Posts by Gatil

    Manche Hunde beissen, weil sie eher unsicher sind. Manche, weil sie sehr selbstsicher sind.

    Und die landen dann im gleichen Topf?


    Das, was das Verhalten auslöst, unterschieden danach, ob es sich gegen Hunde oder gegen Menschen richtet und wo da die Motivation liegt und wie die menschliche Komponente dazu gehört (falscher Umgang des Hh mit dem Verhalten des Hundes) - das müsste erheblich deutlicher unterschieden werden.


    Und es müsste klarer gemacht werden, dasd z.B. Knurren und Massregeln keine Aggression ist, sondern Komunikation.

    Ich habe hier Eibe und mehrere Rhododendrern im Winzgarten und seit 25 Jahren und 3 Welpen, die hier gro0 wurden und 6 Welpen, die hier geboren wurden, war es nie ein Problem.

    (Abgesehen davon wusste ich damals nichts von evtl. Problemen, bin aber auch nicht davon ausgegangen, dass meine Hunde diese Sträucher anknabbern.)

    Oona hatte DM, da klappte es irgendwann mit den Hinterbeinen auch nicht mehr, aber gleichmässig auf beiden Beinen.

    Aber: Sie hatte keinerlei Schmerzen und egal, wie wackelig sie hinten war, sie hatte immer noch eine enorme Lebensfreude. Und ihr selbst schien es auch nichts auszumachen. Nicht, dass man etwas gemerkt hätte. Sie arrangierte sich.

    Nur die Menschen, die sahen, wie wackelig sie war, meinten, sie müsste "erlöst" werden. Das sah ich völlig anders.

    Sie kam mit etwas Hilfe hinten und Treppen rauf und runter tragen sehr gut zurecht.

    Ich hatte beschlossen, wenn sie sich nicht mehr alleine lösen kann, mache ich den Termin. Denn dann ist es auch vorne angelangt und dann hilft nix mehr.

    An dem Tag, als etwas anderes - wo wir nicht genau wissen was es war, aber es war sehr schmerzhaft und hatte mit der DM nichts zu tun - dazu kam, hätte sie noch ca. 4 Wochen gehabt, ein paar Tage hin oder her.

    Ich habe an dem Tag, an einem 1.1. abends um 10 die Reissleine gezogen, keine Schmerztherapie gemacht, nicht mehr geröngt, nichts mehr.

    Sie war 13 Jahre alt.

    Und dass ich mir deswegen Vorwürfe mache, wenn ich dran denke, wird nie aufhören, da bin ich sicher. Besonders, weil sie offensichtlich die Schmerzen nicht erst seit dem Abend hatte, evtl, schon den Tag vorher, aber ich dachte, sie ist so durch den Wind und komisch wegen Silvester und Knallerei.....

    Trotz allem glaube ich, dass es richtig war.

    Es gab keine Zukunft für diesen Hund.

    Und sie hatte ja ein Leben.

    Warum dieses hoffentlich schöne Leben um schmerzhafte 4 Wochen verlängern?

    Der Hund meines Bruders und meiner Schwägerin braucht eine physiotherapeutische Unterstützung. Und es muss jemand sein, der weiß, was er tut.


    Kennt jemand im Raum Hückeswagen, Wermelskirchen, Remscheid, Köln einen guten Therapeuten?



    Er hatte einen Unfall:

    Auf der Wiese war zum Hecke schneiden ein Gerüst aufgebaut, die Schafe meinten, das gehört da nicht hin und haben es umgeworfen. Dann ist der Hund im vollen Lauf gegen eine Stange geprallt - und zwar mit der Schulter voll gegen ein hochstehendes Ende.

    Von tierärztlicher Seite ist alles abgeklärt, untersucht, geröngt, MRT - jetzt sind 6 Wochen rum und nun kann man wohl mit Physiotherapie anfangen, da er das Bein/ die Schulter immer noch entlastet. Er bekommt Schmerzmittel.

