Posts by Kibu

    So, nachdem Lupus sich am Montag Abend 2 mal ordentlich übergeben hat (beim 2. Mal mit krampfen), am Dienstag mit Schonkost (Haferschleim mit etwas Babynahrung) alles gut zu sein schien, am Mittwoch in der Früh heftiger Durchfall guten Morgen sagte, sich den Rest des Tages aber nicht mehr zeigte, fing er nun am Donnerstag mit Husten und räuspern an.

    Das blieb nun aber, also ging es heute dann doch zur Tierärztin.

    Die Lunge ist soweit frei, aber im Hals kracht es und die Lymphknoten im Hals sind geschwollen. Leider ließ er sich so gar nicht in den Hals schauen.

    Nun hat er was zur Unterstützung des Immunsystems bekommen und hoffen, dass ihm das hilft.

    Am Montag telefonieren wir nochmal um zu sagen wie es ihm geht und am Freitag wird nochmal Blut für die Nierenwerte genommen.

    Mal sehen wie es um die steht.

    Mir fällt es echt schwer nichts zu sagen.

    Für mich ist es unbegreiflich wie man dieses Elend ertragen kann....weil es süß ist 🤮.

    Das geht mir auch immer so.

    Am Montag haben wir im Wald einen Mann mit einem fast 17 jährigen Terrier getroffen. Seine Partnerin kam mit etwas Abstand mit einem silbernen 4 Monate alten FB hinterher. Ich war schon drauf und dran zu fragen warum sie sich gerade einen FB geholt hat, und das der wohl kaum das Alter des anderen Hundes erreichen könnte.

    (abgesehen davon, dass ich zu solch einem alten Hund keinen Welpen holen würde - aber ich kenne die Umstände ja nicht).

    Ich habe es dann doch gelassen.

    Hier gibt es sowieso so einige Frenchies, aber auch silberne Labradore laufen hier ein paar herum.

    Ich glaube auch nicht, dass apportieren ein ernsthaftes giftkodertraining ersetzt, da es ja voraussetzt, dass man den Hund bei der Aufnahme erwischt. Und wer hat schon seine Augen nur auf seinen Hund gerichtet - bei mehreren Hunden sowieso unmöglich. Aber es ist schon mal ein großer Vorteil, wenn ein Hund jeden seiner gefundenen Schätze auf ein aus fallen lässt.

    Lupus hat das absolut zuverlässig gemacht. Selbst seine heiligen Bälle hat er im Beisein anderer Hunde fallen lassen, so dass die ihr von ihm erbeuteten Eigentum wieder schnappen könnten. Und hatte er die Wahl zwischen Futter und Ball, entschied er sich für den Ball.

    Schlaue Hunde behandeln Gefundenes also ganz anders als konditionierte Gegenstände auf dem Hundeplatz.

    Dann ist Lupus offensichtlich ziemlich dumm.

    Der lässt alles mit "aus" fallen. Nicht immer gerne, aber er tut es.

    Bei Wanti, die übrigens nicht wirklich gut apportiert, funktioniert das nur, wenn ich es früh genug bemerke. 🤔

    Ich füttere 2x täglich zu ungefähren Zeiten. So sehr sind wir da aber zeitlich nicht festgenagelt, was ein großer Vorteil ist wenn wir mal unterwegs sind. Wird es mal deutlich später habe ich was dabei.

    Wenn ich zur Arbeit gehe gibt es für jeden eine Kaustange (weshalb ich morgens unter der Woche oft aus dem Haus geguckt werde). Am Wochenende oder freien Tagen sind wir ja meist eine Weile am Koppelhäuschen, dann gibt es ein Kauknochen.

    Gelegentlich gibt es auch Leckerlis für Suchspiele oder zur Belohnung.

    Manchmal gibt es eine Karotte oder Obst zu naschen. Joghurtbecher oder andere Schälchen dürfen ausgeleckt werden...


    Dauerhaft Futter zur Verfügung zu stellen ginge hier auf keinen Fall!

    Ich wüsste auch nicht wann ich das hätte einführen sollen. War mir aber auch nie wichtig.

