Posts by Kibu

    Wir waren vor vielen Jahren mal auf Fehmarn. Dort hatte ich mit einer Freundin und 2 Hunden ein Apartment mit Garten. Das war sehr schön. Und an den Strand konnte man dort mit Hund problemlos.

    Ich persönlich bin eher Team Ostsee. Ich mag Ebbe und Flut einfach nicht. Aber das ist Geschmackssache.

    Ich weiß nicht so recht, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass bei Lupus langsam leichte Altersdusseligkeit auftritt.

    Ich sitze auf dem Sofa und lese im Forum. Lupus liegt auf dem Teppich vor dem Sofa und fängt irgendwann an zu wuffen und zu motzen.

    Ich rufe den alten, schwerhörigen Herren : "Lupus! Was ist los? Ich bin hier!" :gitr:

    Hund steht auf und schaut lauschen in die falsche Richtung.

    "Lupus! Hier! Ich bin hier!"

    Hund läuft lauschend hinters Sofa. :confused: Wo ist sie denn?

    Ich rufe weiter und irgendwann kommt er doch in meine Richtung und merkt, dass ich auf dem Sofa sitze.

    Erst irritierte Blick und dann Freude.

    :pleased: Da bist du ja! Wo warst du denn?


    :gi1:

    Mir gefällt die Idee einer solchen Hundewiese mit direkter Bademöglichkeit für Hunde. Den Preis finde ich nicht super günstig aber okay für eine Stunde mit einem einzelnen Hund. Bei solch einem Preis ist das Grundstück auch sicherlich nicht ständig überbucht (10€ bezahlt man nicht mal eben regelmäßig mehrmals die Woche.).

    Es gibt sicherlich Gegenden, in denen man froh über solch eine Wiese wäre.

    Um meine Hunde in Ruhe baden lassen zu können wurde ich solch eine Möglichkeit in meiner Nähe schon immer mal wieder nutzen.

    Ach jeh, auch ich wünsche euch eine nun anfallsfreie Zeit Kibu

    Man ist dabei so furchtbar hilflos.

    Konntest du einen Auslöser erkennen oder hast du eine Idee? Oder einer aus heiterem Himmel?

    Er hat das ja schon seit etwa 3 Jahren. Immer etwa 2-3 Anfälle im Jahr. Immer am Morgen. Früher beim Morgenspaziergang, jetzt scheinbar eher beim Aufwachen am Morgen. Anfang des Jahres hatten wir ja eine ganze Serie an Anfällen, und auch wenn die immer recht kurz waren und er sich jedesmal wieder schnell berappelt hat, hat mir das ernsthafte sorgen gemacht. Woher die kommen weiß man nicht, und eine genauere Diagnostik mit CT möchte ich dem alten mann nicht zumuten. Zur Zeit bekommt er nur Calmintropfen die entspannend wirken. Von massieren Mitteln haben mir 3 Ärzte aufgrund seines wackeligen Gangbildes abgeraten - zumindest vorerst...

    Bei Lupus macht es wenig Unterschied vieviele Hunde in "seiner" Gruppe mitlaufen. Er macht sich immer groß und Rüden dürfen nur sehr kleine Brötchen backen.

    Hündinnen dürfen gerne forsch sein.

    Kommt uns eine größere Gruppe entgegen, ist er eher kleinlaut. Da prollt er nie, sondern geht möglichst unsichtbar vorbei.


    Wanti zickt eigentlich immer ordentlich, wenn uns andere Hunde begegnen die nicht zu ihrem Freundeskreis gehören.

    Gehen wir mit 1-2 befreundeten Hunden und die gehen sehr freundlich auf andere zu, ist sie zwar angespannt, aber sie passt sich ihren Freunden an so gut sie kann.

    Zu dem Thema habe ich noch eine Geschichte von unserem damaligen Hofhund . Irgendwo habe ich das schon mal geschrieben, glaube ich.


    Max, Schäferhund-Collie-Mix beobachtete, wie 2 Männer deutlich vor der Melkzeit in die Scheune gingen (zu der Zeit konnte man auf dem Hof noch frisch ich kaufen und dazu kamen die Leute abends zur Melkzeit in die Scheune).

    Rein hat er sie gelassen... Raus nicht mehr... Irgendwie schafften sie es dann doch noch heraus. Der erste sprang ins Auto und hielt die Tür zu. Der zweite rüttelt verzweifelt an der Tür... Max im Nacken... Rannte dann zur anderen Seite und schaffte es dann dort ins Auto.

