Posts by KuK

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    Eine weitere Möglichkeit besteht im TRH-Stimulationstest, jedoch treten bei diesem häufiger unerwünschten Nebenwirkungen wie Hypersalivation, Urinabsatz, Kotabsatz, Vomitus, Miosis, Tachycardie und Tachypnoe auf

    Da kann ich aus eigener Erfahrung sagen: wenn man nicht darauf vorbereitet wird, was das mit einem macht (wurde bei mir vergessen), ist das kein Spaß. Dass Hunde darauf recht heftig reagieren, wundert mich nicht.

    Beim Autofahren gelten ja auch andere Regeln, das zählt nicht unter "Unterbringung"

    Weil es im Alltag der meisten Ausnahmen sind. Wenn nun ein Außendienstler jeden Tag seinen Hund auf mehrstündige Fahrten mitnähme, fände ich das schon problematisch.

    Es gibt allerdings auch Fernfahrer, die mit Hund unterwegs sind. Und das sind auch nicht immer kleine Hunde.


    Mir war bei der Auto-Box auch etwas Komfort für den Hund (Liegerichtung ändern usw.) wichtiger als die maximale Sicherheit bei einem Crash. Im alten Auto hatte Kelvin und hatten zwischendurch die Jungs den ganzen Kofferraum zur Verfügung (d.h. Kelvin alleine musste den Platz manchmal mit einer gut gesicherten Klappbox teilen). Da war die Lehne der Rückbank so hoch, dass die Hunde dahinter sicher "verstaut" waren.

    Mir ging es darum, dass der Hund weiss, was genau von ihm verlangt wird, damit er es richtig machen kann. Damit er weiss, was genau passieren soll, wenn Mensch "Fuß" sagt. Und das wird ihm so gezeigt, dass er es danach von sich aus auch anbieten kann, und zwar so, dass es gleich ganz korrekt ausführen kann.

    Das habe ich wohl verstanden.

    Ich bezweifle aber wie gesagt, dass der Hund so besonders gut versteht, was man von ihm will -wenn das das ist, was üblicherweise unter "Fuß" verstanden wird, nämlich neben Frauchen/Herrchen

    und nicht hinter einem Spieli oder Leckerli herlaufen, das zufällig an Frauchen/Herrchen dranhängt.

    "Korrekt ausführen" heißt für mich nicht, dass das Ergebnis in Prüfungssituationen besonders toll aussieht, weil der Hund sogar mit nach oben gereckter Nase am Bein klebt. Sondern dass der Hund verstanden hat, dass es gerade darum geht, dicht bei Frauchen oder Herrchen zu bleiben. Da muss er sich meinetwegen auch nicht ganz doll drüber freuen. Mir reicht es, wenn er das nicht kacke findet.

    Warum sollte denn der Hund überhaupt bei so etwas sonst mitmachen?


    Wenn der Hund den Ablauf dann kapiert hat, ist es leicht, das abzubauen und auf die Belohnung hinterher zu reduzieren.

    Das widerspricht sich. Ja, ich weiß, Du willst darauf hinaus, dass der Hund irgendwann weiß, dass er sich auf die Belohnung verlassen kann. (Was dann genau das Problem bei instrumenteller Konditionierung ist.)

    Die Frage ist: was wird da abgebaut? Man baut nur ab, dass der Hund sein Ziel sieht. Er weiß dann halt einfach, dass es da ist und zeigt immer noch instrumentelles Verhalten. Das ist dann nicht ab-, sondern nur umgebaut.


    Gerade „Fuß“ gehört doch zu den Dingen, die sich den allermeisten Hunden besonders leicht vermitteln lassen, m.Erf.n. leichter als z.B. „Platz“ (das zuverlässige Abrufen ist eine andere Sache aber wir reden ja vom Üben). „Fuß“ ist, neben Frauchen/Herrchen her zu laufen, das machen die meisten doch von sich aus immer mal wieder. Bei anderen genügt es, in der Bewegung ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Natürlich gibt es immer Ausnahmen, deshalb schrieb ich ja „das letzte Mittel“.

    Aber „ich laufe hinter der Belohnung her, von der ich weiß, dass Frauchen/Herrchen sie in der Tasche hat“ ist nicht „Fuß“, auch wenn man das gleiche Kommando verwendet und es ähnlich aussieht.


