Posts by Annali

    Es ist eine rechtliche Grauzone. Grundsätzlich eine Urheberrechtsverletzung, aber eine, die vermutlich keine Konsequenzen nach sich ziehen wird. Ich bin hier relativ entspannt, weil wir ein kleines Forum sind und meistens Posts im internen Bereich sind. Trotzdem sind - auch die eingebetteten Inhalte - grundsätzlich Urheberrechtsverletzungen. Am saubersten ist es, wenn nur der Link gepostet wird - mit dem Nachteil, dass den nicht jeder anklickt und der Post untergeht. Und mit dem Nachteil, dass viele Inhalte halt doch direkt eingebettet werden.


    Dass nun der Webseitenbetreiber des kleinen Hotels, von dem der abgeschnittene Ausschnitt mit den Hunden stammt, anfängt das Internet nach Verletzungen seiner Inhalte zu durchforsten und eine Abmahnkanzlei darauf anzusetzen, darf wohl bezweifelt werden. Kritisch ist es eher dann, wenn größere und namhafte Unternehmen betroffen sind - da sollten wir dann im Zweifel lieber löschen bzw. gegen Link ersetzen - die machen sich nämlich tatsächlich die Mühe das Netz zu durchforsten bzw. durchsuchen zu lassen.

    Mein Exmann vermietet seine Fewo auch so wie von Annali beschrieben.

    Tiere auf Anfrage, das klärt er dann eben im Gespräch vorab und er verlangt eine Hunde-Haftpflichtversicherung.

    Bisher ging es immer gut.

    Hunde-Haftpflicht-Nachweis ist gut. Den Versicherungsschein mitbringen lassen und abfotografieren - dann könnte man sich im Notfall direkt an die Haftpflichtversicherung wenden, viel wichtiger ist noch der psychologische Effekt, den das auf die Mieter hat.

    Es ist echt traurig, was man so hören/lesen muss. Wie manche Mieter mit dem Eigentum anderer umgehen. Echt übel. Nicht umsonst heißt es unter Juristen gerne „Es gibt zwei Dinge, die man niemals tun darf - für jemanden bürgen und vermieten.“


    Ich glaube, wichtig ist vor allem, sich auf die eigene Menschenkenntnis und das eigene Gefühl zu verlassen. Wie wäre es, wenn man bei der Beschreibung des Ferienobjektes reinschreibt „Hunde auf Anfrage“ und dann in der persönlichen Kommunikation mit dem Mietanwerber entscheidet, ob man an denjenigen mit Hund vermietet oder nicht? Und dann kann man ja auch ganz klar formulieren, was erlaubt ist und was ist. Man könnte auch von vornherein solche Inkontinenz-Matratzenauflagen unter die Bettlaken spannen, und zwar immer dann, wenn ein Mieter mit Hund einzieht. Und Mieter ohne Haustiere bekommen dann andere Auflagen.


    Ein Mandant von mir (der vermietet keine Ferienobjekte, sondern hat halt viele Mehrfamilienhäuser) schwört darauf - der vermietet immer persönlich, also er selbst führt die Gespräche mit den Bewerbern. Und er verlässt sich dabei auf seine Menschenkenntnis. Ihm ist es auch wichtig, dass die Mieter in einem Gebäude zusammen passen. Das kann das Haus sein, dass nur aus (Studenten-)WGs besteht oder ein anderes mit einer Mischung aus jungen Familien und alleinstehenden Senioren, bei dem sich „Ersatz-Oma-und-Opa“-Freundschaften gefunden haben. Er hatte noch nie ein Problem, noch nie ein gerichtliches Verfahren, noch nie einen Messi. Ich fand das schon immer faszinierend, wie der das hinkriegt.

    Stimme zu. Mit der Ergänzung: Wenn der Hund dann doch mal in einem unbeobachteten Moment aufs Bett oder auf die Couch hüpft, dann sollte man - abgesehen davon, dass der Hund sofort wieder runtergesetzt wird - das dem Vermieter bei Auszug auch einfach sagen. Das hatten wir schon mal so, da hatte Lynnko innerhalb von zwei Wochen in einer Ferienwohnung drei- oder viermal versucht auf die Couch zu kommen. Die Couch hatte keinen Schaden genommen, man hätte auch nix gemerkt. Aber wir haben beim Auszug trotzdem Bescheid gegeben und gesagt, dass unser Hund ein paarmal für ein paar Sekunden auf der Couch war. War dann überhaupt kein Problem. Aber auch das ist für mich eine Frage von Respekt vor fremdem Eigentum.