    Natürlich hätte Max die packen können wenn er gewollt hätte, hat er aber nicht. Er wollte sie nur in Schach halten.


    Eine andere Situation hat sich zur Milchzeit ereignet.

    Die Leute standen in der Scheune vor der Milchkammer an. Ein Vater schimpfte heftig mit seinem Kind und machte Anstalten dem Kind den Hintern zu versohlen.

    Max schob sich zwischen die beiden und baute sich drohend vor dem Vater auf - grollend und zähnefletschend. Der Vater ließ natürlich sofort von dem Kind ab, und er wurde auch nicht mehr aus den Augen gelassen bis er wieder vom Hof war.

    Max kannte weder Vater noch Kind.


    Uns Pferdemädels kannte Max übrigens alle und wir konnten uns überall problemlos bewegen. Uns gegenüber benahm er sich immer wie ein Lamm.

    Wannabe hat lediglich meine Wohnung, nicht aber den Garten bewacht. Sie hat mich auch beschützt, aber nur in Situationen, in denen ich wirklich "angegriffen" (z. B. Bauer tat im Spaß so als wolle er mir etwas tun, worauf er nach warnungen des Hundes ein Loch im Hosenbeinn hatte) wurde. Ihr waren fremde Menschen ganz rassetypisch egal, war aber nicht gestresst.


    Timon (der Cocker-irgendwas-Mix meines Bruders) hat mich tatsächlich mal aus einer brenzligen Situation gerettet. Ich war alleine mit den Hunden am Mainufer und ein etwas seltsam wirkender (ich kann es nicht genau beschreiben) Mann im Unterhemd bog vom weg ab und kam auf der Wiese direkt auf mich zu. Timon stellte ihn wild kläffend und zähnefletschend. Ich rief dem man ein strenges:"Stopp! Nicht bewegen!" zu und habe mich fix entfernt.

    Der Mann stand wirklich wie angewurzelt da und ist dann irgendwann wieder auf den Weg gegangen...

    Auch an den Kinderwagen durfte niemand ran wenn nicht einer seiner Menschen direkt dabei stand.

    Ansonsten war er ein sehr freundlicher, zugänglicher Hund.


    Lupus wacht auch. Wenn er meldet lobe ich ihn und übernehme dann die Situation. Er hat aber oft schon auf Männer reagiert, die uns auf der Straße entgegen kamen. Allerdings ist er mit fremden Menschen, besonders Männern, eher misstrauisch (das begann nach Wannabes Tod) und braucht da einfach manchmal etwas mehr Abstand.


    Ich mag die wachsame, im Ernstfall beschützende Seite, solange der Hund seine Verantwortung dann an mich abgeben kann.

    Ein Hund, der unterwegs aber überall und in einem Großteil der Menschen Gefahren sieht und meint handeln zu müssen ist sicherlich auch schnell überfordert und gestresst und bekommt von die Umwelt auch schnell den Stempel "böser, gefährlicher Hund". Das wiederum würde ich in mehrfacher Hinsicht nicht wollen.


    Für mich als Frau ist es schon etwas beruhigend einen Vierbeiner auf einsamer Flur dabei zu haben, der auch beschützt, aber eine wirkliche erwartungshaltung habe ich da nicht.

    Wannabe war ja als alte Oma auch blind, taub und nur noch schlecht zu Fuß. Mit ihr bin ich meist nur um den Block gegangen. Dort hat sie ausgiebig geschnüffelt und ihr Geschäft erledigt. Sonst war sie einfach viel im Garten. Mit Lupus bin ich extra gegangen, denn er wusste vor Energie und Kraft gar nicht wohin mit sich.

    Ich würde auch schauen was sie möchte und sie nicht zwingen zu laufen.

    Die Idee mit dem Wagen finde ich auch gut, gerade wenn sie gerne mit möchte.

    Ich weiß gar nicht, ob ich das hier schon mal geschrieben habe, aber Lupus entwickelt auch so seltsame Eigenheiten.

    Bevor ich ins Bett gehe werden beide Hunde nochmal kurz geknuddelt und eine gute Nacht gewünscht.

    In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass etwa 20 bis 30 Minuten, nachdem ich ins Bett gegangen bin, der alte Herr laut bellt.

    Wau! - wau! - Wau! - Wau!...

    Bis ich mich aufraffe, die Treppe hochschleppe und ihn nochmal ordentlich knuddel.

    Danach ist Ruhe und er schläft zufrieden. :sleephund: