Posts by Gatil

    Mit welcher Freude hier mein mini 7 kg Nichtwindhund mit höchst möglicher Geschwindigkeit die Sandwege an der Isar trotz Schlepp entlang jagd - wie sehr muss das einen Hund glücklich machen, der für so etwas gezüchtet wurde.


    Ich muss sagen, ich hätte das Gefühl, einem Windhund nicht gerecht werden zu können. Bevor die auf einem normalen Spaziergang richtig in Schwung sind, sind sie ja schon ausser Sicht. Und wie kontrolliere ich den Jagdtrieb.....


    Ich weiss, auch ein Schlittenhund muss nicht jeden Tag rennen, aber da trotzdem möglichst oft geeignete Bedingungen zum Ausleben der Bedürfnisse zu schaffen, das stelle ich mir aufwändig vor.

    Ich hatte das mit Effie und Kissy.

    Aber tagsüber haben die viel geschlafen. Da gab es nicht so viele Probleme. Wir konnten sie auch alleine lassen, auch wenn das bei uns selten ist.

    Nachts war es mit beiden sehr anstrengend. Effie nahm die Küche auseinander auf der Suche nach Essbarem ( geschlossene Türen wurden nicht akzeptiert) und Kissy war - und wir damit auch - mit dem Drangwandern geschlagen. Das war nochmal schlimmer.


    Warum genau könnt ihr Valerie denn nicht mehr alleine lassen?

    Im Alter hat jeder das Recht auf Knubbel. Wenn sie gutartig sind.

    Aber genau so wie Graustufe habe ich es auch immer gehalten. Wenn sowieso was zusammen kommt, was mit Narkose gemacht werden müsste, Zähne zumeist, andere Knubbel, farblich auffällige Hautsachen etc., dann einmal alles zusammen weg. Und ich finde auch, dass 11 kein Alter ist für sowas.

    Ich hatte ja meist mehrere Hunde und da war das mit den Belohnungen durch Leckerlies eher schwierig. Alle bezogen sich dann viel zu sehr auf mich, gingen nicht ihrer Dinge nach, sondern starrten auf meine Hände. Und wie belohnt man einen punktgenau für was, wenn da noch zwei andere stehen und dann auch was wollen....


    Also gab es meistens nichts. Nur in der Anfangszeit, zur Eingewöhnung.


    Hättest du einen anderen Hund, kämst du wahrscheinlich gar nicht auf die Idee, dass es um etwa Anderes gehen kann. Es ist der Normalfall. Der Hund macht die Übung nur mit, weil es die Aussicht auf Belohnung gibt.


    Trotzdem hatten sowohl Oona als auch Kissy immer die sofortige Bereitschaft, zu tun, was ich meinte, dass sie tun sollten. Ohne Leckerlies, nur mit der Stimme als Belohnung.

    Auf Effie, Phoebe und Carlos traf/ trifft die Aussage allerdings zu. Carlos hat nur 'Sitz' gemacht, weil Kuma dafür was abstaubte.

    Hallo Gatil,


    ich erinnerte mich an Standesamt, Frühschoppen, mit zur Arbeit, wenn ich mir das so vorstellte, fand ich das einfach sehr viel für einen Hund, der gerade einzog und das alles noch nicht kennt.

    Das stimmt.

    Dass wir ihn mit zum Standesamt genommen haben, da musste er durch. Ich konnte ihn nicht zuhause lassen. Das war ungünstig für den 3. Tag. Wir konnten es uns aber nicht aussuchen und damit scheint er auch in meinen Augen keine Probleme gehabt zu haben. Hauptsache, ich habe mich nicht entfernt. Aber dass es Stress war, den ich gerne vermieden hätte, das stimmt.


    Das mein Mann ihn 2 x in der Woche mit zum Frühschoppen nimmt, da hatte ich gedacht, da Louie so gerne raus geht, ist dies vielleicht eine Möglichkeit, ihm meinen Mann näher zu bringen. Irgendwie zählt der für ihn nicht, jetzt schon etwas mehr als am Anfang.