    Und außerdem sollte der eigene Hund schon so erzogen sein, dass man ihm auch problemlos sagen kann, wo er drauf darf und wo nicht. Klar, sind Tiere und keine Maschinen oder Roboter - aber man kann echt froh sein, wenn man überhaupt den Hund mit in eine Unterkunft nehmen kann. Ich möchte bestimmt nicht der Auslöser dafür sein, dass ein Vermieter das bereut.

    Ich spreche es in Hotels/Ferienwohnungen etc. tatsächlich an - sofern es der Vermieter/Hotelbetreiber nicht tut (was meistens der Fall ist). In Hotels ist es meistens so, dass nur bestimmte Zimmer als Hundezimmer angeboten werden - die restlichen Zimmer sind dann halt allergikerfreundlich. Ansonsten ist es häufig so, dass gerade bei Hündinnen darum gebeten wird, sie während der Läufigkeit nicht aus Sitz- oder Schlafmöbel zu lassen. Was ich ohnehin selbstverständlich finde. Lynnko schläft eh immer in ihrem Körbchen, das haben wir immer dabei. Aber es kann halt mal passieren, dass sie kurz aufs Bett hüpft, z.B. morgens wenn sie schon wach ist und der erste von uns sich regt. Darum weiß ich das gerne vorher, wenn auch so ein Kurz-Besuch im Überschwang der Gefühle im Bett/auf der Couch ein No Go ist, dann platzieren wir nämlich Koffer oder Ähnliches so, dass sie blockiert wird.


    In Bezug auf Verschmutzung/Beschädigung mache ich mir beim Rabauken eigentlich keine Sorgen. Lynnko ist extrem reinlich, die macht nicht mal sich selbst dreckig (bzw. Ist durch ihren Lotuseffekt sofort wieder sauber), anderes schon gar nicht. Wenn sie mal nass wird, wird sie eh von uns gründlich trocken gerubbelt, bevor wir eine fremde Behausung betreten. Angeknabbert/umgestoßen/beschädigt hat sie auch noch nie was. Und falls doch mal was sein sollte, wird das halt von mir bezahlt/ersetzt - finde ich auch selbstverständlich.

    Wurde die Bauchspeicheldrüse untersucht? Ein junger Hund hier im Dorf hatte ähnliche Symptome und da wurde eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz festgestellt. Er muss immer irgendwelche Enzyme nehmen, aber es hat auch monatelang gedauert bis er darauf richtig eingestellt war.

    Oh, also erstmal Gute Besserung für Enya und auf das die Würmer schnell und endgültig verschwinden!


    Ich habe noch nie Hinweise auf Würmer bei Lynnko gehabt/bemerkt. Entwurmen tun wir schon, aber nicht sooo regelmäßig. Wenn Mäusefang- und Fresszeit ist, dann entwurme ich schon alle 3 Monate, sonst eher nicht.


    In deinem Link steht, dass der Wurmbefall symptomlos verläuft. Du hast bei Enya vermutlich auch keine Anzeichen bemerkt? Oder fällt dir im Rückblick etwas auf, was du im Nachhinein als Hinweis auf Würmer deuten würdest? Wenn das stimmt, was im Link steht, dass Flöhe Überträger sind, dann wirken ja die Zecken- und Flohmittel (Tabletten, Halsbänder, Spot-ons) automatisch auch präventiv gegen Würmer.

    Wir waren vor einigen Jahren mal außerhalb der Saison in Kühlungsborn - das war sehr schön. Sehr, sehr ruhig, Strand und Ostsee auf der einen Seite, kleiner bewaldeter Höhenzug auf der anderen. Und ziemlich günstig war es auch. Wir hatten eine nette kleine Ferienwohnung und konnten bequem alles zu Fuß erreichen. Kann ich auf jeden Fall empfehlen für eine ruhige Auszeit.

    Da die auf de Homepage die Steuernummern mit veröffentlicht haben, denke ich schon, dass das versteuert wird. 19 % kann man ja auch aus 10 € herausrechnen, Herr Mathelehrer :index_pointing_up:

    Quote

    Ich kenne die Namen der jeweiligen Hundebesitzer/Hundebegleiter nicht mit

    vollem Namen und kann daher später keinerlei Angaben darüber machen!

    Ist eigentlich auch egal. Aber nur Kaution hätte doch diesen Effekt, nicht Gebührenpflichtigkeit. Bei der kann doch genausogut eine Serviceempfänger*nnenhaltung entstehen.

    Nicht nur Namen sind Kontaktdaten, Telefonnummern zum Beispiel auch :winking_face:


    Kaution hätte für die Betreiber einen deutlich größeren Aufwand - müsste ja eingesammelt und zurückerstattet werden. (Für die Wiesengebühr hängt da einfach ein Briefkasten zum einwerfen.)