    Bei Kelvin hätte ich bis vor etwa einem Jahr keine Chance gehabt, ihn mit irgendwas zu locken oder „führen“. Außer vielleicht mit einem lebendigen Eichhörnchen, aber das ist den Tierschützern dann ja auch wieder nicht recht…

    Es gab überhaupt nichts physisches, womit man ihn belohnen konnte. Trotzdem hat der (zumindest ohne Ablenkung -aber wie gesagt: wir reden vom Üben) schon immer gerne gemacht, was man von ihm wollte. Einschließlich „Fuß“.


    Das Konzept „Frauchen/Herrchen sagt etwas und ich mache das dann einfach mal (solange ich nichts besseres zu tun habe…)“ kapiert doch jeder unter Menschen aufwachsende Hunde sehr schnell. Das hat nichts mit „dafür gezüchtet“ zu tun und aversiv ist daran auch nichts. Das muss dieses „Sozialverhalten“ sein, von dem immer alle reden. Und natürlich auch die „Erkenntnis“ oder wohl eher Konditionierung darauf, dass es sich insgesamt lohnt, etwas mit Halter*in zusammen zu machen. Ich mache viel mehr von dem mit, was mein Hund möchte, als umgekehrt und das auch ganz ohne direkte Belohnung, ob nun vor der Nase oder in der Tasche.


    Man wird Hunden doch nun wirklich nicht gerecht, wenn man sie auf diesen unmittelbaren Opportunismus („Warum sollte denn der Hund überhaupt bei so etwas sonst mitmachen?“) reduziert. Das ist für mich rückschrittlich und bedient nicht zuletzt auch das Klischee von den Wattebäuschchen-Hunden, die ohne Leckerli gar nichts machen, mit dem die Baumanns dieser Welt so gerne argumentieren.


    Der Begriff „Gehorsam“ ist ja sehr negativ konnotiert. Aber einfach mal zu tun, was er gesagt bekommt, ohne unmittelbar den Sinn dahinter zu erkennen, ist doch für den Hund nicht grundsätzlich schlecht. Da geht es um verteilte Kompetenzen (das Konzept hat meiner allerdings nicht verinnerlicht…). Und vielen Hunden hilft man damit in bestimmten Situationen ja sogar.

    einen Pentium 200 MMX mit, ich glaube, 512MB Arbeitsspeicher

    Der MMX kam 97 raus, da stand sowas mit 16MB RAM in den Läden, später dann mit 32 (irgendwas mit 300 waren dann vermutlich Pentium II in 98, da gab es meist „schon“ 32MB für die kleinen MMXe). 512MB waren damals teurer als der Rest des Rechners.

    Mit irgendetwas Fuß zu üben wäre für mich sowieso immer das letzte Mittel. Dem Hund zu zeigen, was das Kommando bedeutet, ist nicht so schwierig (notfalls fängt man zufälliges nebenherlaufen ein) und dann belohnt man spontan, wenn es klappt.

    Wenn der Hund irgendwas vor der Nase hat, das er haben will, dann wird ja instrumentell konditioniert und das wieder wegzubekommen dürfte in den meisten Fällen schwieriger sein, als gleich ohne Lockmittel anzufangen.

    Wäre der Satz

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    Die höchste Lebensqualität haben erfahrungsgemäß Hunde, die beide Bereiche (kennen)lernen durften und somit die autoritative Erziehung als goldene Mitte zwischen zwei extremen Erziehungsstilen wahrnehmen konnten.

    nicht, hätte ich den Artikel vielleicht nicht total kacke gefunden (allerdings habe ich ihn nicht bis zum Ende gelesen…).

    Aber zum einen offenbart er mit dem „erfahrungsgemäß“, das hier prophylaktisch die Forderung nach Evidenz verhindern soll, dass er nur aus den Bauch heraus argumentiert und seine Meinung keine höhere Legitimation hat als die von Leuten, die mit Blechnäpfen auf Hunde einprügeln.

    Und zum anderen ist der Kern dieser Aussage zum :face_vomiting:.


    Insgesamt irgendwie ein typischer Fall von „klingt schlüssig, fühlt sich für viele irgendwie gut an, wird schon stimmen“.

    Was ich gar nicht verstehe, Zyra hasst Schneeschaufeln.

    Kein Nirvana-Fan?

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    Ich habe eine Zeit lang mal erfolglos nach solchen Gummiringen gesucht, wie es sie für Schlüssel gibt (die sind zu klein und zu fest), nur eben für Steuermarken.

