterhöhe ungefähr gleich Rückenlänge) noch gut auf zwei benachbarte Stufen einer durchschnittlichen Treppe und kann diese auch langsam hoch und runter laufen. Kasi war mit 56cm ein Stückchen zu lang und musste auch immer rennen (bzw. treppab kontrolliert fallen...). Insbesondere bei glatten Stufen.

    D.h.

    - Kelvin: 50cm Länge zu ca. 18cm Höhenunterschied

    - Kasi: 56cm Länge zu 36cm Höhenunterschied


    Wenn ein kleiner Hund wie die hier genannten Havaneser ggf. zu lang wäre, um längs auf einer Stufe zu stehen, würde ich versuchen ihm beizubringen, Treppen im Zickzack zu laufen.

    Kann man übrigens überall im Internet nachlesen dass die Präparate die Darmflora beeinträchtigen.

    Vielfache Wiederholung ist alles andere als ein Beweis der Richtigkeit einer Aussage, insb. im Internet. Da kann man auch überall nachlesen, dass Corona-Impfstoffe Tracking-Chips enthalten und die Nazis auf die dunkle Seite des Mondes übergesiedelt sind. Gibt es auch wissenschaftlich haltbare Veröffentlichungen über die Wirkung der Wurmkuren (bei korrekter Dosierung und Anwendung) auf die Darmflora? Von Tierärzten, die nicht nur nachplappern, sondern sich tatsächlich umfassend informieren, wird das üblicherweise verneint.

    Durchfall als vorübergehende Nebenwirkung bedeutet ja nicht automatisch, dass die Darmflora zerstört ist. Und auch eine schwache antibiotische Wirkung, die die Anthelminthika haben sollen (alle?), hat das nicht zur Folge, da die Wirkstoffkonzentration nicht ausreicht, zumal bei einmaliger Gabe.


    Mit Erfahrungswerten zum Nicht-Entwurmen bin ich auch vorsichtig. Denn der Verzicht auf vom TA empfohlene Behandlungen wie die Entwurmung bei Tieren, die in enger Bindung zum Menschen leben, ist ja eher ein relativ neues Phänomen. Und eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm z.B. bemerkt man m.W. erst nach 10..20 Jahren.


    Menschen übrigens auch, IgE sind genau dafür zuständig. Deshalb gibt es ja auch vermehrt Allergieprobleme bei Kindern, die zu hygienisch aufwachsen.

    Es gibt aber einen Unterschied zwischen "normaler" Belastung mit Wurminfektionen, die durch übertriebene Hygiene eingeschränkt wird und bei der es um Parasiten geht, für die der Mensch Endwirt ist, und dem engen Kontakt mit Tieren, die in großem Stil Eier von Würmern ausscheiden können, die beim Menschen zu einem fatalen Befall als Zwischenwirt führen können.

    Speziell bei Mäusefressern würde ich deshalb nicht auf Wurmkuren verzichten (die dann leider tatsächlich monatlich notwendig sind).


    Und inwieweit Nutzen und Risiko von Spulwurmlarven im Spielplatzsand gegeneinander abzuwägen sind, ist m.W. auch noch nicht abschließend geklärt. Allerdings bin ich da durchaus geneigt, das als etablierten status quo anzusehen.

    Das Problem hast du aber auch mit dem Entwurmen.

    Nein. Der Hund kann sich zwar am nächsten Tag wieder infizieren, aber das Problem der Ausscheidung von Eiern kann erst nach Ablauf der Präpatenzzeit auftreten.

    Abgesehen davon sind negative Ergebnisse von Kotproben alles andere als sicher.


    Wie hier ja schon geschrieben wurde, werden Hunde mit den Würmern meist gut fertig. Entwurmung ist eher als Schutz für den Menschen zu sehen.


    Ich konnte übrigens noch nie einen Einfluss der Wurmkur auf die Verdauung meiner Hunde feststellen. Und ich habe zum Ausschluss von Lungenwürmern bei Kasi sowohl einmal eines der üblichen Anthelminthika in dem 4x alle 7 Tage Schema gegeben als auch drei Wochen lang täglich Panacur. (Natürlich jeweils bei beiden Hunden.)