    Goody0815

    Das mit der Ruhe, dem Ankommen sehe ich genauso wie du und versuche mich auch dran zu halten. Die Aktivitäten sind seit Tag 3 immer die gleichen. Mit Ausnahme die Zeit auf dem Markt. Die aber sehr ähnlich der Zeit zuhause war. Wir gehen immer die gleichen Wege, zum Pinkeln mit Carlos in das kleine Wäldchen vor der Haustüre. Dann einen längeren Spaziergang ohne Carlos an der immer gleichen Stelle. Dann Auto und Arbeit.

    Ich versuche, Rituale einzuführen.

    Fressen ist eher nicht so seins, ihm schmeckt es meistens nicht, dann gibt es Trockenfutter aus der Hand, das nimmt er in der Regel.

    Wir verbringen sehr viel Zeit auf dem Sofa. Zuhause gibt es kein Programm.

    Da war bisher nur die Begegnung mit der Kröte aufregend.

    Heute hatten wir diverse Hundebegegnungen, wir haben aus der Ferne geschaut, er hat auch mal geknurrt, da sind wir gegangen. Dann fällt er auch schnell wieder in seine intensive Schnüffelei.

    Üben tun wir nicht wirklich, es ergeben sich halt bestimmte Situationen, die ich händeln muss. Und die ich oft mit einem Markerwort belege. Da muss er nichts leisten, da soll er sich nur gewöhnen.

    Erwarten in dem Sinne tue ich auch noch nichts von ihm. Nur von mir selbst. Dass ich mich zurückhalte, keine Dampfwalze bin.

    Das ist auch für mich ein Lern- und Gewöhnungsprozess, mein Naturell war sonst anders. Ich hatte nicht umsonst früher Terrier.

    Nun....

    Ich beobachte, stelle fest und will nichts verkehrt machen, da dieser Hund sich ziemlich unterscheidet von denen davor. Deshalb stelle ich hier meinen Weg zur Diskussion.

    Wenn ich so drüber nachdenke, tue ich mich mit dem Lesen dieses Hundes schwerer als bei den anderen. Seine wunderhübsche Puschelrute ist zumeist immer gleich über seinen Rücken gekringelt, seine Ohren stehen immer spitz nach vorne. Deshalb sehe ich da auch nichts kommen.


    Die Ruten der Terrier, die Haltung und die Art des Wedelns waren für mich leichter zu interpretieren. Er wedelt nicht. Da muss ich bei ihm wahrscheinlich mehr auf kleinere Details schauen. Und vermutlich länger warten, dass er insgesamt weniger angespannt ist bei Hundebegegnungen.

    Also werde ich erstmal wieder mehr Abstand rein bringen.



    Okay, bezüglich Ablenkung bzw. Umlenken in der Situation mache ich mir nochmal Gedanken.



    Danke euch- ich schreibe wieder...

    Das, was ihr schreibt, hilft mir schonmal, den Hund besser zu verstehen. So ein Modell hatte ich noch nicht.


    Phoebe sah andere Hunde ja auch kritisch, später hat ihr das sehr geholfen, sie auf den Arm zu nehmen. Sie nahm das Angebot gerne an. Bei Louie habe ich das auch probiert, er will das aber überhaupt nicht. Ich war da aber auch zu routiniert am Werk, das hopp und hoch hat ihn erschrocken, da muss ich noch an mir arbeiten, dass ich das langsamer angehe. Da bin ich dabei.


    Ansonsten Schutzraum schaffen versuche ich schon,

    Langsam rantasten mit viel beobachten auch. In allem.



    Wo ich unsicher bin, ist mit dem Ablenken. Die Hunde sind immer sehr gut darin gewesen, mich zu konditionieren. Sie tun was, was ich umlenken will mithilfe von Leckerlies. Sie tun was und dann gibt es was von der Ollen. Gut so. Phoebe war da besonders gut drin.

