Posts by KuK

    Kelvin ist gescheckt!!

    Weiß/weiß, oder?

    Tatsächlich hat der nicht-weiße Anteil über die Jahre immer mehr zugenommen. Als er zu uns kam, waren nur die Ohrenspitzen und drei kleine runde Flecken an der Schnauze „biscuit“-farben und eine Fläche hinten am Rücken gaaaanz leicht schattiert.

    Inzwischen kann man relativ deutlich eine pseudo-irische Scheckung erkennen. Auf Fotos sieht man das aber nur bei ganz bestimmten Lichtverhältnissen. Wie gesagt: Lichtleiter-Fell, leuchtet quasi von innen heraus.

    Das Fell der schwarzen wird einfach so schnell knalle heiß

    Der Unterschied zwischen weißem Fell und weißem Fell kann aber noch größer sein als der zwischen „heißem weißem“ und schwarzem Fell. Kasis Pelz fühlte sich auch an den weißen Stellen in der Sonne immer heiß an. Wenn man in Kelvins Lichtleiter-Glitzer-Fell greift, fühlt sich das tatsächlich drastisch kühler an.

    Im Sommer sind wir ja eh nicht so lange unterwegs

    Wenn der Hund mitspielt, ist ein nasser Pelz übrigens auch eine ganz brauchbare Lösung. Wenn es richtig heiß wird, habe ich immer einen Zerstäuber mit Wasser am Gürtel. (Außerdem haben wir allerdings auch Kühlhalsbänder von Aqua Coolkeeper.)

    mikesch0815 hatte doch eine für Tuuli. Wenn ich mich recht entsinne, war das ein günstigeres Modell vom goßen Online-Händler mit dem Pfeil. Sollte in irgendeinem Hundeforum nachzulesen sein.

    Ist denn sichergestellt, dass man den Hundeführerschein bei Einführung in ein "neues" Bundesland nicht anpasst und entrümpelt?


    Eben. Es sagt ja auch keiner „Musik ist sinnlos!“, nur weil es so Zeug wie Helene Fischer und Anton aus Tirol gibt.

    vielleicht auch nicht mehr oder nur für 'grosse und massige Hunde' dh >35cm oder >15kg

    In der Schweiz ist wohl alles etwas kleiner. Bei uns sind es 40cm/20kg.


    Und da Kelvin zumindest die 40cm überschreitet, musste ich hier eine theoretische Sachkundeprüfung machen. Ein bisschen sinnvolles (obwohl z.B. die meisten Bildchen zur Körperhaltung bei meinem Hund so gar nicht passen.... Rute hoch? Bürste? :thinking_face:), viel Quatsch und dann noch sehr spezielle Fragen wie z.B. zu typischen Augenkrankheiten beim Mastino Napoletano und ähnliches (speziell diese Frage war doppelt blödsinnig, weil der hier zu den „Hunden spezieller Rassen“ gehört, für die m.W. eine erweiterte Sachkundeprüfung abgelegt werden muss, wo man diese Frage dann ja reinpacken könnte).

    Halt ein großer Anteil an Fragen, die die allermeisten Hundehalter niemals interessieren wird. Und das gerade auch unter den „Überraschungsfragen“ (einen Teil des Fragenkatalogs kann man nicht vorher einsehen). Wie groß der Schlafraum in einer Hundehütte sein sollte? Im Falle meines Hundes wäre das ein zweiseitig offener Verschlag...

    Und muss mich von Männe auslachen lassen, ich hätt mich veräppeln lassen. Ich bin auch versucht zu bürsten, weil man eben gar nichts hört.

    Leichtes Bürsten vom Zahnfleisch weg ist sicherlich auch keine schlechte Idee dabei. Durch den Ultraschall werden Beläge ja nur gelöst und man muss sich für den Rest ja nicht nur auf Speichel und Zunge verlassen.


    Ich habe mal eine gebrauchte Emmi-Dent (die ja ein Fake-Geräusch macht) ersteigert, in der Hoffnung, man könnte sie öffnen (wie jede popelig Braun für 20€...) und die Vibration stilllegen. Geht aber nicht, die Verarbeitung ist im Verhältnis zum Preis doch sehr primitiv. Auch die Elektronik ist sehr simpel gestrickt (habe Bilder ergooglet) und so neigt der mechanische Schalter dann z.B. auch zu Übergangswiderständen und Wackelkontakten (darunter litt mein erstes Exemplar -sie war vom Händler, so konnte ich sie umtauschen). Klar, die machen nicht annähernd die Stückzahlen wie Braun & Co., aber dem ist ja auch der stolze Preis geschuldet und eine robustere Elektronik mit einem elektronischen Schalter kriegt jeder Hobby-Elektroniker auf die Rille.

    Es muss einem nicht klar sein- es wäre sogar viel besser,wenn man das nicht erwartet.

    Man muss leider damit rechnen.

    Aber das ist mit Rassismus immer so.

    Oh bitte...

    Lassen wir mal die Leute außen vor, die „solche“ Hunde aus dem Tierschutz aufnehmen, weil sie sonst keiner will:

    Der „Rassismus“ fängt doch bei der Auswahl der Rasse durch den Halter an. Und dann muss der nicht nur damit rechnen, dass andere Vorurteile gegenüber dem Hund (oder dem Hund-Halter-Gespann) haben, in der Regel kalkuliert er das doch sogar mit ein, ob nun bewusst oder unbewusst.