    Das Problem mit den Proben ist ja, dass der Hund einen Tag später schon Wurmeier ausscheiden kann, die dann eben auch für Menschen gefährlich werden könnten (schlimmstenfalls vom Fuchsbandwurm).

    Wenn man auch sich selbst schützen will, müsste man also prinzipiell täglich testen.

    Wenn es nur um den Hund geht, kann man natürlich einfach hin und wieder und bei verdächtigen Symptomen testen.

    Ich habe die Feuchttücher immer in der Bein-/Jacken-/Gürteltasche. Ich will ja nicht erst warten, bis alles angetrocknet ist… :see_no_evil_monkey:


    So richtig Durchfall gibt es hier aber so gut wie nie. Aber wenn Kelvin sich in zu hohes Gras hockt (was meist dann passiert, wenn noch etwas raus „muss“, was eigentlich noch gar nicht an der Reihe wäre und entsprechend weicher ist) und dabei den Poppes noch ein wenig zur Seite schwenkt, dann macht er sich halt auf die Haarspitzen.

    Da hält so‘ne Zehnerpackung Feuchttücher dann auch, bis die letzten drei ihre namensgebende Eigenschaft eingebüßt haben.


    Bei Kelvin ist allerdings der Blick auf die Poperze frei und erst mit zunehmendem Abstand werden die Haare länger. Die Hosen habe ich auch schon ein paar mal eingekürzt -mit der Maschine ist es einfacher, sie in eine naturgetreue Form zu bringen.

    Die Methode soll ja zum erlernen der grundsätzlichen Leinenführigkeit dienen. Das ist eine ganz andere Baustelle, als wenn ein Hund in der Leine hängt, weil er schnellstmöglich irgendwo hin will. Entsprechende Gegenbeispiele gehen also am Thema vorbei.


    Meine Erfahrung mit Schlittenhund ist übrigens: Kasi hat bei der richtigen Leinenhaltung zuverlässig nicht gezogen. Wenn man die nämlich unterhalb des Rutenansatzes hinterm Poppes herum führte, machte der keinen Schritt mehr… :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Ich glaube es fällt eher auf, wenn die Haare von 0 auf 3mm wachsen, statt von 17 auf 20

    Das Deckhaar beim Hund wächst aber die meiste Zeit gar nicht. Bei einem Fell wie beim Shiba oder Husky ist das sehr deutlich zu sehen. Nun könnte man noch denken, dass die jetzt spürbaren Haare nur Unterwolle sind aber dann sähe das Fell ja nicht so schnell wieder normal aus.

    Und Deckhaare, die sowieso gerade ausgefallen sind und neu wachsen, können das auch nicht alles sein. Ich habe gerade mal nach Artikeln über die unterschiedlichen Wachstumszyklen von Deckhaar und Unterwolle gesucht. Viele Beschreibungen scheren beides über einen Kamm ( :lautlach: ), nach denen würde im Fellwechsel das Deckhaar komplett mit ausgetauscht. Aber Kelvin z.B. verliert nach einem plötzlichen Temperatursprung im Frühjahr innerhalb von zwei, drei Wochen seine komplette Unterwolle und hat danach immer noch so langes Fell wie vorher -will sagen das Deckhaar bleibt. Der Beutel mit ausgekämmter Unterwolle, der hier steht, enthält auch nur minimale Anteile an Grannenhaaren, ebenso wie die Pullover aus ausgekämmter Unterwolle, die man so kaufen kann.

    Andere Artikel behaupten, das Deckhaar würde sich alle sechs bis acht Wochen erneuern. Aber dann verlören die Hunde ja permanent Deckhaar wie Konfetti -und es wären massenhaft Grannenhaare in der ausgekämmten Wolle. Ich weiß außerdem aus eigener Anschauung, dass nur gekürztes Fell nicht annähernd so schnell nachwächst wie rasiertes. Da läuft dann der normale Wachstumszyklus ab, der offenbar Jahre dauern kann. Aber wie immer bei Hunden kann es natürlich erhebliche Unterschiede geben. Allerdings nehme ich aufgrund der ähnlichen Fellstruktur mal an, dass die Japaner und Huskies (die „normalen“, es gibt ja auch langhaarige) da nicht so weit auseinander liegen.