    Hat aber nicht so eine Rolle gespielt, da sie eher unproblematisch waren.


    Wie lenkt ihr ab,

    Wie lenkt ihr um?

    Er macht schon Sitz, also versuche ich es so:

    Er z.B. bellt, ich rufe ihn, benenne den Auslöser, lass ihn Sitz machen und es gibt was. So auch bei den Hunden.

    Ich lasse mich natürlich verunsichern durch Aussagen wie: ich belohne das Bellen.

    Aber ich habe ja vorher auf mich bezogen und ihn etwas ausführen lassen.

    Wie seht ihr das?

    (Irgendwie war der erste Hund am besten erzogen, das kam aber irgendwie einfach so....).



    Ich versuche bei diesem Hund deutlich konsequenter in meinem Verhalten zu sein, Carlos und Phoebe waren ja sehr wenig erzogen, die Hunde davor deutlich besser und mehr. Da möchte ich wieder hin. Da muss aber in erster Linie einmal ich funktionieren, der Hund macht das dann schon mit, der ist dafür schlau genug, wie es sich bisher zeigt.

    Neuer Hund, neues Glück, neue Fragen!


    Louie ist nun 2,5 Wochen bei uns.

    Und man hat nun von ihm sich in der Zeit ein besseres Bild machen können.

    Er ist ein eher unsicherer Hund, der offensichtlich noch nicht viel kennen gelernt hat. Aber sehr neugierig ist.

    Viele Sachen findet er gruselig, erschreckt sich, manchmal knurrt er, selten bellt er. Aggressiv geht er dabei nicht nach vorne.

    So stehen wir also und schauen alles lange und ausdauernd an, was Furcht auslöst und sein Interesse weckt. Mähroboter, Bagger, Müllmänner - die Liste ist lang. Irgendwann will er hin und riechen, wenn es geht und dann ist es gut.

    Da seine Sorgen bzw. Ängste ernst zu nehmen, ihm Zeit zu lassen ist kein Problem, es wird jeden Tag besser, immer kann man einen Haken hinter was machen, was er nun kennt und ihn nicht mehr ängstigt, höchstens aufmerksam werden lässt.


    Louie ist kein nach Status strebender Hund, er ordnet sich bei, markiert überhaupt nicht und scharrt auch nicht. Immer noch löst er sich bevorzugt bei uns im Garten, zumeist ohne Bein zu heben.


    Zu seinem Verhalten bei fremden Hunden:

    Carlos und er haben keinerlei Probleme miteinander, sie finden sich langsam sogar etwas interessant.

    Andere Hunde, besonders grosse, lassen ihn schon von der Ferne aufmerksam werden. Am Anfang wollte er nur weg, jetzt, mit zunehmender Sicherheit und mir am anderen Ende der Leine, fängt er schon auf Entfernung an zu knurren und kann sich, je nach Hund, auch in eine wüste Bellerei reinsteigern.

    Bei kleineren Hunden knurrt er meistens anfänglich, will dann aber schnuppern und lässt es auch gerade eben so zu, dass er beschnuppert wird.


    Ich gehe davon aus, dass er in den Sheltern, in denen er war, mit grossen Hunden schlechte Erfahrungen gemacht hat.


    Jetzt nutze ich die Gassigänge, ihn langsam an fremde, bevorzugt kleinere Hunde ranzuführen. Wenn er sie sieht, knurrt er oft, ich lenke ihn ab, zeige und benenne, lass ihn hin, wenn ich meine, er lernt sie positiv kennen. Klappt ganz gut bei einigen der immer wieder erscheinenden Hunden hier. Er steht, schaut, macht nichts. Freut sich aber auch nicht. (Muss er ja auch nicht, obwohl sich später einmal einige als Spielkameraden auf dem Feld anbieten würden).