    Also - die Bekannte hat mit der Tierarztpraxis telefoniert, die meinten, sie solle doch erst einmal mit der Klink telefonieren. Dorthin hat sie dann eine Email geschickt mit Fotos von der Narbe und auch die Sache mit dem Kopfschütteln erklärt.

    Auf die Email hat sie dann auch sofort eine Antwort bekommen - es sei soweit ersichtlich alles in Ordnung.

    Insgesamt geht es wohl dem kleinen Hund heute deutlich besser. Sie hat aufgehört zu zittern, ist etwas gelaufen, hatte Hunger. Schüttelt aber ab und zu noch den Kopf.


    Es gibt ewig viele Punkte, die ich in dieser Sache von der Tierklinik her nicht in Ordnung finde. Und viele Fragen sind offen geblieben.

    Es ist definitiv sehr anders gelaufen, als bei mir mit z.B. Effie mit gleicher Operation bei meinem Tierarzt. Auch Kissy hat einen Teil einer Milchleiste weg mit einem Lymphknoten.

    Da wurde bei uns aber nichts dramatisiert, es wurde gesagt, was Sache ist und erklärt, was nun nötig und was nicht nötig ist. Punkt.

    Ich halte bei den Hunden, die Milchleistentumore haben, nichts davon, Ängste zu schüren wie bei Frauen mit Brustkrebs - es ist nicht das gleiche. Keiner meine Hunde hatte eine Chemo und Effie wurde trotzdem 16 ohne Probleme damit. Raus und fertig. Kissy hat wieder ganz kleine Knubbel hinten, unter 3mm, sie ist 15 - da werd ich gewiss nichts machen und habe auch keine Sorgen diesbezüglich.



    Evtl. würde ich ja noch verstehen, dass man den Hund geröntgt hat (Lunge) auf der Suche nach Metastasen,


    wurden das eure in solchen Fällen?

    Schmerzmittel bekommt sie.


    Ja, da denke ich genau wie ihr.

    Das mit dem dummen Zufall Ohrenentzündung hab ich auch schon erwähnt ihr gegenüber.


    Sie war halt in der großen Tierklinik, um auf Nummer sicher zu gehen mit der Operation, dabei war dann die Behandlung und der Umgang mit ihr und dem Hündchen alles andere als positiv (schmutzigen Body über die Wunde gezogen, Nichts erklärt, Fragen nicht beantwortet, immer andere junge Ärzte, der kompetente Mensch ist nur der Operateur, etc., ).

    Sie wird morgen wohl zu meinem Tierarzt gehen, das sind drei Ärzte mit Notfallnummer rund um die Uhr.


    Ich kann mir auch das Kopfschütteln nicht erklären und das Zittrige finde ich nach vier Tagen auch ungewöhnlich....

    Stress ja, sicherlich, ist ja ein zartes Hündchen. Aber kann der solche Folgen haben?

    Warten wir ab, ich dachte, vielleicht kennt das jemand......


    Ich werde berichten.


    Danke euch.

    Eine Frage:


    Eine Bekannte mit einer kleinen 8jährigen Chihuahua- Hündin fragte mich gerade um Rat.

    Am Montag ist eine Milchleiste wegen Knoten entfernt worden in der großen Tierklinik hier. Nun war sie gestern zur Kontrolle und ist etwas ratlos zurückgeblieben.

    Die Hündin trägt jetzt einen Body. Sie soll erst nächste Woche Mittwoch wieder zur Kontrolle erscheinen.


    Sie findet nun den Zustand des Hundes nicht normal: Sie zittert, will nicht raus, hat Schmerzen und seit gestern, heute verstärkt, schüttelt sie ihren Kopf.


    Sie wird nun morgen zu dem Tierarzt gehen, den ich ihr empfohlen habe, um den Hund anschauen zu lassen.


    Meine Hunde waren sehr schnell immer wieder "normal" nach Operationen.

    Kann es aber bei so einem 2kg Hund immer noch im normalen Rahmen sein, das Wackelige, Zittrige? Und was ist mit dem Kopfschütteln? Ich wusste da nicht wirklich etwas zu zu sagen. Die Tierklinik gestern fand alles normal.

