Posts by Kibu

    Vielleicht ist es ja auch das Motorgeräusch, das ihre Panik verursacht. 🤔 Oder das Gefühl wenn sich das Auto bewegt?

    Wenn man den Auslöser wusste wäre es sicher leichter daran zu arbeiten.

    Ich drücke jedenfalls die Daumen Carlotta und bin gespannt was du weiterhin berichtest. 🍀🍀🍀

    Das mit dem Futter nehmen kenne ich von Lupus beim Tierarzt auch. Und da hat er definitiv Angst.


    Ja, ich ahnte schon, dass ihr etwas in dieser Richtung bereits gemacht habt oder bereits macht.

    Schade dass es nicht wirklich hilft.

    Carlotta wie fährt Lottchen denn im Auto. Also, wie ist sie untergebracht. Könnte es helfen, wenn sie gut an eine Transportbox im Haus gewöhnt ist, und die dann ins Auto umzieht und ihr dort weiter trainiert?

    Und wenn ihr dann gezwungenermaßen das Auto nutzen müsst, um z. B. Zum Tierarzt zu kommen, sie aber nicht in dieser Box fährt um das Training nicht wieder einzureißen ehe sie entspannt in der Box mit dem Auto fahren kann?


    Nur so eine Idee. Vielleicht macht ihr das ja auch so. 🤔

    Manche Hunde zeigen bei Tierärzten so gut wie keine Schmerzen. Sie sind dann einfach zu angespannt.

    Aber ihr habt ihn ja schon ganz gut auf den Kopf gestellt.

    -Von was genau wurde denn ein MRT gemacht? Vielleicht klemmt er sich irgendwas ein und das schmerzt dann plötzlich.

    -Vielleicht hat es auch doch was mit seinem grauen Star zu tun.

    -wie alt ist euer Micky? Könnte es auch eine beginnende Demenz sein?


    Die Idee mit dem Tagebuch finde ich sehr gut.

    In jedem Fall drücke ich euch die Daumen, dass es am besten nicht wieder auftritt, oder ihr schnell herausfindet was es ist und ihm gut helfen könnt. 🍀🍀🍀

    Goody0815 Da Führungsqualitaten hier mit dem Verständnis für die Situation des einzelnen Hundes im Zusammenhang gebracht wird, empfinde ich das nicht als negativ.

    Aber ich bin deiner Meinung, was das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch betrifft.

    Ein interessantes und wichtiges Thema. Deshalb hier ein eigener Thread.


    Durch eine Diskussion im Junghundethread zum Thema Umgang mit Ängsten, habe ich mich mal ein wenig im Internet umgeschaut und bin über einen Artikel gestolpert, den ich auf den ersten Blick ganz gut fand (ich habe ihn noch nicht ganz durch).


    Von der Angst Ihres Hundes und dem Umgang damit - Knowwau
    Von der Angst und dem Umgang damit können nicht nur die Hunde, sondern auch wir Zweibeiner ein Lied singen, wir sind ja  nicht davor gefeit.
    www.knowwau.com


    Vielleicht habt ihr noch weitere Artikel oder könnt von Erfahrungen berichten.


    Zurimor vielleicht nochmal der Link den du eingestellt hast? (ich kann nicht themen übergreifend zitieren. 🙈)

    Keine Ahnung, wann das erste Mal war, steht nicht im Text, daher keine Ahnung ob genug Abstand dazwischen war. Ich würde jetzt erstmal wenigstens 4-5 ganz ruhige Tage machen.

    Ich weiß nicht, ob eine lange Pause wirklich förderlich ist. Ich konnte mir vorstellen, dass sich die Angst da eher festigt. Aber mit so viel Abstand zum Angstauslöser und viel Lob bei Entspannung mit direkter, fröhlicher Auflösung, nimmt man dem Schreckgespenst vielleicht die Kraft.

    Interessant zu lesen. Ich habe ja keinerlei Erfahrung mit Angsthunden, aber natürlich haben auch meine Hunde vor der ein oder anderen Situation Angst.

