Posts by Annali

    Hmm, also erstmal finde ich auffällig, dass es sich auf deinen Mann beschränkt. Vielleicht war ja doch etwas? Also nicht, dass dein Mann etwas gemacht hätte, aber vielleicht hat er genau in dem Moment, als dein Mann ihn angefasst hat, Schmerzen gehabt und das mit deinem Mann verknüpft. Magenkrampf oder von ner Wespe gestochen - Hunde sind ja Verknüpfungsweltmeister.


    Das wäre jetzt das einzige, was mir spontan einfällt.


    Ich würde auf jeden Fall für Micky mal ein „Tagebuch“ führen - also genau aufschreiben, wann, in welcher Situation, von wem wo genau berührt, an welchem Ort, vor oder nach dem fressen/Gassi/schlafen …. Vielleicht erkennt ihr (oder die Tierärzte) dann ein Muster und kommt der Ursache näher.


    Auf jeden Fall schicke ich gute Wünsche und gedrückte Daumen für Micky!

    Bei uns gibt es da kein pauschal-zwingendes "nur auf den Wegen" - mal abgesehen von der Brut- und Setzzeit, da sind wir sehr rigoros, nicht nur im Wald, sondern zum Beispiel auch in der Nähe von Seen und Flüssen, wo Bodenbrüter sind.


    Ansonsten darf Lynnko schon mal 1-2 Meter vom Weg runter, wenn es übersichtlich ist - aber auch hier Situationsabhängig. Runter vom Weg. um zu kacken - voll korrekt. Runter vom Weg, um einem Reh hinterherzuhetzen - auf keinen Fall. Runter vom Weg, um der Fährte von einem Reh, dass wir beobachtet haben und das schon weg ist, ein Stück hinterherzuschnüffeln - darf sie, aber halt "kontrolliert". Natürlich ist sie im Wald immer an der Leine. Auf Wegen zwischen Feldern kann ich selbst gucken, ob die Rehe irgendwo stehen, im Wald habe ich kaum eine Chance das Wild vor Lynnko zu entdecken.


    Insgesamt läuft Lynnko aber ohnehin ganz automatisch auf den Wegen. Wenn sie einen Platz für ihr großes Geschäft sucht, erkenne ich das an der Art zu schnüffeln und zu gehen (komisches breitbeiniges watscheln :gibigr: ). Und wenn sie ne Fährte hat oder Wildsichtung - naja, dann ist das eh immer ne Übungssituation. 1-2 Meter rechts und links vom Weg hinterherschnüffeln ist an übersichtlichen Stellen ok, gesichtetes Wild wird erstmal gemeinsam beobachtet, bis der Rabauke runtergefahren ist und sich mit nachträglichem 1-2 Meter rechts und links vom Weg hinterherschnüffeln automatisch begnügt.

    Beim managen habe ich schon zu vielen hochaversiven Methoden gegriffen, wegziehen, festhalten,blocken....

    Ich auch. Also noch nicht so oft, aber das liegt daran, dass Lynnko 1. mein erster Hund ist und 2. recht unkompliziert im Alltag, so dass es selten dazu kommt, dass ich gepennt/nicht vorausgeschaut habe und in eine Situation eingreifen muss. Aber das ist ja kein Training. Trainiert (meistens im Alltag, das was man halt braucht, zum Beispiel den Fußweg nutzen, wenn einer da ist) wird bei uns nur mit Belohnungen, nicht mit Strafe.

    Fußlaufen haben wir nie geübt. Naja doch, mal zum Spaß mit Leckerlie in der Faust (klappt dann natürlich auch).


    Was wir sehr geübt haben ist „an lockerer Leine laufen“, das haben wir mit Clicker aufgebaut. Klicken, Solange die Leine leer ist, belohnen, wieder klicken bevor die Leine auf Spannung ist, belohne,…


    An lockerer Leine laufen deckt bei uns auch das Fuß laufen ab - wenn die Leine so kurz ist, dass Lynnko nicht vorlaufen kann, dann läuft sie an lockerer Leine neben mir „bei Fuß“ - der Leinenlänge passt sie sich automatisch an.


    Ich bin ja bekennender Wattebäuschen-Werfer. Von dem Artikel halte ich nix, weil er suggeriert, dass gewaltfreie Erziehung gleichzusetzen wäre mit Orientierungslosigkeit und dann aggressive und verhaltensauffällige Hunde dabei rauskommen. Halte ich für völligen Unsinn. Klingt so nach Rechtfertigung und schönrederei autoritärer Erziehung. Ich kann auch gewaltfrei Grenzen setzen und konsequent sein. Konsequenz wird leider oft mit „Rudelführergehabe“ verwechselt. Für mich ist sie in der Hundeerziehung aber einfach nur Berechenbarkeit.

    also stelle ich mir - wenn jemand von täglich 15+ km spricht - halt mindestens drei Stunden vor, am Stück oder vielleicht auch auf zwei Runden aufgeteilt.