    Er wird gelobt, wenn alles friedlich abläuft. Zur Ablenkung gibt es je nach dem Tubenleberwurst. Ich benenne dabei die Hunde mit Namen.


    Aber, bei manchen Hunden funktioniert es nicht.

    Freundliche kleinere Hunde, wedelnd, bereit, ihn kennen zu lernen. Carlos ist schon dort, alles Geschnuppere hat er schon erledigt. Er kann fremde Hunde sehr gut einschätzen, da ist Verlass drauf. Wo er nicht hingeht, geh ich auch nicht hin.

    Dann Louie, er knurrt zuerst, schnuppert dann, wedelt nie mit dem Schwanz bei anderen Hunden, steht, schaut, bewegt sich nicht. Dann, ohne erkennbaren Auslöser, macht er einen Satz auf den anderen Hund zu. Da ich ihn an der kurzen Leine habe, passiert da nichts. Aber sein Ansinnen ist nicht friedlich. Obwohl der andere Hund das ist (ich kenne die meisten hier lange).


    Wie gehe ich da jetzt am besten mit um.

    Sehr ihr meine bisherige Vorgehensweise kritisch?


    Sollte ich weiterhin Hundebegegnungen suchen? Wie soll er sonst merken, dass hier niemand ihm Böses will. Ich gehe nicht auf die volle Hundewiese, da wäre er heillos überfordert. Ich dachte mir ein langsames Heranführen. An der Isar, wo alle Hunde fremd sind, gehe ich Bögen oder stelle mich an den Rand und versuche ihn in aller Ruhe hinter mich zu bringen. Heranstürmende Hunde blocke ich ab.

    Will er friedlich hin, lass ich es zu. Da gibt es auch die beiden Reaktionen von ihm. Schnuppern und nichts tun oder schnuppern und drauf. Was das beeinflusst - keine Ahnung.


    Ich würde mich über eure Gedanken hierzu freuen.

    Ich bin mir bewusst, dass 2,5 Wochen sehr kurz sind. Aber die Situation ist für mich neu, ich möchte keine Fehler machen.

    Ich strebe, wie alle, einen Hund an, der Hundekontakte toleriert und nicht gruselig findet, keine Angst hat, nicht meint, aggressiv nach vorne gehen zu müssen. Vielleicht sogar Freude an Begegnungen mit guten Kumpels hat und im besten Falle sogar jemandem zum guten Spiel findet.

    Ich denke, dass hier im Haus für Welpen und neue Hunde es in soweit leichter ist, zur Ruhe zu kommen, da ich selbst der totale Sofahocker bin. Ab der Zeit nach dem Mittagessen bewege ich mich deutlich weniger bis gar nicht. Meistens. Ausnahme ist nur die nachmittägliche Runde mit den Hunden.

    Man merkt es an Louie, der immer aufspringt, mit will, wenn sich hier was bewegt. Und wenn sich nichts bewegt, findet er ausdauernd Ruhe.

    War auch bei den Welpen und anderen neuen Hunden so.


    Im Moment, da ich mich schlecht konzentrieren kann, häkle ich auf dem Sofa. Da liegt Louie auch. Und er hat mir mehrfach bereits die Häkelnadel geklaut. Er hat alles mögliche zum Kauen zur Verfügung, er will die Häkelnadel......

    Shyruka

    Es stimmt doch völlig, was du zum Ruhebedürfnis sagst, daran stosse ich mich gar nicht. Auch nicht an dem, was du leistest - und das sehe ich in Bezug auf dich UND deinen Hund wirklich als Leistung, im positiven Sinne.

    Aber was über das, was du hier als lernen beschreibst, hinausgeht, das 100% Genaue in der Ausführung von was auch immer, das ist mir für mich nicht vorstellbar. Da bin ich nicht der Typ zu. Das soll keine Kritik sein. Nur eine Feststellung.