    Dann habe ich einen Hund gesehen, der sowas hatte (in Braunschweig vorm Bahnhof -aber es war kein Shiba). Halter gefragt: „Oh, das Ding haben wir im Urlaub auf (irgendeine Nordseeinsel) in so‘nem kleinen Laden gekauft.“ :unamused_face:

    (Da Kasi mehr im Freilauf unterwegs war, hatte ich dessen Geschirr noch mit einem Stück schwarzen Schlüppergummis gepimpt, unter dem der Ring für die Leine bei Nichtgebrauch eingeklemmt wurde. Der klappte nämlich grundsätzlich nach vorne, wenn keine Leine dran war, weil das hintere Ende des Geschirrs vom Pelz hochgedrückt wurde. Und dann ging es mit jedem Schritt "ping - ping - ping - ping - ...")

    Unser Geschirr hat eine kleine zusätzliche Öse für die Steuermarke. Zwar etwas zu nah am Ring für die Leine, so dass es doch klappern kann, wenn der mal nach vorne geklappt ist, aber die meiste Zeit ist Ruhe.

    Guckst Du hier: RE: Das Lieblingsbild des Tages


    Tasso- und Steuermarke habe ich mit Montage-Klebeband (etwas dicker als normales doppelseitiges -die Steuermarke hat eine Öse, die aufträgt) zusammengeklebt, damit sie nicht klimpern. Leider steht zwar der Tasso-URL nicht auf der Seite mit der Nummer, aber ein eventueller Finder ist dann hoffentlich in der Lage, Google zu bedienen. Oder wendet sich an jemanden, der Tasso kennt.

    haben eher einen Schnitt von 3-4 km/h.

    Geht uns hier auch so. Das ist nicht unbedingt linear, wenn wir die 3h-Runde machen (es gibt da nicht "die" Runde -aber die große Runde des Tages sind halt normalerweise gut 3h), dann haben wir die Hälfte der Strecke bestimmt schon nach einer Stunde rum. Am Anfang will Kelvin immer eher schnell irgendwo hin und auf dem Rückweg dann gaaaanz ausgiebig schnüffeln (spätestens wenn ich sage "Komm, wir gehen nach Hause!"). Ich sage immer ich kenne kein Hund/Halter-Gespann, dass so schnell geht wie wir -und keines, das so langsam voran kommt wie wir... Okay, zwischendrin machen wir auch schon mal ein Sitz-und-Glotz-Päuschen, dann kommen wir im Schnitt kaum über 3km/h.

    Mit Kasi sind wir die ersten 1..2km auch schon mal gerannt, nur durch Mini-Schnüffelstopps unterbrochen. Alleine hat Kelvin da kein Interesse dran.

    Tatsächlich stellen sich viele Hundehalter unter einer "großen Runde" etwas um 45min vor. Davon gibt es dann eine am Tag, die beiden anderen liegen bei 15..30min. Von dem Status ausgehend braucht ein Husky aktive Halter. Das Pensum von Usern eines Hunde-Forums ist wohl eher nicht als Durchschnitt anzunehmen.

    Wer mit seinem Schlittenhund ausreichend unterwegs ist (und ihn nicht als Junghund verhunzt hat, weil einem jeder sagt, dass die ja so viel Action brauchen -Stichwort selbsterfüllende Prophezeiung und so), der hat zu Hause einen sehr gechillten Hund, ja.


    Allerdings darf man nicht vergessen, dass auch umgekehrt ein Schuh draus wird: Wenn ich von meinen ausgehe und den Huskys, die ich sonst noch kenne, dann machen die -im Gegensatz zu den meisten anderen Hunden- zu Hause halt einfach mal: nix. Ein Hund mit Wachmotivation ist auch zu Hause schon beschäftigt und ggf. überfordert, wenn man ihn auch noch 4 Stunden täglich um die Ecken scheucht.

    Ich habe die Biothane deshalb mit Handschlaufe bestellt. Sollte Felina damit hängen bleiben, kann ich die ja immer noch abschneiden.

    Für das normale Biothane Beta gibt es den „Klemi“:

    Klemi - Leinenverschluss
    Der besondere Leinenverschluss - gefräst - aus hochfestem Aluminium. Eigenschaften stufenloses, schnelles Verstellen der Leinenlänge und…
    www.lennie24.de


    Laut Beschreibung ist Super Flex zu dünn dafür. Man könnte aber probieren, ob beide Enden durch den Klemmkanal passen.


    Ansonsten tut‘s halt auch ein Knoten wie bei nebelfrei.