Posts by Gatil

    Aber gerade das ist doch ein Beispiel dafür, wie Miteinander Reden hilft bzw. warum Zeigen und Benennen (auch wechselseitig) klappt.

    Vielleicht reden wir gerade aneinander vorbei? Bei Emma funktioniert das prima. George kackt auf zeigen und benennen und miteinander reden. Ich zuppel nicht an der Leine, aber spreche bei ihm 1-Wort-Kommandos aus.

    Jeder Jeck (Hund) ist anders.

    Meiner Erfahrung nach wird man von Trägern von y- Chromosomen nur verstanden, wenn man kurz und knapp formuliert. Und eindeutig.

    Bei längerem Gerede klappen die Ohren zu bzw. ist das Gehirn nicht mehr aufnahmefähig.


    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Kissy ist mir ja mal im Dunklen im Englischen Garten verloren gegangen. Sie war zu dem Weihnachtsmarktstand zurück gelaufen, bei dem wir uns aufgehalten hatten, weil sie mich offensichtlich kurz mal nicht gesehen hatte.

    Winter, Dunkel, alter Hund, Eiseskälte.

    Sie wurde dort von einer Familie mit eigenem Wheaten gesehen, Nummer vom Mann am Halsband angerufen, der ruft mich an, ich rase 800m zum Markt zurück und habe so meinen Hund wieder.


    Effie ist mal als Junghund mit einem anderen Hund unbemerkt mitgelaufen. Der Mann gab sie dann nach Kilometern an einem Kiosk ab. Die riefen die Nummer an (damals noch Festnetz, Handy war noch nicht), mein Mann raste mit dem Auto hin und fand sie am Zaun angebunden. Aber sie war wieder da.

    Der Vorteil von kleinen Hunden ist ja, dass man sie problemlos überall mit hinnehmen kann und sie sich so in den Alltag besser integrieren lassen.

    Biergarten, Baustellen, Baumärkte, Kneipe, Kirche, Kaufhaus, Arbeit allgemein....

    Das geht gut. Überall gibt es Kekse.

    Den Media Markt lieben sie, da gibt es offensichtlich Mäuse unter den Regalen.

    Obwohl ich sicher bin, dass auch kleine Hunde einem Gang durch die Münchner Fussgängerzone liebend gerne gegen einen Trip durch den Wald ersetzen. Da sind wir aber auch nur 4 - 5 mal im Jahr, höchstens.

    Aber solange sie mit dem Programm - ist ja nicht täglich - zurechtkommen, ist auch diese Abwechslung durchaus willkommen, da mache ich mir glaube ich nichts vor.

    10 km sind wir auch mit den grösseren Hunden eher selten gelaufen. Ich marschiere nicht, bin eher langsamer unterwegs, schaue hier, dort. Die Hunde schnüffeln sehr viel. Mit Kissy war es mehr stehen als gehen.

    Bei den kleinen jetzt, alle Hinterbeine schon Bänderrissoperiert und die Hunde schon 12 Jahre alt, ist die tägliche Strecke auch kürzer als früher.

    Nur mit Kuma machen wir wieder mehr.

    Und bei Regen geht Carlos keinen Schritt raus.

    Der optimale Rentnerhund.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das mit dem selbst Sauberhalten der Hündin nur funktioniert, wenn die Blutung nicht zu stark ist. Ansonsten tropft es immer, wenn der Hund länger gelegen ist, aufsteht und erst nach ein paar Metern merkt, dass da was läuft. Und wenn sie dann abgelenkt sind, weil es geklingelt hat oder sonst etwas Interessantes passiert (es öffnet sich die Kühlschranktür....), dann wird auch gerne mal auf das Säubern verzichtet.

    Wenn man mit 2 läufigen Hündinnen im Urlaub auf einem weißen Boot lebt und einen Mann hat, der Blutstropfen für etwas Unaushaltbares hält, dann sind Läufigkeitshosen das einzige Mittel, die das Überleben von Hunden und Ehefrau ermöglichen.

    Der Labradoodle bei uns gegenüber ist erstaunlicherweise rauhhaarig, wie viele dieser Hybride.

    Das einschichtige, kleingelockte Fell jedes Pudels ist sehr pflegeaufwändig, da es, auch wenn es kurz gehalten wird, sehr leicht verfilzt. Rauhhaarig ist pflegeleicht.

    Mit meiner Tierärztin kam ich heute auf das Thema Qualzuchten da sie von ihrer Französischen Bulldogge erzählte (aus dem Tierschutz). Ihrer Meinung nach unter den Hunden die zweitschlimmste Rasse - gleich nach den Möpsen. Wir kamen auch auf Farbzuchten und deren Folgen und schließlich landeten wir bei den Designerrassen.

    Sie meinte die Leute schaffen sich irgendeine Doodleart an weil die angeblich auch bei Allergien zu halten sind, und haben dann einen Hund der selbst voller Allergien steckt.

    Sie wurde mit ihrer Meinung recht deutlich.

    Hier bei uns laufen viele Doodles und Golden Doodles rum. Und Cockerpoos und Maltipoos und und und. Das diese aber vermehrt allergisch gegen was auch immer sein sollen, habe ich noch nicht vernommen.


    Ich bin deutlich gegen das gepudel aller Rassen.

    Aber ich muss sagen, dass die ganzen Labradoodles hier super Hunde sind.

    Und, ich frage unentwegt nach, alle Elterntiere der Hybride haben angeblich eine Zuchtzulassung bzw. sind auf Erbkrankheiten untersucht. Was die exorbitanten Preise erklären soll. Es aber nicht wirklich tut. Denn zumindest das Ausstellungsabgeklappere und den Zuchtwart und die Wissensprüfung und die Haltungsüberprüfung hat man sich ja gespart. Und die Hunde sind trotzdem erheblich teurer als die aus einer VDH- Zucht.