    Die letzten drei Hunde haben bei mir nichts "gelernt", wir haben zusammen gelebt und das hat mir und offensichtlich auch ihnen gereicht.

    Kuma vom Sohn ist sehr gut erzogen, hört gut, etwas, was ich jetzt mit Louie auch mehr anstrebe, als ich es mit den beiden kleinen Schwarzen getan habe.

    Aber, manches empfinde ich als Dressur, soweit will ich in meiner Welt gar nicht gehen. Nur das Zusammenleben muss funktionieren.

    Niemals käme ich auf die Idee, mein Hund muss was lernen, wir müssen was trainieren, damit er müde wird. Trainiert wird nur, was im Zusammenleben Sinn macht.

    Aber, anders als Shyruka, strebe ich ja keinen Job für den Hund an.

    Die Unterordnung, wie sie es mit ihrem Hund zeigt, macht für mich Sinn, wenn sie es als Suchhund braucht.

    Für mich und meine Hunde stellen sich mir alle Haare auf, wenn ich denke, mein Hund müsste so funktionieren und ich müsste ihn bis ins Detail auf sowas dressieren.

    Ablenken:

    Klein Phoebe rannte in den Garten, um am Zaun zu bellen. Irgendwas war immer der Auslöser. Ich rief sie, versuchte mit ihr eine Übung zu machen und sie bekam dann ein Stück Wurst.

    Da ich seeehr gut im Konditionieren bin (nicht), klappte es dann auf Anhieb so:

    Sie wollte raus, stellte sich auf die Terrasse, bellte, schaute mich an und fragte, wo bleibt die Wurst.

    Immer werde ich konditioniert......


    Irgendwann hat niemand mehr am Zaun gebellt, wieso nicht - keine Ahnung.

    Mit Denia Dogs habe ich gute Erfahrungen gemacht. Da sind Phoebe und Carlos her. Die Pflegestelle von Carlos ist wirklich gut, wir haben heute noch Kontakt.


    Das Dilemma mit dem neuen, kleinen Hund, wo wir abgelehnt wurden, ist bei einer Organisation, von der hier im Forum schon jemand zwei Hunde hat. Der Erstkontakt war super, immerhin rückten wir an erste Stelle für den Hund. Die Frau von der Pflegestelle ebenfalls sehr nett. Gute Telefonate und Whatsappaustausch. Die Vorkontrolle sehr jung und ein bisschen unerfahren, aber wohlwollend und nett.

    Der Vorstand, zu dem wir nie Kontakt hatten, hat dann entschieden, dass wir aufgrund der steilen und offenen Treppe und eines ungenügend gesicherten Jägerzaunes den Hund nicht bekommen.

    Was mich an diesen Argumenten gestört hat, war, dass wir nie dazu befragt wurden. Kein Hund kann sich unter dem Zaun durchgraben, da da an der anderen Seite eine Mauer ist.

    Irgendwie hält der Vorstand sowohl Hund als auch Halter für unintelligent. Natürlich wird man am Anfang auf alles aufpassen, jedes Risiko vermeiden und dann bestimmte nicht passende Gegebenheiten passend machen. Da hat man aber keine Chance bekommen. Ansonsten halte ich die Organisation für gut.


    Es gibt heute feste Richtlinien, nach denen gute Organisationen arbeiten. Es gibt Traces, Papiere, die belegen, von wo und wie ein Tier transportiert wurde. Nur eine bestimmte Anzahl ist erlaubt. Ich hätte aus Rumänien nie meine zwei mit der Mutterhündin und ihren Welpen transportieren dürfen, unabhängig von der fehlenden Tollwutimpfung, da nur 5 Hunde in einem Auto unangemeldet erlaubt sind.

    Ich bin ja mit dem Auto in Rumänien gewesen. Da gibt es Grenzkontrollen, bei denen sehr genau die Tiertransporte kontrolliert werden. Einige Sprinter habe ich da gesehen. Sie sind durch ihre Werbeaufkleber deutlich zu erkennen.