    Wanti zum Beispiel vor Knallgeräuschen wie Feuerwerk. Ich bin mir gar nicht sicher, wie ich in der geschilderten Situation handeln würde, weil ich immer sehr intuitiv reagiere.

    Auf einem unserer Spazierwege kommen wir an einem Schießstand vorbei wo es schon mal laut knallen kann. Als Wanti noch klein war hatte sie dort auch ziemliche Angst. Damals habe ich sie fröhlich weiter gelockt und dem Geknalle einfach keine große Bedeutung gegeben. Ein großer Vorteil war allerdings sicher auch Lupus, der ein völlig entspanntes, vor sich hin schnüffelndes Vorbild abgab.

    Heute interessiert sie das geballter null. Feuerwerk findet sie dennoch schrecklich.


    Allerdings war Wanti noch klein, und da überwinden sie meist schneller ihre Ängste.

    Die angstauslösende Situation kleinschrittig anzugehen klingt für mich einleuchtend. Wichtig finde ich auch das Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer im Alltag. Je sicherer sich ein Hund bei der jeweiligen Person fühlt, desto leichter fällt es ihm auch die Situation zu meistern.

    Ich bezweifle sehr, dass die Hunde angeleint von den Wegen weg in den Wald dürfen. Das dürfen die Spaziergänger auch nicht. Dafür gibt es ja die Wege. Da wird ganz sicher kein Unterschied gemacht.

    Und meine Hunde dürfen auch nur auf den Wegen bleiben. 1m rechts und links des Weges ist okay, aber wir gehen grundsätzlich auf Wegen und nicht auf Wildpfaden.

    Zurimor das Thema hatten wir ja schon häufig.

    Ich würde es mal so beschreiben: es gibt Hunde, die führt man an der unsichtbaren Leine, weil sie immer mit mindestens einem Sinn bei ihrem Menschen sind.

    Und es gibt Hunde, die benötigen eine reelle Leine, weil sie schnell mit allen Sinnen bei dem sind was sie gerade fesselt.

    Ich glaube schon, dass auch Hunde an einer langen Leine ein glückliches leben führen können - sofern ihre Halter darauf achten, dass ihr Hund seine Bedürfnisse befriedigen kann.

    Genauso kann ein Hund, der zwar frei, aber mit trotzdem wenigen Freiheiten weniger Spaß haben.


    Ideal finde ich, wenn der Hund frei laufen darf und der Halter mit ihm gemeinsam Spaß hat.

    Nicht jeder Hund kann aber leinenlos laufen. Da ist der Halter noch mehr gefordert.

    Ich bin mir sicher, dass deine Madame, aber auch die Hunde von mikesch0815 ein ausgefülltes, glückliches Leben führen.

    Irgendwie will die Seite sich nicht hochladen, aber ich habe es jetzt gegoogelt.


    Also, meine Hunde sind im Auto während der Fahrt in einer Hundebox untergebracht.

    Meist nur recht kurze Strecken. Aber auch auf längeren Fahrten ohne halbstündigen Pausen.

    Früher war das im Stall auch ein sicherer Zufluchtsort. Dort haben sie ruhig gelegen und geschlafen. Inzwischen ist das im Stall aber die Pferdebox.

    In der Wohnung hatte ich nie eine Hundebox und fand es auch immer seltsam seinen Hund dort einzusperren (bei meinem Onkel wurde das mit dem Beagel in den ersten 2 Jahren gemacht wenn sie einkaufen gegangen sind). Das war für mich ein richtiges Aufregerthema.

    Im Auto ist mir die Box deutlich lieber als der Anschnallgurt. Mit dem Gurt war die Bewegungsfreiheit mehr eingeschränkt als in der Box. Immer war da der blöde Gurt.


    Wenn man Kindern auch mal 2 Stunden am Stück aus sicherheitsgrunden zu Bewegungslosigkeit in einem Kindersitz "verurteilen" kann, dann ist das sicher auch Hunden zuzumuten. Im Auto - während der Fahrt.