    Also: ja, irgendwie bekommt die Haarwurzel das mit.

    Ganz kahl rasiert wirkt irgendwie als Neustart für den Wachstumszyklus der Haare. Kasi musste im Spätsommer 2017 wegen eines Hautpilzes komplett rasiert werden (bis auf Kopf und Rute) und als er im Dezember zu uns kam, war das nicht mal mehr zu erahnen.


    Bei Lynnko wurde doch bestimmt schon mal ein Stück am Bein rasiert, um Blut abzunehmen, oder? Okay, da ist das Fell etwas kürzer, aber das ist ja auch immer nach wenige Wochen nicht mehr zu sehen.


    (Und das Wachstum des Deckhaars hat mit dem Fellwechsel eh nichts zu tun…)

    Naja, ein Haustier mit einem Stellenwert, den unsereins ihm beimisst und der die teure moderne Tiermedizin rechtfertigt, ist ein Luxusgut. Entweder hat man die „ist doch nur ein Hund“ Einstellung und gibt sich mit dem Stand von vor fünfzig Jahren zufrieden -oder man hat halt das nötige Geld (bzw. die Bereitschaft, es aufzubringen).

    Wenn man es mit knapper Rente oder Hartz4 drauf ankommen lässt, dann ist das ein Glücksspiel, so hart das auch klingt.


    Man kann an eine Gesellschaft (zumal eine, in der die Gesundheitsversorgung der Menschen schon Streichposten ist) nicht den Anspruch stellen, dass sie für eine moderne medizinische Versorgung von Tieren aufkommt. Mal abgesehen davon, dass sowas keine Mehrheit hätte, wird da nämlich schnell offensichtlich, dass das nicht leistbar ist -oder es wird ganz schnell speziesistisch.


    Natürlich sollte eine moderne Gesellschaft für Tierschutz einstehen. Aber selbstverständlich ist das eben nur, soweit es darum geht, Tieren kein Leid zuzufügen.


    Die Versorgung geliebter Haustiere ist ein privates und damit ein Luxusproblem.

    Eigentlich lohnt sich nur eine Krankenversicherung mit unbegrenzter Leistung -

    Mein Reden. Wobei ich nicht von „lohnen“ sprechen würde, eine Deckelung (insb. auf so vergleichsweise lächerliche Summen wie 1100€ -das ist dann in meinen Augen wirklich ein Fall von „lohnt nicht“) widerspricht einfach dem Sinn einer Versicherung. Wenn eine KV ohne Limit 2500€ im Jahr kostet, dann ist ein vernünftiger Schutz, der verhindert, dass mein Sparguthaben irgendwann über Leben oder Tod meines Hundes entscheidet, für weniger halt nicht zu machen. Aber das ist dann wenigstens kalkulierbar und nicht nur Augenwischerei.


    Selbstbeteiligungen finde ich dagegen absolut sinnvoll. Kleinkram selbst zu bezahlen spart proportional sehr viel Verwaltungskosten.

    Dazu auch Impfungen und Parasitenschutz.

    Das finde ich übrigens überhaupt nicht positiv, weil es diese Maßnahmen am Ende nur für alle verteuert.


    Die Versicherungen übernehmen das, weil es zum einen der Flatrate-Mentalität entspricht und zum anderen ja jeder so von der Menschen-KV gewohnt ist. Allerdings sind die Beiträge für die meisten Menschen einkommensabhängig, deshalb ergibt das dort Sinn.

    Aber wenn alle das gleiche zahlen, ist es einfach blödsinnig, Leistungen, die fast jeder in Anspruch nimmt, über die Versicherungen abzurechnen, weil dann halt alle die Kosten dafür zzgl. Gewinn und Verwaltungskosten der Versicherung vorher einzahlen müssen.


    Aber jede Versicherung mit ansonsten vernünftigem Leistungsumfang (ich halte ja gar nichts von Versicherungen mit Jahres-Limit) hat heute wohl auch die Prophylaxe-Maßnahmen mit drin.