    Ich würde Cattle Dogs als den Labrador oder Beagel unter den Hütehunden bezeichnen. Hunger haben die (zumindest meine drei) immer. Was irgendwie fressbar ist wird auch inhaliert. Wenn ein Cattle nicht frisst ist er krank und ich darf mir mal gepflegt sorgen machen.


    Wannabe hat sich mal ihr Trockenfutter ans Gitter ( hinter dem der Sack aufbewahrt wurde) gezogen, so dass sie den Sack öffnen und sich bedienen konnte während ich nicht da war.

    Als ich nach Hause kam, dackelte mir eine Tonne auf vier Pfoten entgegen. Ich war wirklich erschrocken über ihr Aussehen.

    Nein, der Sack war noch nicht leer, aber sie hatte eine ordentliche Portion gehabt. Zum Glück ist nichts passiert aber ich hatte eine sehr unruhige Nacht . Den nächsten Tag durfte sie fasten und weitere 2 Tage gab es nur die halbe Ration. So lange hat es gedauert bis sie wieder eine normale Form hatte.

    Ich habe auch eine Hundebox im Auto. Da waren die Hunde auch oft im Stall sicher untergebracht (bei offenem Kofferraum).

    Für Lupus hatte ich eine stoffbox in der Kita um ihm einen Rückzugsort zu bieten. Er hat sie akzeptiert, aber nicht geliebt. Allerdings habe ich da nicht groß trainiert - auch wenn es in der Box immer was zu kauen gab.


    Wanti fände solch eine Box sicherlich super. Sie ist ein richtiges Höhlentier. Aber meine Wohnung ist nicht groß und ich mag nicht noch solch einen Klotz hier rein stellen. Also muss sie sich mit ihren 2 Hundehütte auf der Terrasse begnügen.


    In der Sturm- und Drangphase hatte Wanti eine Art Laufstall (welpenauslauf) mit ihrem Bett im Raum stehen. Das war mir lieber und nicht so eng wie eine Hundebox (etwa 3 - 4 mal so groß wie ihr Bett) und offener. Zur Ruhe kam sie dort auch und Lupus hatte auch mal seine Ruhe vor ihr.

    Ich habe für Wanti auch einen Metallmaulkorb. Der sitzt ganz gut und sie kann damit schön frei atmen und hecheln. Den gibt es auch in kleinen Größen. Hast du nicht die Möglichkeit in einen Zoohandel zu gehen und vor Ort zu schauen wie es passt?

    Ich würde mir nicht zutrauen sowas passend zu bestellen.

    Mir geht es ähnlich wie Black Jack. Alles was zu weich ist, wird hier in Sekunden geschreddert, deshalb lese ich mal fleißig mit.


    Ich füttere am Koppelhäuschen häufiger mit Fleisch umwickelte Rinderhautstangen.

    Früher gab es auch immer mal wieder Ochsenziemer. Aber die ertrage ich nur auf Abstand und bei meinen Süßen gibt das oft fiese Blähungen.

    Gefüllte Knochen gab es auch schon.

    Selten Schweine- oder Hasenohren (leider muss ich zugeben, dass es für mich auch eine echte Überwindung ist ihnen das zu geben)

    Im Stall schnappen sie sich gerne mal Hornschnipsel wenn der Schmied da war, aber das gibt meist Durchfall weshalb ich das eigentlich nicht erlaube.

    Diese Zahnputzknochen gibt es wenn ich am Morgen das Haus verlasse (die sind aber auch in spätestens 1 Minute vernichtet).

    Trockenfleisch ist hier nicht wirklich ein Kauartikel, denn das verschwindet sozusagen direkt im Hund.

    Jetzt habe ich so ein teures Holzstück zum kauen gekauft, aber das interessiert hier niemanden.

    Geweih oder Horn fand Wanti nur als Welpe und Junghund interessant. Lupus ignorierte das zuverlässig.


    Es ist wirklich nicht gerade einfach etwas zu finden, worauf sie wenigstens mal 15-20 Minuten herum kauen.

    Hmm... Ich habe keine Erfahrung mit Welpengruppen, aber Gedanken dazu habe ich schon.

    Das die anderen Welpen ihm etwas entgegen setzen können (körperlich und auch an Selbstbewußtsein) ist sicherlich nicht schlecht, aber es sollte dennoch ausgewogen sein.