    3 Stunden sind wir täglich locker mit Lynnko unterwegs, das ist nicht das Problem, auch (bei uns) im Alltag gut unterzubringen. Für 15 km brauchen wir aber mehr als 3 Stunden, das sind mindestens 4. Wir schaffen mit Lynnko keine 5km/h, haben eher einen Schnitt von 3-4 km/h. Lynnko geht zwar zwischendurch nicht baden, aber schnuppern, gucken, Zickzack, mal ein Stück zurück,…

    Joa, am Tag summiert kommen wir auch meistens auf unsere 12-15 km. Bei uns sind die „kleinen Löserunden“ halt auch mindestens 3 km lang. 15 km am Stück schaffen wir unter der Woche aber nicht (auch keine 12), das machen wir an Wochenenden/freien Tagen und dann fahren wir auch ein Stück - in den Harz, in den Elm, in die Asse oder mal in die Heide. Hier daheim ist der Rabauke auch langsamer unterwegs, da wird mehr getrödelt und geschnuppert und Häuser mit Menschen-/Hundekumpels besucht, woanders wird mehr marschiert.


    Lynnko ist aber auch kein Hund, der übermäßig viel Aktivitäten braucht. Also, sie kann schon stundenlang wandern, auch mehrere Tage am Stück, aber sie liegt danach dann auch zu Hause und pennt. Und jetzt an den Hitzetagen kann sie auch problemlos drei Tage hintereinander verschlafen und kommt mit 5-8 km insgesamt aus (mehr isses im Moment nicht).

    Gibts Hunderassen / Mischlinge, die Ihr gern hättet, aber aus irgendwelchen Gründen nicht habt?

    Husky. Ich wollte eigentlich immer irgendwann mal einen Husky. Schon immer. Vielleicht habe ich irgendwann mal einen, aber vermutlich eher nicht. So ein Shiba ist schon einfacher/genügsamer als ein Husky. Gar nicht mal vom Wesen, damit würde ich prima zurecht kommen, denke ich. Aber ich könnte einem Husky zeitlich derzeit vom Aktivitätslevel nicht gerecht werden. Wir sind schon - im Vergleich zum „Durchschnitts-Hundehalter“ - viel unterwegs, aber es wäre nicht genug und damit nicht fair. Und später? Naja - man wird ja auch nicht jünger…

    Gilt für andere Hunde auch. Und sämtliche Schlittenhunde, die ich so kenne, haben es eigentlich gern recht gemütlich, frag mal Minyok.

    Mal 'ne Runde rausgehen? Okay, kann man machen. Mal zwischendurch was ziehen? Okay, wenn's denn sein muß. Jeden Tag 15 km joggen? Och nee, muß echt nicht sein!

    Maico geht vielleicht nicht jeden Tag joggen, aber ich denke schon, dass er versucht (Hochsommerhitze mal ausgenommen) jeden Tag so eine 10-15 Kilometer-Tour mit den Minyok und Annu zu machen. Die 15 km muss man ja nicht laufen, sondern kann man auch gehen. Und ich denke schon, dass so ein Husky das durchaus genießt. Und das kann/will nicht jeder leisten. Es gibt schon gemütlichere Rassen als den Husky…


    Lynnko: „Ja, darauf wette ich! :badewanne:

    Hab mal gehört, dass hat auch was mit der Größe zu tun? Da hat bei Aida ja was großes, recht ursprüngliches mitgemischt 🤔

    Das macht Sinn! Shibas werden im Schnitt alle 10-12 Monate läufig. Und jeder weiß, wie riesig so ein Shiba-Molosser ist…. :schaukel:

    Wenn man sich diese ganzen „Zuchten“ x+Pudel anschaut … das vermittelt echt den Eindruck, dass der Pudel als Hund nix taugt, aber zum beimischen zu ner anderen Rasse ist er super, weil dann wird die andere Rasse selbstverständlich automatisch Allergikergeeignet und alltagstauglich. So ein beklopptes Geschäftsmodell!

    Eine Sache will mir bei Qualzuchten ja nicht so wirklich in den Kopf: Hunde werden so schnell "alt" und bekommen weh-wehchen, warum will man dieses kurze Leben noch unnötig tragischer machen, als es müsste. Mir tut es schon so Leid, mit Quintas Analdrüsen. Das ist ja schon eher so eine Geschichte die manche Hunde haben und andere eben nicht. Aber wenn ich mir nun noch vorstelle, sie hätte das im Hochsommer, eine zu kurze Schnauze, rückenschmerzen und alles mögliche... Nein... irgendwie will mir das echt nicht in den Kopf.

    Das wird einfach ausgeblendet. Ich kenne mehrer Halter von französischen Bulldoggen und sie schwören alle, dass ihre Hunde freiatmend und völlig gesund seien, überhaupt ist es jedesmal eine ganz besondere Zucht, die total darauf achten und Hunde von dort haben überhaupt keine Atemprobleme usw. Alles unterschiedliche Halter mit Hunden aus unterschiedlichen Zuchten aber alle erzählen genau den gleichen Scheiß. Und ich fürchte sie glauben das auch wirklich. Sie wollen es auch unbedingt glauben.