    Ah ja - einen Hunde- Erste- Hilfe- Kurs habe ich auch besucht, das Manuskript muss irgendwo liegen.....

    Habe aber fast alles vergessen, hoffen wir, dass einiges vielleicht noch irgendwo im Unterbewusstsein abgespeichert ist.

    Schmerzmittel gebe ich allerdings nie ohne tierärztliche Aufforderung und Diagnose- zumindest bisher. Habe da scheinbar Angst, dass ich das Ausmaß des Schmerzes und damit der Krankheit nicht einschätzen kann. Hundi ist so schon hart im Nehmen genug, mit Schmerzmittel lässt sich das dann gar nicht mehr einschätzen

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich aus den gleichen Gründen selber nicht zu Schmerzmitteln greife.


    Genau!

    Ebenso bei Fiebermitteln damals bei den Jungs.

    Schmerzen und Fieber sind ein Zeichen für etwas - das werd ich doch nicht wegdrücken!

    Da beobachte ich lieber.

    Außer jetzt bei mir bei Kopfschmerzen, das kennt man, da nimmt man eine Aspirin oder so und bewegt sich.


    Mein TA ist eine Praxis mit drei Ärzten, im Notfall rund um die Uhr telefonisch immer einer erreichbar. Das habe ich auch mehr als einmal genutzt.

    Ansonsten bin ich jemand, der erstmal beobachtet und schaut und versucht, selbst herauszufinden, was dem Hund fehlt.

    Um dann zum Tierarzt zu gehen, wenn es sich nicht klärt bzw. anhält.

    Als Kissy damals Blut auf den Bürgersteig vor das Auto kotzte, standen wir 15min später vor der Tür beim TA.

    Als bei Effie mitten in der Nacht ein altbekannter Grützbeutel, der sich irgendwie nicht mehr entleeren ließ, aufbrach, hab ich auch erstmal angerufen und bin dann aber nach Absprache am Morgen gleich hin.

    Ich hab mir Oona immer unter den Arm auf die rechte Hüfte geklemmt, als sie hinten nicht mehr stabil war. 2 Jahre lang 2 Stockwerke, normale Reihenhaustreppe, rauf und runter. Aber sie wog nur 17 kg und hat gut mitgemacht.

    30 kg hätte ich so absolut nicht geschafft.

    Kissy wiegt auch 17 kg, aber will es nicht, das macht alles viel schwieriger. Momentan kriegt sie es noch alleine hin, ist aber schonmal die ganze Treppe auf allen Vieren runtergerutscht. Da war dann das Blutohr ein Resultat.


    Bei Kissy funktioniert aber auch, natürlich nur bergauf, wenn ich unter ihren Leib hinten im Bereich der Taille mit dem ganzen rechten Arm unterhake und sie so unterstütze und hochschiebe. Das geht bei ihr besser als Tragen. Sie hat auch manchmal Tage, da läuft sie sich irgendwie fest, hat Angst wegzurutschen oder so, keine Ahnung. Dann mache ich das den Rest der Treppe.

    Ich habe sowas für meine Märkte, wenn ich meine Kisten über Treppen schleppen muss.

    Ohne das würde es nicht gehen, aber ich mache das nur 2x 6x im Jahr. Jeden Tag würde ich das nicht schaffen. Es geht trotz allem enorm auf den Rücken, Und das schlimmste sind steile Treppen.

    Welpen auf dem Feld und im Wald vom ersten Tag an ohne Leine.

    Damals mit den Söhnen bis zum Kindergarten und bis zur Schule vom ersten Tag an mit Leine.

    So gab es fast jeden Tag beides.

    Nie Schleppleine, ich mag die nicht. Auch keine Flex.


    Ich finde "ohne Leine" mit am wichtigsten bei Welpen. Und nicht rufen. Sie lernen so ganz automatisch, auf einen zu achten. Man muss sich aber auch interessant machen.

    Meine waren schon furchtlos und selbständig unterwegs, aber nie so selbständig, dass sie nicht auf mich geachtet hätten.