    Wenn er nun der schwächere ist und überrannt wird, bringt das nur Frust und er dreht noch mehr auf um mitzuhalten.

    Meiner Meinung nach muss der Mensch da eingreifen, oder man hat das Glück, dass ein extrem souveräner erwachsener Hund dabei ist der für Ordnung sorgt wenn es zu wild wird (eben wie die Mutter das machen würde).

    Aber ist in Welpen Gruppen das Spiel der Hunde untereinander nicht eher eine kleine Unterbrechung zwischen den Übungen?

    (wie gesagt, ich war noch in keiner Welpengruppe)

    Für mich klingst du nie belehrend, sondern immer als jemand, der von seinen Erfahrungen berichtet und diese gerne weitergibt und Anderen in ähnlicher Situation mit deiner Sicht der Dinge eventuell auf etwas aufmerksam machen möchtest. Dabei erlebe ich dich durchaus auch selbstkritisch und deine Sicht nicht als in Stein gemeißelt.

    Da möchte ich mich gerne anschließen

    Mein Beitrag bezog sich auf deinen Text zuvor. Brachialine war nur schneller mit schreiben als ich.


    Memo an mich: Bezüge auf Beiträge immer adressieren. :grinning_face_with_sweat:

    Für mich klingst du nie belehrend, sondern immer als jemand, der von seinen Erfahrungen berichtet und diese gerne weitergibt und Anderen in ähnlicher Situation mit deiner Sicht der Dinge eventuell auf etwas aufmerksam machen möchtest. Dabei erlebe ich dich durchaus auch selbstkritisch und deine Sicht nicht als in Stein gemeißelt.


    Deine Beiträge lese ich sehr gerne.


    Natürlich ist nicht immer alles 1 zu 1 umsetzbar, dazu sind Menschen, Hunde und Umstände zu unterschiedlich.

    Das Thema Ruhe auszustrahlen halte ich aber für eine grundsätzlich sehr gute und wichtige Sache.

    Natürlich ist das nicht immer für jeden einfach. Aber man kann an sich arbeiten, und jeder Schritt in die richtige Richtung (ist er noch so klein) ist ein Erfolg.


    Ich kann mich gut an die wilde Phase von Lupus erinnern.

    Bei bestimmten Hunden ist er regelrecht eskaliert und ich hatte wirklich meinen Schaff mit ihm.

    Bis ich bemerkte, dass ich mich bei jeder Begegnung selbst immer mehr hochschraubte.

    Von da an arbeitete ich hauptsächlich an meiner Ruhe. Das war nicht einfach, denn man springt ja auch nicht mal eben so in eine ruhige Haut. Mal war es besser, mal war es wieder schlimm, aber nach etwa knapp 2 Jahren (ja, ich weiß, das ist lange) hatte ich einen Hund, der zu 98% ziemlich cool blieb (heißt: wir konnten ohne Getöse ruhig mit angeleinten Hunden aneinander vorbei gehen und auch stehen bleiben und uns unterhalten).

    Und wenn es doch mal Gezeter gab, war das kurz und wir waren direkt wieder entspannt.

    Ich bin auch davon überzeugt, dass man schon viel durch eine ruhige, unaufgeregt Art und Struktur sehr viel erreicht.


    Mir fehlen ja schon so ein paar Bilder von deinen beiden hübschen Hundedamen. 🧐

    Ich füttere auch Happy Dog. Das vertragen beide Hunde sehr gut. Lupus bekommt da das Nierenfutter.

    Früher habe ich mal Wolfsblut gefüttert weil ich einen hohen fleischanteil wollte. Davon bekamen beide sehr weichen Kot.


    Übrigens füttere ich das Trockenfutter immer leicht in Wasser schwimmend. Zwischendurch wird das immer mal mit Fisch, Fleisch, Kartoffeln,... etwas aufgepeppt.

    Es macht auch keinen Sinn eine Übung zu machen, hinter der man selbst nicht steht. Das merkt der Hund doch - egal um was es sich handelt.

    Wenn es nur um diese eine Übung handelt, die dir gegen den Strich geht, würde ich das ansprechen.

    Alternativ würde ich wohl versuchen andere Hundehalter für eine Spaziergruppe zu gewinnen. Vielleicht lässt sich da etwas für 1x in der Woche machen.