    Klar, gebührenfrei wäre noch schöner für die Nutzer. Aber ist halt die Wiese der Betreiber, also machen die wohl das, was für sie selbst schöner ist.

    Ich glaube nicht, dassvorrangig finanzielles Interesse dahinter steht. Aus einem einfachen Grund: Der Familie gehört sozusagen halb Peine (ist natürlich übertrieben). Das ist eine ganz alt eingesessene Familie, ursprünglich mal aus der Landwirtschaft glaube ich. Die haben mehrere Unternehmen, der Hof wird mittlerweile hauptsächlich als Pferdegestüt betrieben. Die Wiese liegt hinter Koppeln, der See ist als Kiesteich aus dem familieneigenen Beton- und Kieswerk entstanden. Ich glaube dass die Einkünfte aus der Wiese für diese Familie tatsächlich ein lächerlich kleiner Betrag ist (jaja, ich weiß „Kleinvieh macht auch Mist“ und gerade die Reichen drehen jeden Cent dreimal um und so). Als Grund für die Wiese ist für mich das wahrscheinlichste, dass die Wiese sich von der Lage einfach angeboten hat und vielleicht auch sich bei den Pferdebesitzern, die ihre Pferde dort unterstellen der Bedarf ergeben hat. Aber sind nur Vermutungen.


    Ich finde es eigentlich auch egal. Die Wiese kann man mieten, muss es aber nicht. Man kann sie mögen oder auch nicht. Man kann den Betreibern bestimmte Interessen, die vielleicht nicht so edel sind, unterstellen - und trotzdem wird selbigen die Nachtruhe wohl nicht gestört…


    Ich finde übrigens die gebührenpflichtigkeit grundsätzlich eigentlich ganz gut, weil das viele (nicht alle) Kunden dazu bringt, die Wiese pfleglich zu behandeln. Schließlich hat der Betreiber die Kontaktdaten und dann lässt der eine oder andere vielleicht weniger Müll oder Zerstörung zurück. Die einzige weitere eingezäunte Hundewiese, die ich hier in der Nähe kenne, ist in Salzgitter. Die ist kostenlos, tatsächlich rechteckig mit ein paar Baumgruppen drauf. Und da ist halt meistens viel los. Das ist nix für den Rabauken. Und man muss erstmal alles abgehen - ab und zu findet sich ein Loch im Zaun und es dauert dann ewig, bis es wieder ausgebessert ist.

    Für den Shiba ist es halt auch rassetypisch. Die sind da im Grunde wie Katzen. Gehen irgendwo jagen, kommen irgendwann wieder und tauschen ihre Beute gegen ein warmes und kuscheliges Plätzchen zum schlafen…

    Genau! Das glauben die meisten immer nicht.


    Wobei ich Lynnko zum spielen mit anderen Hunden meistens ableinen kann, sogar im Wald. Weil sie dann spielen und nicht jagen will. Ausnahme ist, wenn sie zum Zeitpunkt des Hundekontakts bereits eine heiße Spur oder so hatte.


    Aber normalerweise kann die Leine ab, wenn sie zeigt, dass sie spielen will. Wir haben auch das Ritual, dass sie nach dem spielen zu mir kommt und sich feiern und belohnen lässt - darum kann ich sie dann problemlos wieder anleinen und muss keine Sorge haben, dass sie direkt vom Spiel zum Jagdausflug geht. Vorher den Keks abholen würde sie nie vergessen.


    Und dann ist es auch Jahreszeitenabhängig. Im Spätsommer und Herbst sind so viele Mäuse unterwegs, da ist die Gefahr nicht sehr groß, dass sie weit wegläuft. Da gibt es genug in der Nähe zu fangen. Und wenn sie dann auf einem Spaziergang die ersten paar Mäuse gefangen hat, dann kann ich sie auch problemlos ableinen. Dann ist sie so auf Mäuse fixiert, dass sogar ein Reh vorbeilaufen könnte.

    Abgesehen davon gibt es sowas hier in der Gegend nicht. Überall sind Hasen und Rehe und überall in der Nähe Straßen

    Ist hier auch so. Wobei ich bei Lynnko halt einen Umkreis von mindestens 2-3 km in alle Richtungen berücksichtigen muss. Wenn die losmarschiert zum Jagen, dann bleibt sie nicht in Sichtweite und auch nicht in Rufweite. Solange sie noch im Postleitzahlenbereich 3… ist, ist das für sie „in der Nähe bleiben“. Wenn es nur darum ginge 100-300 Meter in alle Richtungen übersichtliches Gebiet zu haben, wäre das kein Problem. Aber Lynnko jagt ja nicht nur, wenn sie zufällig gerade Sicht oder ne heiße Spur hat, sondern sie marschiert halt solange und so weit, bis sie die Spur/Sichtkontakt hat…