    Ich war ja mit Effie und Oona mehrfach alleine mit dem Bus auf Campingplätzen.

    Und ich kann sagen, dass diese beiden Hunde in solchen Situationen - im Gegensatz zu Zuhause - erheblich wachsamer waren und wesentlich mehr gebellt haben. Auch nachts geknurrt, wenn z.B. Lichter vorbei zogen.

    Zuhause hörten sie dann wieder damit auf. Sie haben insgesamt hier nur sehr wenig gewacht.


    Was auch auffiel: Oona ist Effie, wenn wir mit dem Bus herumzogen, nach einer Weile heftig angegangen. Mehrfach, auch mehrfach am Tag. Auch das hörte zuhause dann wieder einfach so auf.


    Ich habe beides auf den Reise- und permanenten Ortswechselstress geschoben. Und da war Effie cooler als Oona, die immer insgesamt stressanfälliger war.

    Hier läuft eine fr. Bulldogge, die immer feinen weissen Schaum vor der Nase hat aufgrund der Behinderung. Am Anfang dachte ich, es ist ein Farbfehler....

    Bis ich dann mal genauer schaute.

    Ich verstehe nicht ganz, warum sowohl Knochen als auch Leinsamen und Flosamenschalen helfen sollen, dass sich die Analdrüsen besser selbsttätig entleeren.

    Das widerspricht sich doch eigentlich: bei Knochen ist der Kot steinhart, bei Leinsamen eher weich.


    Knochengabe hat bisher bei allen meinen Hunden zu echter Verstopfung geführt. Ich nehme Pülverchen und Eierschalen. Bzw. ganze gewolfte Hühner oder Kaninchen roh. Da gab es bisher keine Probleme.

    Wenn es hier eine ordentliche Portion nicht eingeweichtes Trockenfutter gab, haben Kissy und Carlos auch relativ viel davon übriggelassen. Wenn man es nicht weggestellt hat, landete es alles in Phoebes Bauch und sie mutierte zum Rollmops. Und hat es wieder ausgekotzt, als es im Magen quoll, da zuviel.

    Und hätte es wieder gefressen, wenn man es nicht entsorgt hätte.

    Jede Form von Futter, welches frei zugänglich wäre oder sich auch nur sehr geschickt erobern liesse, würde hier in einem eigentlich nur 4,5 kg schweren Hund landen. Das Gewicht liesse sich nicht halten, wenn Futter zur freien Verfügung stünde.

    Futter wird streng rationiert und gibt es Mittags, direkt nach dem Spaziergang.

    Ansonsten nur Leckereien.

    Morgens Brot mit Leberwurst. Diente zum Verstecken von Kissys Pillen, wird aber von den beiden Zurückgebliebenen weiterhin heftigst eingefordert. Nach jedem Gang eine Kleinigkeit und einen grossen Keks vor dem Schlafengehen.

    Als Effie in der Arbeit anfing, die Taschen der Kolleginnen auseinander zu nehmen, habe ich eine Stoffbox gekauft, Hund rein, Tür zu. Hund schlief immer 4 Stunden, um dann gegen 12 zu bellen, dass es jetzt Mittag sei.

    Vom Sohn, jetzt mit Wheaten Welpen, gefragt, wie ich denn die Box trainiert habe...????

    Es war nie ein Problem. Sie haben die Box gemocht. Nur in der Arbeit und in Kirchen, wenn ich sie nicht im Auto lassen konnte. Und natürlich war dann auch die Türe zu.


    Für die drei (zwei) jetzt habe ich die grösste Box, die es aus Stoff gibt. Die steht dann vor oder in der Kirche, wenn es unbedingt sein muss und mein Mann keine Zeit hat, zu hüten. Geht auch. Mit mehreren Gängen zwischendrinn.


    Als der Welpe vom Sohn zu Besuch kam, habe ich die grosse Box hier aufgestellt, nicht für ihn, sondern besonders für Kissy und auch die kleinen Schwarzen, als Schutzzraum. Das wollten die dann aber nicht, statt dessen hat der Welpe dann dort, selbst gewählt, sein Kauzeug gekaut, man konnte aber die Türe nicht zu machen, dann flippt er aus.


    Im Hotel habe ich für die kleinen Schwarzen kleine Boxen, da schlafen sie drin. Freiwillig und bei offener Türe.

    Hundekontakte hat er ausserhalb der Hundeschule viele, kann oft frei laufen und frei mit anderen spielen. Jung, alt....

    Auf Benimm wird sehr geachtet, sonst wird die Sache beendet. So wie bei uns, wo die Leine dann für alle die Rettung ist. Ist er so ruhig gestellt, legt er sich hin und schläft.


    Soweit so gut.


    Ich werde berichten, wie es in der neuen Gruppe weitergeht.

    Der Wheaten Welpe, 17 Wochen, war heute zu Besuch. Er ist sehr am Spiel mit den anderen interessiert, aber sehr grob und nicht zu stoppen, weshalb er an der Leine blieb, auch im Garten.

    Keiner hier hat ihm etwas entgegen zu setzen.

    Es ist auch der Grund, warum er aus der Welpengruppe geflogen ist und nun in die für junge bzw. erwachsene Hunde eingeschult wurde.

    Die Maltipoos und Cockerpoos sind ihm zu sehr ausgeliefert, es ist kein gleichwertiges Spiel.

    Es wird nun erwartet, dass ihm grössere und ältere Hunde mal Grenzen aufzeigen.


    Was meint ihr dazu, ist das ok oder würdet ihr davon abraten?


    Vom Lernpensum her ist er eher das Modell Streber....