    Würde ich unter der Rubrik Verhältnismäßigkeit packen.


    Einen Welpenauslauf hatte ich aber auch schon in der Wohnung stehen.

    Dort stand das Körbchen, Wasser und es gab auch noch etwas Platz zum Spielen. Ganze 6 qm waren das aber wahrscheinlich eher nicht. Aber das war auch ein Ruheraum der die meiste Zeit ohnehin geöffnet war.

    Ich habe auch keinen Ratschlag.

    Das einzige, was mir noch einfällt (vielleicht hast du das aber schon irgendwo geschrieben) :

    Konnte es sein, dass sie schmerzen im Bewegungsaparat oder Rücken hat?

    Wenn das nicht zur lahmheit führt bemerkt man das oft erst durch einen lustloseren Hund.


    Daumen für Ferun sind jedenfalls gedrückt. 🍀🍀🍀

    Naja, der Keks soll ja nur den Rückruf zusätzlich (zum fröhlichen Feiern) positiv verstärken. Bei solch fressfreudigen Hunden wie meinen, hat das super funktioniert. Allerdings wurden die Kekse nach und nach abgebaut und irgendwann gab/gibt es nur selten mal einen Überraschungskeks.

    Lupus hat sehr an der Leine gezogen.

    Tatsächlich bin ich stehen geblieben wenn Spannung auf der Leine war. Manchmal bin ich sogar rückwärts gegangen. Aber ich habe ihn auch angesprochen und an mein Bein gelockt.

    Dieses abschneiden des Weges habe ich auch versucht. Allerdings war das zu dynamisch und hat genau das Gegenteil bewirkt. Er hat versucht schneller als ich zu reagieren oder hat sich erst recht an mir vorbei gedrängt. Es hat ihn angestachelt und verärgert.

    Das Stehenbleiben und Zurückrufen (möglichst ruhig) war für ihn eher wie erledigen von Aufgaben, was ihm als Arbeitshund entgegen kam.

    Er hat aber schon Grundkommandos wie "hier", "Sitz" und "zurück" beherrscht.

    Zugegebenermaßen hat es aber auch eine ganze Weile gedauert, bis er wirklich gut an lockerer Leine ging. Schließlich konnten ihn dann aber auch dreijährige Kinder problemlos an der Leine führen (wenn kein fremder Hund kam).


    Ich glaube, es gibt nicht DEN Weg in der Hundeerziehung. Man muss Methoden an seinen Hund und die Umstände (und nicht zuletzt an sich selbst) anpassen.


    Aber ich bin absolut dafür auch Grenzen zu setzen. Zur Sicherheit Anderer, aber auch zur Sicherheit des Hundes.

    Lupus war ein ziemlich wilder Junghund. Irgendwann fing er an uns zu maßregeln. Dabei begrenzte er uns wenn wir z. B. Zum Spaziergang aufbrachen. Er griff sogar unsere Unterarme und hielt uns fest.

    Bis ich eines Tages wirklich ärgerlich wurde und meinerseits Raum beanspruchte. Ich drängelte ihn in dem Moment zurück, in dem er mich wieder einengen wollte und an mir hoch sprang. Das tat ich sehr nachdrücklich (aber ohne ihm weh zu tun oder anzuschreien).

    Das hat ihn wirklich beeindruckt. Das gleiche nochmal in einer folgenden Situation, und danach war das Thema erledigt.


    Konsequentes, für den Hund einschätzbares Handeln, etwas Geduld und Lob bei gewünschtem Verhalten, macht es dem Hund leichter zu verstehen, was erwartet wird.

    Wut und Gewalt ist nie, bei niemandem nicht, ein guter Lehrmeister.

    Hätte Wanti, als sie damals aus dem Garten der Freundin spaziert ist und von der Nachbarin aufgesammelt wurde, ihre Marke mit Telefonnummer nicht getragen, waren das für mich katastrophale Stunden geworden (und für Wanti auch schlimm). So gab es einen Anruf, eine verwirrte Schreckminute, einmal durchs Haus zum Vordereingang und der Hund war wieder da.