    Wer sich bemüht, äußerlich ein bestimmtes Bild abzugeben, sucht sich ja schon deswegen keinen Zwergspitz aus. Ob das Klischee erfüllt wird, hat deshalb für mich auch nichts damit zu tun, ob die Leute nett sind und gut mit ihren Hunden umgehen (ja, da gibt es dann natürlich noch ein anderes Klischee).

    Mir tut es immer ein wenig leid wenn ich den bulligen Hunden ausweiche -

    Das geht mir auch so! Solange der Testosteron-Status nicht geklärt ist, muss ich ja auch erstmal Abstand halten (bei Knautschgesichtern, die ja bei den „gefährlich aussehenden“ Hunden gehäuft vorkommen, ganz besonders). Vor dem Kontakt kann man das Kelvin nicht eindeutig ansehen.

    Und bei Haltern von bulligen Hunden, DSH und was sonst noch unter Vorurteilen zu leiden hat bemühe ich mich dann auch immer, deutlich zu zeigen, dass ich kein Problem mit deren Hund habe.

    Auch wenn man natürlich mit den Klischees rechnen muss, wenn man sich „so einen“ Hund anschafft, tun mir die Halter schon leid.

    Ihnen wurde aber "Kein Kontakt an der Leine" eingebläut und sie haben fast nie abgeleint.

    Was dann ja auch zu dem natürlich problematischen Ergebnis führt, dass die Hunde fast gar keinen Kontakt haben. So ist „keine Kontakte an der Leine“ ja eigentlich nicht gedacht.


    Nicht falsch verstehen: ich persönlich habe nichts gegen Kontakte an der Leine. Mit bekannten (sympathischen) Hunden schon dreimal nicht. Mit einem nur sehr bedingt ableinbaren Hund wäre das ja auch fatal (wobei Hundekontakte hier zu den häufigeren Bedingungen fürs Ableinen gehören).

    Aber bei fremden oder verhassten Hodenträgern gibt es hier natürlich auch Einschränkungen.

    Bei einem Hund, der fremden Artgenossen gegenüber generell unsicher ist, weiß ich nicht, wie ich das handhaben würde. Das ist ja auch für die Hunde meist ein Zielkonflikt: einerseits sind die meisten neugierig, andererseits ist die Situation für unsichere Hunde mit den Einschränkungen durch die Leine unbehaglich.


    Die Vergleiche mit Menschen kann ich nur für Kontakte zu bekannten (und sympathischen...) Hunden gelten lassen.

    Als Mensch mache ich mir bei Begegnungen mit Fremden normalerweise keine Gedanken über meine Fluchtmöglichkeiten.


    (Wobei Kelvin es auch bei einigen Hunden, über die er sich jedes Mal sehr freut, schätzt, wenn er sich der Situation ungehindert wieder entziehen kann. Es gibt da einige Kolleginnen und Kollegen, bei deren Sichtung er total aus dem Häuschen ist aber bei Kontakt wird dann nur kurz geschnüffelt, irgendwo in der Nähe markiert, mit etwas Glück nochmal Kontakt aufgenommen und geschnüffelt und dann sofort wieder die ursprüngliche Marschrichtung verfolgt.)

    Glaub ich schon. Seh ich aber eher als Vorteil, viel Magensäure, wenn's Fressen gibt, wenig wenn's nichts gibt.

    In dem Fall zieht für mich ausnahmsweise mal das Argument, dass die Natur das anders vorgesehen hat. Die Magensäure ist beim Hund ja saurer als bei uns und dass die auf leeren Magen nicht sehr angenehm ist, zeigen die Hunde doch durch z.B. Gras fressen und erbrechen. Das spielt vielleicht auch eine Rolle bei einigen „Staubsaugern“. Wenn der Hund darauf konditioniert ist, dass es nach der Gassirunde Futter gibt, bildet sich währenddessen schon Magensäure und er nimmt alles fressbare auf, was er kriegen kann.


    Aber da wohl kaum ein HuHa so kaltherzig ist, seinen Hund über die nächste Fütterung so im Unklaren zu lassen, wie die Natur das tut, haben unsere Hunde dieses Problem in mehr oder weniger ausgeprägter Form wohl alle. Auch wenn die Uhrzeit nicht fest steht, gibt es ja doch meist Verknüpfungen mit dem Tagesablauf.

    Was mich eigentlich interessiert hat, ist, was der Vorteil von völlig ungelmässigen Füttern ist.

    Ich habe es eben schon diversen Seiten gehört, es sei besser, natürlicher.

    Regelmäßige Fütterung führt angeblich zu konditionierter Bildung von Magensäure. Das könnte natürlich der Grund dafür sein, dass die Hunde dann sehr pünktlich und eindringlich auf ihr Futter bestehen.


    Kasi hat ja nun fürs Fressen gelebt, hatte aber trotzdem nie ein Problem mit unseren unregelmäßigen Zeiten. Auch wenn es nach der Spätrunde mal nicht sofort etwas gab, weil z.B. erstmal trockenlegen usw. angesagt war, hat er solange entspannt gewartet.

    Ist allerdings anekdotisch und auf zwei Halter beschränkt, bei dem einen mittlerweile mit dem dritten Hund.

    Bei Deinen Beispielen stellt sich allerdings die Frage, ob die Pöbelei durch das Verhindern von Kontakten verursacht wurde oder durch die Art und Weise wie die Kontakte verhindert wurden. Wenn der Hund bei Sichtung von Artgenossen immer geruckt, geschubst, angeschrieen, ... wird, ist dieses Ergebnis ja nicht weiter verwunderlich.

    Wobei absolut gar kein Kontakt natürlich auch nicht akzeptabel ist.