    Zu den Dunkelziffern, bei denen die Tiere geschmuggelt werden, ohne Kontrollen, kann man natürlich nichts sagen.


    Kontakt hatte ich in Rumänien noch zur Tierhilfe Craiova. Die Frauen in Deutschland in NRW waren sehr hilfsbereit bei meinen Versuchen, die grosse Mutterhündin mit ihren 7 Welpen gut für eine Vermittlung unter zu bringen. Ich konnte alles fragen. Leider waren in dem Sommer alle ihre Pflegestellen mit Welpen übervoll. Da würde ich auch jederzeit einen Hund von nehmen.


    Mein Problem ist, dass ich auf der Suche nach einem kleinen, nicht zu alten Hund bin. Irgendwas zwischen 4 und 8 kg. Und das gibt es selten. Von meinem Beuteschema - Terrierlook, Stehohren, Wuschel - bin ich jederzeit bereit, abzurücken. Ich wollte ja auch keinen krummbeinigen Wackeldackel und bin nun so glücklich mit ihm. Aber ein Funke muss schon überspringen.


    Was mich bei der kleinen Hündin überrascht hat, war, dass mir gesagt wurde, auf den Azoren bekommen die Tierfänger pro Hund 50€. Das finde ich nicht gut. Das öffnet Tür und Tor dem Kidnapping von nicht nur freilaufenden Hunden, die eigentlich ein Zuhause haben.

    Das ist in Rumänien nicht so.

    Ich habe zwar Hunde aus dem Tierschutz, aber die kleinen Schwarzen sind in Deutschland in unguten Verhältnissen geboren und kamen wohl mit 7 Wochen zu der Orga, die sonst spanische Hunde rettet.


    Der neue Hund wäre von den Azoren gekommen. Mir war es aber wichtig, dass er wenigstens eine Weile in Deutschland auf einer Pflegestelle gelebt hat, wo man mir sagen könnte, welche Baustellen er vermutlich hat.


    Ich habe zwar die letzten drei Hunde vor der Übernahme nicht selbst gekannt, aber es gab jemanden, der mir etwas über den jeweiligen Hund erzählen konnte. Wobei Kissy bei uns völlig anders war als bei der Züchterin mit drei weiteren Zuchthündinnen.

    Carlos war genau wie beschrieben. Nur über das Ausmass seiner Dickschädeligkeit war ich dann doch verwundert und bin es noch. Aber ansonsten ist er unkompliziert, wenn man ihn kennt und damit umgeht.


    Ich würde nicht am Transporter oder am Flughafen abholen wollen.



    Ich denke, ein grosses Problem bei nicht nur neuen Haltern ist oft, dass sie eine bestimmte Vorstellung von dem haben, wie der Hund sein soll. Und was sie erwarten in möglichst naher Zukunft. Und was sie anerziehen wollen.

    Und das versuchen, zu erzwingen.

    Aber wir sind nicht bei Pygmalion.

    Auf Instagram ein Bericht über die Möglichkeiten der Rückzüchtung bei Französischen Bullies:


    Dr. Marie Nitzschner auf Instagram: "Bei vielen Französischen Bulldoggen sind die Nasenlöcher zu eng (= stenotische Nasenlöcher). Das ist ein erheblicher Faktor, der zum sogenannten Brachycephalensyndrom mit den typischen Problemen beiträgt. Hunde mit…
    1,297 likes, 176 comments - hund.und.wissenschaft am March 24, 2024: "Bei vielen Französischen Bulldoggen sind die Nasenlöcher zu eng (= stenotische…
    www.instagram.com

    Hier in Andechs ist ein Ostermarkt, wunderbares Wetter. Und siehe, selbst Anfang März ist der schön gelegene Wohnmobilstellplatz voll belegt.

    Erstaunlich.